Kategorie: Zutaten & Lebensmittel
Buchweizenmehl
Buchweizenmehl wird aus den Körnern des Buchweizens gemahlen. Buchweizen zählt botanisch nicht zu den Süßgräsern und wird deshalb als Pseudogetreide bezeichnet. Das Mehl besitzt ein charakteristisches, leicht nussiges Aroma und wird unter anderem für Pfannkuchen, Galettes, Brot und Gebäck verwendet.
Bedeutung und Verwendung
Buchweizenmehl ist in der europäischen Küche besonders mit herzhaften Galettes aus der Bretagne sowie mit verschiedenen Pfannkuchen- und Blini-Varianten verbunden. In Mischteigen kann es den Geschmack und das Wasserhaltevermögen beeinflussen. Bei Weizenbackwaren wird es häufig nur anteilig eingesetzt, weil sich die Teigeigenschaften und das Backergebnis gegenüber reinem Weizenmehl verändern. Die genaue Farbe und Aromaintensität hängen vom Mahlgrad und davon ab, ob die Körner geschält oder geröstet wurden.
Varianten und Abgrenzung
- Buchweizenmehl stammt nicht aus Weizen; der Name bezeichnet eine botanisch andere Pflanze.
- Mehl aus geröstetem Buchweizen schmeckt meist kräftiger als helles, ungeröstetes Buchweizenmehl.
Passende Rezepte
Rezepte aus dem TahayHub-Netzwerk, in denen dieser kulinarische Begriff verwendet wird.
Buchweizen-Pfannkuchen mit Nordseekrabben
Herzhafte Buchweizenflinsen mit Möhren
Buchweizentorte mit Preiselbeersahne
Vardingholter Buchweizenpfannkuchen mit Speck
Bergische Panhas-Pastete
Emsländer Buchweizenpfannkuchen mit Speck
Buchweizenplinsen aus der Niederlausitz
Speckendicken
Polenta taragna
