Amarene einkaufen
Amarene sind säuerliche Sauerkirschen mit kräftigem Fruchtaroma. Frische Früchte findest du saisonal auf Wochenmärkten, bei Obstbaubetrieben oder im italienischen Feinkosthandel.
Schön, dass du da bist.
Passwort vergessen?Konfitüre aus Emilia-Romagna
Weiche, fruchtige Confettura aus säuerlichen Amarene, Zucker und dem beim Ziehen austretenden Fruchtsaft.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese weiche Confettura aus säuerlichen Amarene ist in der Küche rund um Modena in der Emilia-Romagna verankert. Sie kommt mit wenigen Zutaten aus: reifen Sauerkirschen, Zucker und dem Saft, den die Früchte beim Ziehen und Kochen selbst abgeben. Das Ergebnis bleibt bewusst weich und fruchtig, mit einem charakteristischen süß-säuerlichen Geschmack.
Dunkelrote bis rubinrote, weiche Confettura mit sehr zarter Fruchtstruktur, konzentriertem Sauerkirschduft und einem ausgeprägten süß-säuerlichen Geschmack. Sie bleibt streichfähig und wird nicht fest wie Fruchtgelee.
Schritt für Schritt
Die Amarene gründlich waschen und im Sieb gut abtropfen lassen. Stiele und Steine entfernen. Das entsteinte Fruchtgewicht sollte etwa 1 kg betragen.
Die entsteinten Amarene mit dem Zucker in einer Schüssel vermischen und 2 Stunden ziehen lassen, damit sich reichlich Fruchtsaft bildet.
Daran erkennst du es: Reichlich Fruchtsaft hat sich gebildet und der Zucker ist weitgehend angefeuchtet.
Früchte, Zucker und den ausgetretenen Saft in einen breiten Topf mit schwerem Boden geben. Die Mischung bei mittlerer Hitze langsam erhitzen, bis sie leise zu köcheln beginnt. Kein Wasser hinzufügen.
Daran erkennst du es: Die Mischung beginnt leise zu köcheln, ohne stark aufzuschäumen.
Wichtig: Beim Erhitzen auf Spritzer der heißen Frucht-Zucker-Mischung achten.
Die Confettura ohne Deckel bei niedriger bis mittlerer Hitze 60–75 Minuten einkochen. Häufig umrühren und den Schaum, der sich an der Oberfläche bildet, mit einem Löffel abnehmen.
Daran erkennst du es: Die Früchte werden sehr weich, die Masse reduziert sich sichtbar und bleibt beim Rühren in Bewegung.
Wichtig: Die heiße Confettura kann spritzen; beim Rühren vorsichtig arbeiten.
Die Confettura ist fertig, wenn die Früchte sehr weich sind, die Masse den Löffel überzieht und nur noch langsam zurückläuft. Sie soll weich und streichfähig bleiben, nicht fest wie Fruchtgelee werden.
Daran erkennst du es: Die Masse überzieht den Löffel und läuft langsam zurück, bleibt aber weich und streichfähig.
Die heiße Confettura in saubere, hitzefeste Gläser oder eine hitzefeste Schüssel füllen und abkühlen lassen. Abgekühlt auf Brot oder zu Gelato servieren.
Daran erkennst du es: Die Confettura ist abgekühlt und weich streichfähig.
Wichtig: Beim Abfüllen der heißen Confettura vorsichtig arbeiten und nur hitzefeste Gefäße verwenden.
Gut zu wissen
Amarene sind säuerliche Sauerkirschen mit kräftigem Fruchtaroma. Frische Früchte findest du saisonal auf Wochenmärkten, bei Obstbaubetrieben oder im italienischen Feinkosthandel.
Tiefgekühlte Sauerkirschen geben meist mehr Saft ab und können dadurch eine längere Einkochzeit benötigen.
Die entsteinten tiefgekühlten Sauerkirschen als Ersatz verwenden und die Confettura bei Bedarf einige Minuten länger einkochen. Die fertige Konsistenz anhand des Löffeltests prüfen.
Die Konsistenz ab Schritt 5 regelmäßig prüfen und die Confettura abnehmen, sobald sie den Löffel überzieht, aber noch weich zurückläuft.
Mit der festen Konsistenz weiterarbeiten oder die Masse vorsichtig mit etwas Fruchtsaft wieder erwärmen, falls eine weichere Textur benötigt wird.
Einen breiten Topf mit schwerem Boden verwenden, bei niedriger bis mittlerer Hitze einkochen und häufig umrühren.
Die Confettura sofort in einen sauberen Topf umfüllen, ohne den angebrannten Bodensatz unterzurühren.
Offen einkochen und die Konsistenz anhand des Löffeltests beurteilen.
Die Confettura vorsichtig weiter einkochen, bis sie den Löffel überzieht und nur noch langsam zurückläuft.
Für die fertige Confettura liegt in der Rezeptgrundlage keine belastbare Angabe zur Einfrierqualität vor.
Häufig gefragt
Ja. Verwende entsteinte tiefgekühlte Sauerkirschen. Sie geben meist mehr Saft ab und können deshalb einige Minuten länger einkochen müssen.
Nein. Verwendet werden nur die Amarene, der Zucker und der beim Ziehen austretende Fruchtsaft.
Die Früchte sind sehr weich, die Masse überzieht den Löffel und läuft nur noch langsam zurück. Sie soll weich und streichfähig bleiben, nicht fest wie Fruchtgelee werden.
Aus unserer Küche
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