Hühnerinnereien besorgen
Küchenfertige Hühnerinnereien sind am besten beim Geflügelmetzger oder an der Frischetheke erhältlich. Eine Vorbestellung kann sinnvoll sein.
Schön, dass du da bist.
Passwort vergessen?Frische Eierpasta aus dem Latium
Sehr fein geschnittene, handgemachte Eiernudeln aus dem Latium mit einem langsam eingekochten Sugo aus Hühnerinnereien und Tomaten.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Fini fini al sugo di recaglie verbindet hauchdünne, von Hand geschnittene Eiernudeln mit einem würzigen Sugo aus Hühnerleber, Herz und Muskelmagen. Die feinen Nudeln nehmen die sämige Tomatensauce besonders gut auf und werden direkt nach dem Kochen mit dem heißen Sugo vermengt.
Die Nudeln sind zart und dennoch bissfest, während der Sugo sämig, würzig und deutlich herzhaft schmeckt. Die Hühnerinnereien geben ihm eine kräftige, leicht erdige Tiefe; Basilikum und Tomate sorgen für frische, mediterrane Noten.
Schritt für Schritt
Das Weizenmehl auf die Arbeitsfläche geben und in der Mitte eine Mulde formen. Eier und 5 g Salz hineingeben, mit einer Gabel verquirlen und nach und nach Mehl vom Rand einarbeiten. Den Teig 8 bis 10 Minuten mit den Händen kneten, bis er glatt und elastisch ist. Zu einer Kugel formen, abdecken und 60 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, elastisch und federt leicht zurück.
Während der Teig ruht, Zwiebel und Sellerie sehr fein würfeln. Die Hühnerinnereien von sichtbaren Häuten und festen Sehnen befreien, trocken tupfen und mit einem scharfen Messer klein schneiden.
Wichtig: Nach dem Kontakt mit rohen Innereien Hände, Messer und Arbeitsfläche gründlich reinigen.
Den Teig in zwei Portionen teilen und auf der bemehlten Arbeitsfläche mit dem Nudelholz sehr dünn ausrollen, etwa 1 mm dick. Die Teigplatten 10 Minuten antrocknen lassen, locker aufrollen und mit einem scharfen Messer in etwa 2 mm breite Streifen schneiden. Die Fini fini sofort wieder auseinanderziehen und leicht bemehlen.
Daran erkennst du es: Die Streifen sind getrennt, etwa 2 mm breit und kleben nicht zusammen.
Das Olivenöl in einem breiten Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Zwiebel und Sellerie darin etwa 5 Minuten weich dünsten, ohne sie stark zu bräunen. Die geschnittenen Hühnerinnereien hinzufügen und 8 bis 10 Minuten unter Rühren anbraten.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist weich, die Innereien sind außen gebräunt und nicht mehr roh an der Oberfläche.
Wichtig: Rohe Hühnerinnereien vollständig durchgaren und Kreuzkontamination vermeiden.
Mit dem Weißwein ablöschen und 2 bis 3 Minuten einkochen lassen. Die zerdrückten Tomaten und das Salz hinzufügen, alles einmal aufkochen und die Hitze anschließend reduzieren.
Daran erkennst du es: Der scharfe Alkoholgeruch des Weins ist deutlich zurückgegangen.
Den Sugo etwa 25 Minuten offen bei kleiner Hitze köcheln lassen, bis die Innereien vollständig durchgegart und die Sauce sämig eingedickt ist. Das Basilikum in den letzten 5 Minuten hinzufügen und vor dem Servieren wieder entfernen.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist sämig eingedickt und die Hühnerinnereien sind vollständig durchgegart.
Wichtig: Die Hühnerinnereien erst servieren, wenn sie vollständig durchgegart sind.
Das Wasser mit 25 g Salz in einem großen Topf zum Kochen bringen. Die Fini fini portionsweise hineingeben und 2 bis 3 Minuten garen, bis sie zart, aber noch bissfest sind. Die Pasta abgießen, direkt mit dem heißen Recaglie-Sugo vermengen und sofort servieren.
Daran erkennst du es: Die Nudeln sind zart, aber im Kern noch leicht bissfest.
Wichtig: Das Kochwasser ist sehr heiß; beim Abgießen vorsichtig arbeiten.
Gut zu wissen
Küchenfertige Hühnerinnereien sind am besten beim Geflügelmetzger oder an der Frischetheke erhältlich. Eine Vorbestellung kann sinnvoll sein.
Weizenmehl Type 00 oder Type 405 eignet sich für den elastischen Eiernudelteig. Das Mehl zum Ausrollen wird separat geführt und sollte sparsam verwendet werden.
Der Sugo wird weicher, homogener und deutlich leberbetonter.
Die Hühnerleber von Häuten und festen Sehnen befreien, klein schneiden und in derselben Garphase wie die gemischten Innereien verwenden.
Der Teig kann geringfügig anders Wasser aufnehmen, bleibt aber für frische Pasta geeignet.
Das Mehl wie angegeben verwenden und beim Kneten auf einen glatten, elastischen Teig achten.
Den Teig 8 bis 10 Minuten kneten und anschließend 60 Minuten abgedeckt ruhen lassen.
Den Teig erneut kurz kneten, abdecken und weitere 20 bis 30 Minuten ruhen lassen.
Die Platten etwa 10 Minuten antrocknen lassen und die Streifen sofort lockern.
Die Streifen vorsichtig trennen und mit wenig Mehl bestäuben.
Den Sugo 25 Minuten offen bei kleiner Hitze köcheln lassen.
Den Sugo vor dem Vermengen einige Minuten weiter offen reduzieren.
Die Innereien klein und möglichst gleichmäßig schneiden und den Sugo vollständig durchgaren.
Den Sugo weiter köcheln lassen, bis die größten Stücke vollständig durchgegart sind.
Nach 2 Minuten erstmals prüfen und die Pasta bei zartem, leicht bissfestem Kern abgießen.
Die Pasta sofort abgießen und direkt mit dem heißen Sugo vermengen, damit sie nicht weiter im Wasser gart.
Eine klar gekennzeichnete Variante mit ausschließlich Hühnerleber anstelle der Mischung aus Leber, Herz und Muskelmagen.
Den Nudelteig kann bis zu 24 Stunden im Kühlschrank ruhen. Den Sugo ebenfalls vollständig kochen, rasch abkühlen und abgedeckt kalt stellen. Frische Fini fini möglichst erst kurz vor dem Servieren kochen.
Übrig gebliebene Pasta mit Sugo innerhalb von 2 Stunden abkühlen lassen, abgedeckt im Kühlschrank lagern und innerhalb von 2 Tagen verbrauchen.
Nicht längere Zeit bei Raumtemperatur stehen lassen.
Nicht empfohlen, da die sehr feinen frischen Nudeln nach dem Auftauen an Qualität verlieren können.
Häufig gefragt
Recaglie bezeichnet in diesem Rezept Hühnerinnereien, vor allem Leber, Herz und Muskelmagen.
Am besten fragst du beim Geflügelmetzger oder an der Frischetheke. Auf Vorbestellung sind sie häufig leichter erhältlich.
Ja. Ersetze die gemischten Hühnerinnereien durch 250 g Hühnerleber. Der Sugo wird dadurch weicher und leberbetonter.
Die Ruhezeit entspannt den Teig und erleichtert das sehr dünne Ausrollen, ohne dass er sich ständig zusammenzieht.
Die geschnittenen Streifen sollen ungefähr 2 mm breit sein. Wegen ihrer geringen Breite garen sie bereits nach etwa 2 bis 3 Minuten.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
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