Cicoria und Ersatz
Cicoria ist ein herbes Blattgemüse. Blattzichorie oder Endivie machen das Gericht milder, verändern aber die Bitterkeit.
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Passwort vergessen?Gemüsegericht aus den Abruzzen
Pizz' e foje ist ein eigenständiges abruzzesisches Gemüsegericht aus weich gegartem Mangold, Cicoria und Wirsing, würzigem Öl mit Knoblauch, süßen getrockneten Paprika und Sardellen sowie einer zerbröselten Maispizza.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Dieses bodenständige Gericht aus den Abruzzen verbindet herbe Blattgemüse mit einer kompakten, ungesäuerten Maispizza. Die Gemüse werden weich gegart, mit Knoblauch, Sardellen und süßen Trockenpaprika aromatisiert und anschließend mit den grob zerbröselten Maispizzastücken serviert.
Weiches, saftiges Blattgemüse trifft auf knusprig gebratene süße Paprika und mürbe, leicht gebräunte Maispizzastücke. Das Aroma ist herzhaft, knoblauchbetont und würzig, mit einer ausgewogenen bitteren Note der Cicoria.
Schritt für Schritt
Heize den Backofen auf 230 °C Ober-/Unterhitze vor. Lege das Backblech mit Backpapier aus und bestreiche es mit 10 ml Olivenöl.
Wichtig: Beim Vorheizen und beim späteren Herausnehmen des Blechs vorsichtig mit der heißen Ofentür und dem Blech umgehen.
Entferne beim Mangold die groben Stiele, putze die Cicoria und löse die äußeren Wirsingblätter. Wasche alle Gemüse gründlich und schneide sie grob.
Bringe 2,5 l Wasser mit 8 g des Salzes zum Kochen. Gib Mangold, Cicoria und Wirsing hinein und gare sie 6 bis 8 Minuten, bis sie weich, aber nicht zerfallen sind. Währenddessen kannst du den Maispizzateig vorbereiten. Schöpfe 200 ml Kochwasser ab, gieße das Gemüse ab und drücke es gut aus.
Daran erkennst du es: Die Blätter sind weich, behalten aber noch etwas Struktur.
Wichtig: Beim Abgießen und Ausdrücken besteht Verbrühungsgefahr durch das heiße Wasser und Gemüse.
Vermische das Maismehl mit 4 g des Salzes. Gieße 350 ml kochendes Wasser nach und nach dazu und rühre, bis ein weicher, formbarer Teig entsteht. Lass ihn 5 Minuten abkühlen. Forme daraus auf dem vorbereiteten Blech einen runden Fladen von etwa 20 bis 22 cm Durchmesser und 2 cm Höhe und streiche die Oberfläche glatt.
Daran erkennst du es: Der Teig ist formbar und nicht mehr zu heiß zum Ausstreichen.
Wichtig: Das Wasser ist kochend heiß; den Teig erst kurz abkühlen lassen, bevor du ihn mit den Händen formst.
Backe die Maispizza bei 230 °C 25 bis 30 Minuten, bis die Oberfläche leicht gebräunt und der Rand fest ist. Nimm sie heraus und lass sie 5 Minuten abkühlen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist leicht gebräunt und der Rand fest.
Wichtig: Das Backblech und die Maispizza sind sehr heiß; zum Herausnehmen Ofenhandschuhe verwenden.
Entferne Stiele und Kerne der getrockneten Paprika. Erhitze die übrigen 50 ml Olivenöl in einer großen Pfanne. Brate die Paprika wenige Sekunden rundum knusprig und lege sie beiseite. Gib die leicht angedrückten Knoblauchzehen und die Sardellenfilets in die Pfanne und rühre, bis sich die Sardellen im Öl auflösen.
Daran erkennst du es: Die Paprika sind knusprig, ohne dunkel zu werden, und die Sardellen haben sich im Öl aufgelöst.
Wichtig: Heißes Öl kann spritzen; die getrockneten Paprika vorsichtig in die Pfanne geben.
Gib das ausgedrückte Gemüse in die Pfanne. Rühre 150 ml des aufgefangenen Kochwassers ein, decke die Pfanne ab und lass alles bei niedriger Hitze 20 Minuten sanft schmoren. Schmecke vorsichtig ab, da die Sardellen bereits salzig sind.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist vollständig weich und vom Würzöl gleichmäßig überzogen.
Zerbrösele die Maispizza grob. Hebe etwa zwei Drittel davon unter das Gemüse und lass alles 3 bis 4 Minuten gemeinsam ziehen. Zerbrich die gebratenen Paprika darüber und verteile den Rest der Maispizza beim Servieren.
Daran erkennst du es: Die Maispizzastücke sind vom Gemüse aromatisiert, aber noch teilweise erkennbar.
Gut zu wissen
Cicoria ist ein herbes Blattgemüse. Blattzichorie oder Endivie machen das Gericht milder, verändern aber die Bitterkeit.
Die süßen getrockneten Paprika werden nur wenige Sekunden knusprig gebraten und anschließend über das fertige Gericht gebrochen.
Die Sardellen werden im heißen Olivenöl verrührt, bis sie sich auflösen. Dadurch verteilen sie ihre Würze gleichmäßig im Gemüse.
Feines Maismehl ergibt einen formbaren Fladen, der nach dem Backen grob zerbröselt werden kann.
Das Gericht wird milder und weniger bitter.
Cicoria im gleichen Gewicht durch Blattzichorie oder Endivie ersetzen und wie beschrieben vorbereiten und garen.
Das Aroma ist meist weniger fruchtig und weniger intensiv.
Die milden getrockneten Paprika entstielen, entkernen und ebenso kurz knusprig braten.
Das Gemüse nur 6 bis 8 Minuten garen und auf eine weiche, aber noch strukturierte Konsistenz achten.
Beim Schmoren die Garzeit verkürzen und die Maispizzastücke erst ganz am Ende unterheben.
Die Paprika nur wenige Sekunden rundum braten und sofort aus der Pfanne nehmen.
Verbrannte Paprika nicht weiterverwenden; falls nötig eine frische Ersatzportion kurz braten.
Den Teig gleichmäßig zu einem Fladen von etwa 20 bis 22 cm Durchmesser und 2 cm Höhe ausstreichen.
Den Fladen in Stücke teilen und bei Bedarf einige Minuten länger backen.
Erst nach dem Schmoren abschmecken und berücksichtigen, dass Sardellen bereits salzig sind.
Mit ungesalzenem Gemüse oder etwas zusätzlichem Kochwasser ausgleichen und kurz weiterziehen lassen.
Eine mildere Version verwendet mehr Wirsing und weniger Cicoria.
Blattzichorie ersetzt die Cicoria und hält den herben Charakter abgeschwächt aufrecht.
Maispizza und Gemüse können getrennt vorbereitet und zugedeckt gekühlt werden. Das Gemüse vor dem Servieren erhitzen und die Maispizza erst anschließend zerbröseln und einarbeiten.
Reste nach dem Abkühlen luftdicht verschließen und im Kühlschrank aufbewahren. Maispizza und Gemüse möglichst getrennt lagern, wenn die Textur erhalten bleiben soll.
Nicht längere Zeit ungekühlt stehen lassen.
Die Konsistenz von Blattgemüse und Maispizza kann beim Einfrieren deutlich weicher werden.
Häufig gefragt
„Pizz“ bezeichnet die kompakte, ungesäuerte Maispizza, während „foje“ für gemischte Blattgemüse steht.
Ja. Blattzichorie oder Endivie eignen sich als Ersatz und machen das Gericht meist milder und weniger bitter.
150 ml des Kochwassers werden beim Schmoren zum Gemüse gegeben. Die Flüssigkeit verbindet sich mit dem Würzöl und hält das Gemüse saftig.
Sie werden entstielt, entkernt, wenige Sekunden in Olivenöl knusprig gebraten und anschließend über das fertige Gericht gebrochen.
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