Castelluccio-Linsen
Die kleinen Linsen aus Castelluccio di Norcia geben der Suppe ihren charakteristischen erdig-nussigen Grundgeschmack. Sie werden vor dem Kochen verlesen und gespült.
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Passwort vergessen?Umbrische Linsensuppe
Rustikale umbrische Linsensuppe mit Castelluccio-Linsen, Kartoffel, Tomate, Sellerie und Salbei, serviert mit nativem Olivenöl extra und geröstetem Brot.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Zuppa di lenticchie di Castelluccio ist eine unkomplizierte Suppe aus Umbrien, in der die kleinen Linsen aus Castelluccio die Hauptrolle spielen. Zwiebel, Karotte, Sellerie, Kartoffel, Salbei und Tomate sorgen für Tiefe, während die Linsen ohne Einweichen direkt gegart werden.
Sämig, aber leicht flüssig, mit erdig-nussigen Linsen, süßlicher Tomate, weich gegartem Gemüse und einer würzigen Salbeinote; das Olivenöl wirkt fruchtig und das Brot knusprig.
Schritt für Schritt
Die Linsen verlesen, gründlich abspülen und abtropfen lassen. Ein Einweichen ist bei Linsen aus Castelluccio nicht nötig.
Daran erkennst du es: Die Linsen sind sauber gespült und gut abgetropft.
30 ml Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebel, Karotte, Sellerie, Kartoffel, Knoblauch und Salbei bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten sanft anschwitzen, ohne das Gemüse zu bräunen.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist leicht weich und duftet aromatisch, bleibt aber hell und ungebräunt.
Die Linsen und das kalte Wasser dazugeben. Alles aufkochen lassen, dann die passierten Tomaten, Salz und Pfeffer einrühren.
Daran erkennst du es: Die Flüssigkeit kocht auf und die Zutaten sind gleichmäßig verteilt.
Die Suppe zugedeckt bei niedriger Hitze etwa 40 Minuten leise köcheln lassen. Zwischendurch umrühren, bis die Linsen weich sind und die Suppe sämig, aber noch leicht flüssig ist.
Daran erkennst du es: Die Linsen sind weich, und die Suppe ist sämig, aber noch leicht flüssig.
Während die Suppe gart, die Brotscheiben in einer trockenen Pfanne oder im Toaster von beiden Seiten rösten.
Daran erkennst du es: Das Brot ist an den Kanten knusprig und leicht gebräunt.
Knoblauchzehe und Salbeiblätter aus der Suppe nehmen. Den Topf vom Herd ziehen und die Suppe 5 Minuten zugedeckt ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Die Suppe ist etwas gesetzt und lässt sich gleichmäßig schöpfen.
Die Suppe auf vier Schalen verteilen, mit dem restlichen Olivenöl beträufeln und mit dem gerösteten Brot servieren.
Daran erkennst du es: Die Suppe ist heiß serviert und das Brot bleibt knusprig.
Gut zu wissen
Die kleinen Linsen aus Castelluccio di Norcia geben der Suppe ihren charakteristischen erdig-nussigen Grundgeschmack. Sie werden vor dem Kochen verlesen und gespült.
Das Olivenöl ist bewusst in 30 ml zum Anschwitzen und 15 ml zum Beträufeln aufgeteilt. Die beiden Mengen nicht zu einer einzigen Zutatenzeile zusammenfassen.
Rustikales Brot wird separat geröstet und zur Suppe gereicht. Eine genaue Getreideart ist in der Rezeptgrundlage nicht festgelegt.
Die Linsen bleiben ebenfalls formstabil, schmecken jedoch etwas pfeffriger und weniger nussig.
Die Castelluccio-Linsen im gleichen Mengenverhältnis durch grüne Puy-Linsen ersetzen und nach derselben Methode garen. Die Weichheit gegen Ende der Garzeit prüfen.
Bei mittlerer bis niedriger Hitze sanft anschwitzen und nur weich werden lassen, ohne es zu bräunen.
Falls nur leichte Bräunung entstanden ist, mit Wasser ablöschen und fortfahren. Stark bitteres Gemüse besser ersetzen.
Die Suppe bei niedriger, aber konstanter Hitze köcheln lassen und die Linsen gegen Ende prüfen.
Die Suppe mit etwas heißem Wasser weiterköcheln lassen, bis die Linsen weich sind.
Mit Deckel köcheln und zwischendurch die Konsistenz kontrollieren.
Schrittweise heißes Wasser einrühren, bis die gewünschte sämige, leicht flüssige Konsistenz erreicht ist.
Eine nahe Variante mit grünen Puy-Linsen, die formstabil bleiben und der Suppe einen etwas pfeffrigeren Geschmack geben.
Die Suppe wird ohne geröstetes Brot serviert, sodass die cremige Linsen-Gemüse-Struktur im Mittelpunkt steht.
Die Suppe kann bis zu einen Tag im Voraus gekocht werden. Vor dem Servieren langsam erhitzen und das Olivenöl sowie das geröstete Brot erst frisch hinzufügen.
Die abgekühlte Suppe abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Brot getrennt lagern, damit es knusprig bleibt.
Nicht länger als nötig bei Raumtemperatur stehen lassen und vor dem Servieren gründlich erhitzen.
Die Suppe vollständig abkühlen lassen, portionsweise in gefriergeeignete Behälter füllen und mit etwas Platz zum Ausdehnen einfrieren.
Über Nacht im Kühlschrank auftauen und anschließend langsam im Topf erhitzen; bei Bedarf mit etwas Wasser verdünnen.
Die Kartoffel kann nach dem Einfrieren etwas weicher werden, der Geschmack der Suppe bleibt jedoch erhalten.
Häufig gefragt
Nein. Die Linsen werden verlesen, gründlich gespült und direkt gegart.
Ja. Grüne Puy-Linsen eignen sich als Alternative und bleiben ebenfalls formstabil, schmecken aber etwas pfeffriger und weniger nussig.
Ja. Das Brot ist eine Servierbeilage und kann weggelassen werden. Das Olivenöl erst kurz vor dem Servieren darübergeben.
Sie soll sämig, aber noch leicht flüssig sein. Bei Bedarf kann sie mit etwas heißem Wasser verdünnt werden.
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