Kategorie: Zutaten & Lebensmittel
Buchweizen
Buchweizen ist kein Getreide, sondern ein Pseudogetreide aus der Familie der Knöterichgewächse. Die dreikantigen Samen werden geschält und als ganzes Korn, Grütze, Flocken oder Mehl in zahlreichen Gerichten verwendet.
Bedeutung und Verwendung
Buchweizen kann geröstet oder ungeröstet verarbeitet werden. Aus den Körnern entstehen unter anderem Grütze und Beilagen, aus dem Mehl Pfannkuchen, Nudeln, Backwaren und andere Teige. Sein Geschmack wird häufig als nussig und erdig beschrieben. Buchweizen enthält von Natur aus kein Gluten; verarbeitete Produkte können jedoch durch gemeinsame Anlagen oder zugesetzte glutenhaltige Zutaten verunreinigt sein. Die Backeigenschaften unterscheiden sich von Weizen, weil Buchweizen kein weizenartiges Klebergerüst bildet.
Varianten und Abgrenzung
- Botanisch gehört Buchweizen nicht zu den Süßgräsern und ist daher kein echtes Getreide.
- Buchweizenmehl und Buchweizengrütze sind unterschiedliche Verarbeitungsformen desselben Samens.
- Für eine glutenfreie Ernährung müssen zusätzlich Kennzeichnung und mögliche Kreuzkontakte beachtet werden.
Passende Rezepte
Rezepte aus dem TahayHub-Netzwerk, in denen dieser kulinarische Begriff verwendet wird.





