Safran auflösen
Das Auflösen in heißem Wasser verteilt den Safran gleichmäßig in der Zwiebelbasis und verhindert trockene Safraninseln in der Sauce.
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Passwort vergessen?Sizilianische Pastaküche
Sizilianische Bucatini mit weich gegartem Blumenkohl, Rosinen, Pinienkernen, Sardellen und Safran in einer rustikal-cremigen Sauce.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pasta chi vrocculi arriminati ist ein sizilianisches Pastagericht mit Blumenkohl, dessen weiche Röschen teilweise zerdrückt werden und dadurch die Bucatini mit einer groben, cremigen Sauce umhüllen. Rosinen, Pinienkerne, Sardellen, Safran und Pecorino verbinden süße, salzige, würzige und nussige Aromen ohne schwere Sahnesauce.
Die Pasta ist weich und dicht von einer rustikal-cremigen Blumenkohlsauce umhüllt. Süße Rosinen, salzige Sardellen und würziger Safran treffen auf nussige Pinienkerne und fein salzigen Pecorino.
Schritt für Schritt
Die Rosinen mit warmem Wasser bedecken und 10 Minuten quellen lassen. Danach abgießen und gut abtropfen lassen. Währenddessen den Blumenkohl putzen und in etwa gleich große Röschen teilen.
Daran erkennst du es: Die Rosinen sind weich und gut abgetropft.
3 Liter Wasser mit dem Salz zum Kochen bringen. Die Blumenkohlröschen darin 10 Minuten garen, bis sie weich sind, aber noch zusammenhalten. Mit einer Schaumkelle herausheben und das Kochwasser aufbewahren.
Daran erkennst du es: Die Röschen lassen sich mit einer Gabel leicht einstechen, zerfallen aber noch nicht.
Wichtig: Beim Herausheben aus dem kochenden Wasser vorsichtig arbeiten.
Den Safran in 30 ml heißem Wasser auflösen. 30 ml Olivenöl in einer breiten Pfanne bei niedriger Temperatur erhitzen. Die Sardellen darin mit einer Gabel zerdrücken, bis sie sich weitgehend aufgelöst haben.
Daran erkennst du es: Die Sardellen sind weitgehend im Öl aufgelöst und das Öl riecht würzig, ohne zu rauchen.
Wichtig: Heißes Öl nicht unbeaufsichtigt lassen.
In einer zweiten großen Pfanne das übrige Olivenöl erwärmen. Die Zwiebel darin bei niedriger bis mittlerer Temperatur etwa 5 Minuten weich dünsten, ohne sie stark zu bräunen. Das Safranwasser zugießen, kurz verrühren und die Zwiebel weitere 2 Minuten sanft garen.
Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist weich und glasig, aber nicht stark gebräunt.
Den Blumenkohl, das Sardellenöl, die abgetropften Rosinen und die Pinienkerne zur Zwiebel geben. Mit wenig Salz würzen und alles bei niedriger Temperatur 5 bis 7 Minuten schmoren. Dabei einige Blumenkohlröschen mit dem Kochlöffel zerdrücken, sodass eine grobe, cremige Sauce entsteht.
Daran erkennst du es: Ein Teil des Blumenkohls ist zerdrückt, während einige Röschen noch als Stücke erkennbar bleiben.
Das Blumenkohlwasser erneut zum Kochen bringen und die Bucatini darin nach Packungsangabe 1 Minute kürzer als angegeben garen. Vor dem Abgießen 200 ml Kochwasser zurückbehalten.
Daran erkennst du es: Die Bucatini sind knapp al dente und haben noch Biss.
Wichtig: Beim Abgießen auf den heißen Dampf und das kochende Wasser achten.
Die Bucatini in die Pfanne mit der Blumenkohlsauce geben. Den Pecorino hinzufügen und alles bei niedriger Temperatur 2 Minuten kräftig vermengen. Nach und nach so viel Kochwasser einarbeiten, bis die Sauce die Pasta dicht und cremig umhüllt. Abschmecken und sofort servieren.
Daran erkennst du es: Die Sauce haftet dicht an den Bucatini und wirkt cremig, aber nicht wässrig.
Gut zu wissen
Das Auflösen in heißem Wasser verteilt den Safran gleichmäßig in der Zwiebelbasis und verhindert trockene Safraninseln in der Sauce.
Die Sardellen werden nicht separat knusprig gebraten, sondern sanft im Öl aufgelöst. Dadurch würzen sie die gesamte Sauce, ohne als große Stücke hervorzutreten.
Der fein geriebene Pecorino wird erst beim Vermengen der Pasta hinzugefügt, damit er sich zusammen mit dem Kochwasser in die Sauce einbindet.
Die Pinienkerne werden in der Sauce mitgeschmort und geben dem weichen Blumenkohlkontrast etwas Biss und nussige Tiefe.
Die Sauce bleibt würzig und salzig, verliert aber die fischige Tiefe der Sardellen.
Die Kapern zusammen mit den Rosinen und Pinienkernen in die Blumenkohlsauce geben. Erst danach vorsichtig salzen.
Der Geschmack wird etwas milder oder nussiger, die cremige Bindung bleibt ähnlich.
Den Ersatzkäse wie Pecorino beim finalen Vermengen der Bucatini einarbeiten.
Die Sauce bleibt gleich, die Pasta kann je nach Produkt eine etwas andere Bissfestigkeit haben.
Nach der Packungsangabe des glutenfreien Produkts garen und eine Minute vor dem vollständigen Garpunkt abgießen.
Den Blumenkohl herausheben, sobald er weich, aber noch formstabil ist, und nur einen Teil der Röschen zerdrücken.
Einige gegarte Blumenkohlröschen oder zusätzliche gekochte Pasta unterheben, um wieder mehr Struktur zu schaffen.
Bei niedriger bis mittlerer Temperatur dünsten und nur weich werden lassen.
Die Sauce mit etwas Kochwasser verdünnen und mit zusätzlichem Blumenkohl oder Pecorino ausbalancieren.
Das Kochwasser nach und nach einarbeiten und die Bucatini bei niedriger Temperatur kräftig bewegen.
Die Pasta kurz weiter vermengen, bis Flüssigkeit gebunden ist; bei Bedarf etwas zusätzlichen Pecorino einarbeiten.
Das Kochwasser portionsweise bereithalten und die Pfanne nur auf niedriger Temperatur führen.
Esslöffelweise Kochwasser ergänzen und die Pasta sofort kräftig durchschwenken.
Die Sardellen werden durch Kapern ersetzt. Dadurch bleibt die salzige Würze erhalten, das Gericht wird aber vegetarisch.
Eine kleine Menge Zitronenabrieb oder Zitronensaft bringt zusätzliche Frische in die süß-salzige Sauce.
Die Bucatini werden durch eine glutenfreie Pasta ersetzt. Die übrige Zubereitung bleibt unverändert.
Die Blumenkohlsauce kann bis zu 4 Stunden vorher zubereitet und abgedeckt beiseitegestellt werden. Die Bucatini erst kurz vor dem Servieren kochen und die Sauce beim Vermengen mit etwas Kochwasser wieder cremig rühren.
Reste innerhalb von 2 Stunden abkühlen lassen, in einen verschlossenen Behälter geben und im Kühlschrank aufbewahren. Die Pasta möglichst mit etwas zusätzlichem Wasser oder Brühe wieder cremig machen.
Nicht längere Zeit ungekühlt stehen lassen.
Das Einfrieren wird wegen der möglichen Veränderung von Pasta- und Käsesaucenstruktur nicht empfohlen.
Häufig gefragt
Der Name bezeichnet eine sizilianische Pasta mit Blumenkohl. Das Gemüse wird teilweise zerdrückt und kräftig mit der Pasta vermengt, sodass eine rustikal-cremige Sauce entsteht.
Ja. Spaghetti oder dickere lange Pasta passen ebenfalls. Die Garzeit sollte an die jeweilige Packungsangabe angepasst werden.
Das stärkehaltige Wasser hilft, Blumenkohl, Pecorino und Öl zu einer dicht haftenden Sauce zu verbinden.
Die Sardellen können durch abgespülte, fein gehackte Kapern ersetzt werden. Das Ergebnis bleibt würzig, schmeckt aber weniger fischig.
Der fein geriebene Pecorino wird beim finalen Vermengen der Bucatini mit der Blumenkohlsauce hinzugefügt.
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