Kategorie: Zubereitungsarten & Küchentechniken

Garen im Tuch

Beim Garen im Tuch wird eine formbare, meist feste Speisemasse in ein sauberes Tuch gewickelt, verschnürt und in heißer Flüssigkeit gegart. Die Methode wird besonders für Rollen und Knödel verwendet.

Bedeutung und Verwendung

Die eingewickelte Masse wird so fixiert, dass sie ihre Form behält, und anschließend in leicht wallendem Wasser oder je nach Zubereitung über Dampf gegart. Das Tuch muss für den Lebensmittelkontakt geeignet und frei von Waschmittel- oder Weichspülerrückständen sein. Die Technik eignet sich eher für feste Massen; sehr weiche Mischungen können am Tuch haften oder auseinanderfallen.

Varianten und Abgrenzung

  • Garen im Tuch unterscheidet sich vom Garen in Folie dadurch, dass die Speise unmittelbar von einem textilen Tuch umgeben ist.
  • Die Methode ist mit der Zubereitung von Serviettenknödeln verbunden, bezeichnet aber allgemein das Garen einer geeigneten Speisemasse im Tuch.