Auberginen vorbereiten
Gleich große Würfel garen gleichmäßiger. Nach dem Einsalzen müssen sie vor dem Frittieren sehr gründlich trocken getupft werden.
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Passwort vergessen?Sizilianisches Antipasto
Sizilianische Caponata in der palermitanischen Gemüsevariante: frittierte Auberginen mit Sellerie, Oliven, Kapern und einer süß-sauren Tomatensauce.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Die palermitanische Caponata verbindet goldbraun frittierte Auberginen mit Sellerie, grünen Oliven, Kapern und einer fein süß-sauren Tomatensauce. Als Antipasto wird sie lauwarm oder bei Raumtemperatur serviert; eine Ruhezeit von mindestens 60 Minuten lässt die Aromen runder werden.
Weiche, saftige Auberginen treffen auf zarten Sellerie, salzige Oliven und Kapern. Die Sauce schmeckt fruchtig, würzig und ausgewogen süß-sauer; Basilikum sorgt für einen frischen Abschluss.
Schritt für Schritt
Auberginen waschen, die Enden entfernen und das Fruchtfleisch in etwa 2,5 cm große Würfel schneiden. Mit dem groben Salz vermengen und 30 Minuten in einem Sieb ziehen lassen. Anschließend kurz abspülen und sehr gründlich trocken tupfen.
Daran erkennst du es: Die Auberginen sind nach dem Abspülen trocken getupft und nicht mehr sichtbar feucht.
Wichtig: Feuchte Auberginen vorsichtig in heißes Öl geben; gründliches Trockentupfen reduziert Spritzer.
Sellerie in etwa 1 cm breite Stücke schneiden. Das Wasser mit dem Salz aufkochen, den Sellerie 4 Minuten blanchieren und anschließend abtropfen lassen. Zwiebel fein würfeln, Oliven halbieren und die Kapern abspülen.
Daran erkennst du es: Der Sellerie ist leicht gegart, aber noch formstabil.
Weißweinessig und Zucker in einer kleinen Schale verrühren, bis sich der Zucker weitgehend aufgelöst hat.
Daran erkennst du es: Die Mischung enthält keine größeren Zuckerkristalle mehr.
Neutrales Öl in einem hohen Topf oder einer tiefen Pfanne auf 170–175 °C erhitzen. Auberginen portionsweise jeweils 5–6 Minuten goldbraun frittieren; nicht zu viele Würfel auf einmal hineingeben. Mit einer Schaumkelle herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Daran erkennst du es: Die Auberginenwürfel sind rundum goldbraun und weich.
Wichtig: Heißes Öl niemals unbeaufsichtigt lassen und kein Wasser in das heiße Öl geben.
Olivenöl in einer breiten Pfanne erhitzen. Die Zwiebel bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten weich dünsten. Sellerie, Kapern und Oliven hinzufügen und 3 Minuten mitdünsten.
Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist weich, ohne stark gebräunt zu sein, und der Sellerie bleibt leicht bissfest.
Passierte Tomaten einrühren und die Gemüsesauce 10–12 Minuten offen köcheln lassen. Die Essig-Zucker-Mischung zugießen und weitere 2 Minuten köcheln lassen.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist leicht eingedickt und verbindet sich sichtbar mit dem Gemüse.
Die frittierten Auberginen vorsichtig unterheben und alles noch 3 Minuten bei niedriger Hitze ziehen lassen. Basilikum einrühren und mit dem vorgesehenen Salz abschmecken.
Daran erkennst du es: Die Auberginen sind mit Sauce überzogen, bleiben aber als Stücke erkennbar.
Die Caponata in eine flache Schale geben und mindestens 60 Minuten ruhen lassen. Anschließend lauwarm oder bei Raumtemperatur als Antipasto servieren.
Daran erkennst du es: Die Caponata ist lauwarm oder auf Raumtemperatur abgekühlt und die Sauce haftet gut an den Auberginen.
Wichtig: Bei Raumtemperatur nur zum Servieren stehen lassen und Reste anschließend zeitnah kühlen.
Gut zu wissen
Gleich große Würfel garen gleichmäßiger. Nach dem Einsalzen müssen sie vor dem Frittieren sehr gründlich trocken getupft werden.
Kapern und Oliven vor der Verwendung abspülen beziehungsweise abtropfen lassen. So bleibt die agrodolce-Sauce ausgewogen.
Das kurze Blanchieren nimmt dem Sellerie etwas Härte, ohne ihn weich zu machen. Dadurch bleibt ein frischer Kontrast zu den weichen Auberginen.
Die Caponata wird etwas anisartiger und milder im Selleriearoma.
Fenchel ebenso in etwa 1 cm breite Stücke schneiden und kurz blanchieren oder direkt mit der Zwiebel anschwitzen.
Die säuerlich-salzige Kapernnote wird milder und stärker olivenbetont.
Die zusätzliche Menge zusammen mit den übrigen Oliven in die Pfanne geben und die Sauce am Ende vorsichtig abschmecken.
Die Säure wirkt etwas fruchtiger und weniger neutral.
Apfelessig im gleichen Arbeitsschritt mit dem Zucker verrühren und verwenden.
Nach dem Entwässern abspülen und mit ausreichend Küchenpapier sorgfältig trocknen.
Öl vom Herd nehmen, Spritzer abklingen lassen und die nächste Charge erst nach erneutem Trocknen vorsichtig frittieren.
Portionsweise frittieren und zwischen den Chargen die Öltemperatur prüfen.
Die nächste Charge kleiner halten und das Öl wieder auf 170–175 °C bringen.
Die Sauce offen köcheln lassen und erst nach leichter Eindickung die Essig-Zucker-Mischung einarbeiten.
Die Sauce mit den Auberginen noch einige Minuten bei niedriger Hitze offen ziehen lassen.
Kapern abspülen, Oliven abtropfen lassen und erst am Ende vorsichtig salzen.
Mit etwas zusätzlicher passierter Tomate und einigen ungesalzenen Auberginen oder Gemüsewürfeln ausgleichen; anschließend erneut ruhen lassen.
Eine weichere, weniger säurebetonte Version mit etwas zurückhaltenderem Essiganteil.
Die Auberginen werden nicht frittiert, sondern mit Öl vermengt und im Ofen gegart. Die Textur wird trockener und weniger samtig als bei der Ausgangsversion.
Die Caponata kann bis zu 24 Stunden vorher zubereitet werden. Nach dem vollständigen Abkühlen abgedeckt kühlen und vor dem Servieren auf Raumtemperatur bringen oder vorsichtig lauwarm erwärmen.
Nach dem Ruhen und Servieren übrig gebliebene Caponata innerhalb von 2 Stunden abdecken und im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Servieren auf Geruch und Aussehen prüfen.
Nicht länger als zum Servieren bei Raumtemperatur stehen lassen.
Das Einfrieren kann die weiche Auberginentextur und die Bindung der Sauce deutlich verschlechtern.
Häufig gefragt
Sie kann lauwarm oder bei Raumtemperatur serviert werden. Nach mindestens 60 Minuten Ruhezeit schmecken die Aromen meist runder.
Das Frittieren gibt ihnen eine goldbraune Oberfläche und eine besonders weiche, aromatische Textur, die gut mit der süß-sauren Sauce harmoniert.
Ja. Sie kann bis zu 24 Stunden vorher zubereitet, gekühlt und vor dem Servieren wieder auf Raumtemperatur oder vorsichtig auf lauwarm gebracht werden.
Am besten erst am Ende abschmecken, weil Kapern und Oliven bereits Salz mitbringen. Das Salz für das Kochwasser wird separat beim Blanchieren verwendet.
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