Kategorie: Zubereitungsarten & Küchentechniken
Blindbacken
Blindbacken bezeichnet das Vorbacken eines Teigbodens ohne seine endgültige Füllung. Der Boden wird dabei meist beschwert, damit er sich nicht wölbt oder ungleichmäßig aufgeht.
Bedeutung und Verwendung
Die Technik wird vor allem bei Mürbeteig für Obstkuchen, Tartes, Quiches und Käsekuchen eingesetzt. Der Teig wird in der Form ausgelegt und vor dem eigentlichen Belegen teilweise oder vollständig gebacken. Als Beschwerung dienen beispielsweise Backgewichte oder getrocknete Hülsenfrüchte. Nach dem Vorbacken wird die Beschwerung entfernt; anschließend kann der Boden weitergebacken oder mit einer feuchten Füllung fertiggestellt werden. Blindbacken verbessert die Formstabilität und verhindert, dass ein weicher Belag den Boden zu stark durchweicht.
Varianten und Abgrenzung
- Beim Blindbacken bleibt der Boden zunächst ohne endgültige Füllung.
- Das Vorbacken kann je nach Teig und späterem Belag teilweise oder vollständig erfolgen.
- Blindbacken unterscheidet sich vom normalen Backen eines bereits gefüllten Kuchens.
Passende Rezepte
Rezepte aus dem TahayHub-Netzwerk, in denen dieser kulinarische Begriff verwendet wird.
Schwäbischer Träubleskuchen mit roten Johannisbeeren und Baiser
Quiche mit Boudin de Paris und Äpfeln
Mürber Boden, cremiger Apfelguss
Tarte Bourdaloue mit pochierten Birnen
Tourte verte de Saint-Denis
Thunfisch-Gemüse-Quiche
Flan parisien: Pariser Vanilleflan mit knusprigem Boden
Tarte aux pralines roses
Robinson mit Kokos- und Guavenkonfitüre
