Trockener Rotwein
Ein trockener Rotwein bringt herzhafte Tiefe, ohne die Sauce deutlich zu versüßen. Verwende einen Wein, dessen Geschmack dir auch pur zusagt.
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Passwort vergessen?Toskanischer Sugo
Kräftige toskanische Gemüsesauce aus langsam geschmortem Soffritto, Rotwein, Tomaten und Kräutern. Der eigenständige Sugo passt zu Pasta, Polenta, Reis oder geröstetem Brot.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Der Sugo finto ist eine fleischlose toskanische Tomatensauce mit fein gewürfelten Zwiebeln, Möhren und Sellerie als aromatischer Grundlage. Das Gemüse schmort langsam in Olivenöl, bevor Rotwein, Tomaten und Kräuter dazukommen. So entsteht eine sämige Sauce mit viel Tiefe, die als eigenständige Begleitung zu Pasta, Polenta, Reis oder geröstetem Brot serviert werden kann.
Sämig und dicht, mit weich geschmortem Gemüse, fruchtiger Tomate und einer warmen Kräuternote. Der Rotwein sorgt für herzhafte Tiefe, während Olivenöl die Sauce rund und geschmeidig macht.
Schritt für Schritt
Zwiebeln, Möhren und Sellerie schälen beziehungsweise putzen und in kleine Würfel schneiden. Den Knoblauch fein hacken.
Das Olivenöl in einem breiten Topf bei niedriger bis mittlerer Hitze erwärmen. Gemüse und Knoblauch hineingeben, mit einer kleinen Prise des abgemessenen Salzes würzen und zugedeckt 12 bis 15 Minuten weich schmoren. Gelegentlich umrühren; das Gemüse soll weich werden und nur leicht Farbe annehmen.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist weich und nur leicht gebräunt.
Den Rotwein angießen und ohne Deckel 3 bis 4 Minuten einkochen lassen, bis der deutliche Alkoholgeruch verflogen ist.
Daran erkennst du es: Der Rotwein ist sichtbar reduziert und riecht nicht mehr deutlich alkoholisch.
Wichtig: Beim Ablöschen langsam eingießen, da die Flüssigkeit im heißen Topf aufschäumen kann.
Das Tomatenmark unterrühren und 1 Minute mitrösten. Passierte Tomaten und Wasser hinzufügen. Salbei, Rosmarin und Lorbeerblatt einlegen, mit dem restlichen abgemessenen Salz und etwas Pfeffer würzen.
Daran erkennst du es: Das Tomatenmark ist vollständig mit dem Gemüse verbunden und leicht dunkler geworden.
Die Sauce bei sehr niedriger Hitze 45 bis 50 Minuten sanft köcheln lassen, den Deckel dabei leicht geöffnet lassen. Alle 10 bis 15 Minuten umrühren, damit nichts ansetzt. Während die Sauce einkocht, kann die gewünschte Beilage vorbereitet werden.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist weich und die Sauce sämig eingekocht.
Kräuter und Lorbeerblatt entfernen. Den Sugo mit Salz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer abschmecken und vor dem Servieren 5 Minuten ruhen lassen. Zu Pasta rechnest du mit etwa 100 bis 120 ml Sauce pro Person; auch Polenta, Reis und geröstetes Brot eignen sich als Begleitung.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist sämig, ausgewogen abgeschmeckt und servierbereit.
Gut zu wissen
Ein trockener Rotwein bringt herzhafte Tiefe, ohne die Sauce deutlich zu versüßen. Verwende einen Wein, dessen Geschmack dir auch pur zusagt.
Die Kräuter geben während des Einkochens Aroma ab und werden vor dem Servieren entfernt. Bei kleinen Zweigen oder Blättern lässt sich das Entfernen besonders leicht kontrollieren.
Die abgemessene Grundmenge wird während der Zubereitung verwendet. Zusätzliches Salz wird erst am Ende nach Geschmack ergänzt.
Die Sauce wird fruchtiger und etwas süßer; die herzhafte Tiefe des Rotweins fällt geringer aus.
Den Traubensaft wie den Rotwein angießen, aber nur so weit einkochen, dass die Flüssigkeit leicht reduziert ist. Bei Bedarf die Süße am Ende mit etwas zusätzlichem Pfeffer ausgleichen.
Das Kräuteraroma wird etwas konzentrierter und weniger frisch.
Den getrockneten Salbei gemeinsam mit den passierten Tomaten einrühren und vor dem Servieren nicht entfernen.
Die Sauce erhält zusätzliche Würztiefe; die Salzmenge muss anschließend besonders sorgfältig angepasst werden.
Das Wasser vollständig durch ungesalzene Gemüsebrühe ersetzen und den Sugo am Ende abschmecken.
Bei niedriger bis mittlerer Hitze zugedeckt schmoren und gelegentlich umrühren.
Verbrannte Stücke entfernen und das unbeschädigte Gemüse in einem sauberen Topf mit etwas Öl weiterverwenden. Bei stark bitterem Geschmack die Grundlage ersetzen.
Den Deckel leicht geöffnet lassen und bis zur sämigen Konsistenz weiterköcheln.
Ohne Deckel weiter einkochen lassen und regelmäßig umrühren.
Bei sehr niedriger Hitze köcheln und regelmäßig umrühren.
Schrittweise etwas Wasser einrühren und die Sauce bei niedriger Hitze wieder geschmeidig werden lassen.
Die ganzen Kräuter vor dem Abschmecken vollständig herausnehmen.
Die Sauce durchsehen und sichtbare Kräuterstücke entfernen.
Eine pikante Abwandlung mit zusätzlicher Chiliwürze, ohne den Grundcharakter der Gemüsesauce zu verändern.
Die Kräuternoten treten stärker hervor und passen besonders gut zu rustikalem Brot oder Polenta.
Die fertige Sauce wird nach dem Entfernen der Kräuter teilweise oder vollständig püriert.
Der Sugo kann bis zu einem Tag im Voraus gekocht werden. Nach dem Abkühlen abgedeckt kalt stellen und vor dem Servieren langsam erwärmen; bei Bedarf mit einem kleinen Schuss Wasser ausgleichen.
Den Sugo nach dem Kochen abkühlen lassen, abgedeckt in den Kühlschrank stellen und innerhalb von vier Tagen verwenden.
Nicht über längere Zeit ungekühlt stehen lassen. Bei ungewöhnlichem Geruch, Aussehen oder Geschmack nicht verwenden.
Den vollständig abgekühlten Sugo portionsweise in geeignete Gefrierbehälter füllen, etwas Platz lassen und gut verschließen.
Über Nacht im Kühlschrank auftauen oder vorsichtig direkt im Topf erwärmen. Beim Erwärmen regelmäßig umrühren und bei Bedarf etwas Wasser ergänzen.
Die Sauce lässt sich gut einfrieren; die Gemüsestruktur kann nach dem Auftauen etwas weicher sein.
Häufig gefragt
Zu Pasta sind etwa 100 bis 120 ml Sauce pro Person vorgesehen. Bei Polenta, Reis oder Brot kann die Menge je nach Verwendung angepasst werden.
Das Gemüse soll weich sein und die Sauce sämig eingekocht. Sie darf nicht wässrig wirken, sollte aber noch gut fließen und sich mit der Beilage verbinden.
Der Sugo passt zu Pasta, Polenta, Reis und geröstetem Brot.
Ja. Ungesüßter roter Traubensaft kann verwendet werden, macht die Sauce aber fruchtiger und etwas süßer. Die entsprechende Anpassung ist in den Substitutionen beschrieben.
Aus unserer Küche
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