Mehl für die Sfoglia
Weizenmehl Type 00 ergibt einen geschmeidigen Pastateig. Das Mehl für die Sfoglia und das Mehl für die Béchamel bleiben getrennte Zutatenzeilen.
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Passwort vergessen?Ofenpasta, Emilia-Romagna
Gerollte frische Eierpasta aus Modena mit Prosciutto cotto, Béchamel und Parmigiano-Reggiano, aufrecht gebacken und goldbraun gratiniert.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Rosette modenesi sind eine modenische Ofenpasta aus blanchierten Sfoglia-Streifen, cremiger Béchamel, dünn geschnittenem Prosciutto cotto und Parmigiano-Reggiano. Die gefüllten Pastastreifen werden aufgerollt, halbiert und mit der Schnittfläche nach oben in der Form gebacken.
Weiche, zarte Pasta umschließt eine cremige Béchamelfüllung mit würzigem Prosciutto cotto und nussigem Parmigiano-Reggiano. Die Oberfläche wird goldbraun und leicht knusprig, während das Innere saftig und zart bleibt.
Schritt für Schritt
Das Weizenmehl auf die Arbeitsfläche geben, in der Mitte eine Mulde formen und die Eier hineinschlagen. Mit einer Gabel nach und nach Mehl einarbeiten, anschließend 8 bis 10 Minuten zu einem glatten, elastischen Teig kneten. In Folie oder ein feuchtes Tuch wickeln und 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, elastisch und nicht mehr klebrig.
Die Milch erwärmen, aber nicht kochen lassen. 60 g Butter in einem Topf schmelzen. 45 g Mehl einrühren und bei mittlerer Hitze 1 bis 2 Minuten verrühren, ohne es zu bräunen. Die warme Milch nach und nach unter ständigem Rühren zugießen. Die Sauce 5 bis 7 Minuten sanft köcheln lassen, bis sie cremig andickt. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.
Daran erkennst du es: Die Béchamel ist cremig angedickt und überzieht den Schneebesen leicht.
Den Teig in 8 gleich große Stücke teilen. Jedes Stück mit dem Nudelholz oder der Pastamaschine zu einem etwa 20 × 8 cm großen Rechteck ausrollen. Die Sfoglia sollte ungefähr 1,5 mm dick sein, damit sie stabil bleibt und sich trotzdem gut rollen lässt.
Daran erkennst du es: Die Streifen sind gleichmäßig dünn, rechteckig und noch stabil genug zum Aufrollen.
Das Wasser mit 20 g Salz zum Kochen bringen. Die Pastastreifen nacheinander jeweils etwa 45 bis 60 Sekunden blanchieren. Sofort in kaltem Wasser abschrecken und anschließend nebeneinander auf ein sauberes Küchentuch legen.
Daran erkennst du es: Die Streifen sind biegsam, aber nicht zerfallen oder klebrig.
Wichtig: Beim Hantieren mit dem kochenden Wasser vorsichtig arbeiten.
Den Prosciutto cotto in 8 passende Portionen teilen. Jeden Pastastreifen dünn mit Béchamel bestreichen, mit einem Achtel des Prosciutto cotto belegen und insgesamt 30 g Parmigiano-Reggiano darauf verteilen. Die Streifen von der langen Seite her eng aufrollen.
Daran erkennst du es: Die Rollen sind kompakt und halten ihre Form, ohne dass die Füllung an den Seiten stark herausgedrückt wird.
Jede Rolle quer halbieren, sodass 16 gleich große Stücke entstehen. Eine Auflaufform mit etwa 15 g Butter ausstreichen und den Boden dünn mit etwas Béchamel bedecken. Die Rosette mit der Schnittfläche nach oben dicht nebeneinander in die Form setzen.
Daran erkennst du es: Die Stücke stehen aufrecht und liegen dicht aneinander, ohne umzufallen.
Die restliche Béchamel über den Rosette verteilen. Mit den verbleibenden 30 g Parmigiano-Reggiano bestreuen und die restlichen 15 g Butter in kleinen Flöckchen daraufsetzen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist gleichmäßig mit Béchamel, Käse und Butter bedeckt.
Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Die Form mit Alufolie abdecken und 20 Minuten backen. Die Folie abnehmen, die Temperatur auf 200 °C erhöhen und weitere 5 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun gratiniert ist.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist goldbraun gratiniert und die Béchamel blubbert am Rand leicht.
Wichtig: Die Form und die Folie sind sehr heiß; beim Abnehmen Ofenhandschuhe verwenden.
Die Rosette 5 Minuten in der Form ruhen lassen und anschließend heiß servieren.
Daran erkennst du es: Die Béchamel hat sich etwas gesetzt und die Stücke lassen sich sauber entnehmen.
Gut zu wissen
Weizenmehl Type 00 ergibt einen geschmeidigen Pastateig. Das Mehl für die Sfoglia und das Mehl für die Béchamel bleiben getrennte Zutatenzeilen.
Dünne Scheiben lassen sich gleichmäßig auf den Pastastreifen verteilen und verhindern, dass die Rollen beim Aufwickeln zu dick werden.
Insgesamt 60 g Parmigiano-Reggiano werden verwendet: 30 g für die Füllung und 30 g für die gratinierte Oberfläche.
Die 6 g Salz würzen die Béchamel. Die separaten 20 g Salz gehören ausschließlich ins Blanchierwasser.
Die Pasta kann geringfügig weicher und die Béchamel etwas weniger kräftig gebunden werden.
Type 00 in beiden Verwendungen durch Type 405 im gleichen Gewicht ersetzen. Den Pastateig nur so lange mit zusätzlichem Mehl korrigieren, bis er glatt und elastisch ist.
Die Béchamel bleibt in der Regel ähnlich cremig und mild.
Die laktosefreie Vollmilch im gleichen Volumen verwenden und wie angegeben erwärmen.
Der Geschmack wird etwas milder und weniger salzig, die Gratinierfähigkeit bleibt vergleichbar.
Grana Padano fein reiben und in derselben Aufteilung verwenden: 30 g für die Füllung und 30 g für die Oberfläche.
Die Variante wird vegetarisch, aromatischer erdig und meist etwas weniger salzig. Die Füllung sollte möglichst trocken sein.
Champignons fein schneiden, braten und vollständig abkühlen lassen. Die trockene Pilzfüllung in 8 Portionen teilen und wie den Prosciutto cotto auf den Pastastreifen verteilen.
Die Milch portionsweise unter ständigem Rühren zugießen und die Sauce nur bis zum cremigen Andicken köcheln lassen.
Mit etwas warmer Milch glatt rühren und kurz erwärmen, bis die gewünschte Streichfähigkeit erreicht ist.
Jeden Streifen sofort in kaltem Wasser abschrecken und nebeneinander auf das Küchentuch legen.
Die Streifen vorsichtig mit etwas kaltem Wasser trennen und besonders behutsam ausrollen.
Béchamel dünn verstreichen, die Füllung gleichmäßig verteilen und von der langen Seite her eng rollen.
Die Stücke mit der Schnittfläche nach oben eng aneinander in die Form setzen; die Nachbarstücke stabilisieren sie.
Die Form zunächst mit Alufolie abdecken und erst für die letzten 5 Minuten offen bei 200 °C gratinieren.
Die Form nach dem Herausnehmen locker abdecken und vor dem Servieren 5 Minuten ruhen lassen.
Die Stücke dicht nebeneinander in die Form setzen und die Schnittflächen nach oben ausrichten.
Die Stücke vor dem Backen enger zusammenschieben und mit etwas Béchamel aneinander stabilisieren.
Prosciutto cotto wird durch eine trockene, gebratene Pilzfüllung ersetzt.
Eine weichere, cremige Füllung mit Spinat und Ricotta ersetzt den Schinken.
Die Oberfläche wird mit einer etwas kräftigeren Käsekruste gebacken.
Die Rosette bis einschließlich Schritt 7 vorbereiten, die abgedeckte Form höchstens 12 Stunden im Kühlschrank aufbewahren und vor dem Backen etwa 20 bis 30 Minuten temperieren lassen. Die Backzeit bei Bedarf um einige Minuten verlängern, bis die Mitte heiß ist.
Reste nach dem Abkühlen abdecken und im Kühlschrank aufbewahren. Innerhalb von 2 Tagen verbrauchen.
Nicht längere Zeit ungekühlt stehen lassen; vor dem Verzehr vollständig durchwärmen.
Die Béchamel und die blanchierte Pasta können nach dem Einfrieren an Struktur verlieren; für die beste Konsistenz frisch zubereiten.
Häufig gefragt
Die Pastastreifen sollten ungefähr 1,5 mm dick und etwa 20 × 8 cm groß sein. So bleiben sie stabil und lassen sich trotzdem eng rollen.
Ja. Die Béchamel kann vorbereitet und vor der Verwendung vorsichtig wieder erwärmt werden. Falls sie stark angedickt ist, mit etwas warmer Milch glatt rühren.
Ja. Ein Nudelholz reicht aus. Die Teigstücke gleichmäßig auf etwa 1,5 mm Dicke ausrollen und dabei die Zielgröße von ungefähr 20 × 8 cm einhalten.
Die Rollen dicht nebeneinander mit der Schnittfläche nach oben in die Form setzen. Die Béchamel am Boden und die enge Anordnung geben zusätzlichen Halt.
Die Grundmenge ergibt 16 Stück für 4 Personen, also etwa 4 Rosette pro Portion.
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