Reisgerichte Gemüse Reis Braten in wenig Fett Kochen in Flüssigkeit Sanftes Köcheln Vegan Als Hauptgericht vorgesehen

Frische Favabohnen mit cremigem Reis

Reisgericht aus Apulien

Cremig-fließendes apulisches Reisgericht mit frischen Favabohnen, passierten Tomaten, Zwiebel und Basilikum.

Zum Rezept
Frische Favabohnen, cremiger Reis, apulische Wärme
Vorbereitung 25 Minuten
Kochen / Backen 28 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 2 Minuten
Gesamtzeit ca. 55 Minuten
Menge 4 Portionen
Gerichtsform und Gerichtsart Reisgerichte
Prägende Zutatenfamilie Gemüse, Reis
Prägende Zubereitungsverfahren Braten in wenig Fett, Kochen in Flüssigkeit, Sanftes Köcheln
Geprüfte Rezept-Eignung Vegan
Servierrolle Als Hauptgericht vorgesehen

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Die Favabohnen werden blanchiert und enthäutet, wodurch sie zarter werden und ihre milde, leicht nussige Note behalten.
  • Heiße Brühe wird nach und nach zugegeben, sodass der Reis gleichmäßig gart und Stärke für die cremige Bindung abgibt.
  • Zwiebel, Tomate und Basilikum bilden eine aromatische Grundlage, ohne den Geschmack der frischen Bohnen zu überdecken.

Riso con le fave bringt frische Favabohnen mit locker-cremigem Reis zusammen. Zwiebel, Tomate und Basilikum geben dem Gericht Wärme, während die Brühe schrittweise eingearbeitet wird und eine sämig-fließende Konsistenz entsteht.

Das Gericht ist warm, weich und sämig-fließend, mit einzelnen noch leicht bissfesten Reiskörnern. Die Favabohnen schmecken mild und leicht nussig, die Tomate bringt dezente Fruchtigkeit und das Basilikum einen frischen Kräuterton.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Favabohnen blanchieren

    Die Favabohnen aus den Schoten lösen. In einem Topf reichlich Wasser aufkochen, leicht salzen und die Bohnen 2 Minuten blanchieren. Abgießen, kurz abkühlen lassen und die festen Außenhäutchen abziehen.

    2 Minuten 100 °C

    Daran erkennst du es: Die Bohnen sind blanchiert, aber noch nicht weichgekocht.

    • Die Außenhäutchen lassen sich leichter abziehen, wenn die Bohnen kurz abgekühlt sind.

    Wichtig: Vorsicht beim Abgießen des kochenden Wassers.

  2. Brühe warm halten

    Die Gemüsebrühe in einem zweiten Topf erhitzen und während der gesamten Zubereitung knapp unter dem Siedepunkt warm halten.

    Daran erkennst du es: Die Brühe bleibt heiß und dampft, ohne stark zu kochen.

    • Warme Brühe hält den Garprozess des Reises gleichmäßig.

    Wichtig: Heiße Flüssigkeit vorsichtig handhaben.

  3. Zwiebel weich dünsten

    35 ml Olivenöl in einem breiten Topf erhitzen. Die fein gewürfelte Zwiebel bei niedriger bis mittlerer Hitze 5 Minuten weich dünsten, ohne sie zu bräunen.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist weich und glasig, aber nicht gebräunt.

    • Die niedrige bis mittlere Hitze verhindert, dass die Zwiebel bitter wird.
  4. Bohnen-Tomaten-Basis köcheln

    Favabohnen, passierte Tomaten, Basilikumblätter, die feste Salzmenge, etwas Pfeffer und 100 ml heiße Brühe zur Zwiebel geben. Alles 10 Minuten sanft köcheln lassen, damit die Bohnen Geschmack aufnehmen und die Tomate leicht einkocht.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Tomate ist leicht eingekocht und die Bohnen sind aromatisch, aber nicht zerfallen.

    • Die Brühemenge für diesen Schritt aus der Gesamtmenge entnehmen.
  5. Reis mit Brühe garen

    Den Reis einrühren und 1 Minute mit der Bohnen-Tomaten-Mischung vermengen. Nun die restliche heiße Brühe nach und nach schöpfkellenweise zugießen. Erst neue Brühe hinzufügen, wenn die vorige fast aufgenommen ist. Unter regelmäßigem Rühren 17 bis 18 Minuten garen. Während dieser Zeit kann die zuvor verwendete Ausrüstung gesäubert werden. Der Reis soll weich, aber noch leicht bissfest sein und sämig-fließend bleiben.

    18 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Reiskörner sind weich, im Kern aber noch leicht bissfest; die Konsistenz bleibt cremig und fließend.

    • Regelmäßiges Rühren unterstützt die cremige Bindung.
    • Nicht die gesamte Brühe auf einmal zugießen.

    Wichtig: Heiße Brühe und aufsteigenden Dampf vorsichtig handhaben.

  6. Ruhen lassen und abschmecken

    Den Topf vom Herd nehmen. Die restlichen 15 ml Olivenöl unterrühren und den Reis 2 Minuten ruhen lassen. Noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken und sofort heiß servieren. Das Gericht soll cremig sein, aber nicht trocken oder schnittfest.

    2 Minuten

    Daran erkennst du es: Das Riso con le fave ist sämig-fließend und nicht trocken oder schnittfest.

    • Die Konsistenz direkt vor dem Servieren prüfen; bei Bedarf mit einem kleinen Schuss heißer Brühe lockern.

    Wichtig: Sofort heiß servieren und den Topf beim Abschmecken vorsichtig handhaben.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Brühe warm halten: Die Brühe während des gesamten Garens knapp unter dem Siedepunkt halten. Kalte Brühe würde den Garprozess des Reises immer wieder verlangsamen.
  • Konsistenz prüfen: Das fertige Gericht soll sämig-fließend sein. Es darf cremig binden, aber nicht trocken oder schnittfest werden.
  • Sofort servieren: Riso con le fave direkt nach der kurzen Ruhezeit heiß servieren, weil der Reis beim Stehen weiter Flüssigkeit aufnimmt.

Zutatenwissen

Frische Favabohnen

Frische Favabohnen sind meist im Frühjahr erhältlich, etwa auf Wochenmärkten sowie in italienischen oder türkischen Lebensmittelgeschäften. Nach dem Auslösen werden die festen Außenhäutchen entfernt.

Alternative außerhalb der Saison

Außerhalb der Saison können 350 g tiefgekühlte Favabohnen verwendet werden. Sie sind meist bereits enthäutet und schmecken etwas süßer.

Reiswahl

Carnaroli-Reis gibt beim schrittweisen Garen Stärke ab und unterstützt dadurch die cremige, sämig-fließende Konsistenz.

Sinnvolle Alternativen

Tiefgekühlte Favabohnen

Die Bohnen schmecken etwas süßer und sind meist bereits enthäutet.

Die tiefgekühlten Favabohnen außerhalb der Saison verwenden und nach Packungsangabe auftauen oder direkt in die Zubereitung geben, sofern sie dafür vorgesehen sind.

Typische Fehler und ihre Lösung

Der Reis gart ungleichmäßig oder der Garprozess stockt.

Die Gemüsebrühe in einem zweiten Topf knapp unter dem Siedepunkt warm halten.

Die Brühe wieder erhitzen und anschließend schöpfkellenweise weiterarbeiten.

Das Gericht wird eher suppig oder der Reis bindet nicht gleichmäßig.

Erst neue Brühe zugießen, wenn die vorige fast aufgenommen ist.

Kurz weitergaren und nur noch kleine Mengen Brühe ergänzen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Das fertige Riso con le fave ist trocken oder schnittfest.

Die Konsistenz gegen Ende beobachten und das Gericht sofort nach der kurzen Ruhezeit servieren.

Mit etwas heißer Brühe lockern und vorsichtig unterrühren.

Die Favabohnen wirken zäh oder ihre Häutchen stören beim Essen.

Die blanchierten Bohnen kurz abkühlen lassen und anschließend enthäuten.

Zähe Häutchen, soweit möglich, vor dem Servieren entfernen.

Varianten

Variante mit tiefgekühlten Favabohnen

Eine praktische Variante für die Zeit außerhalb der kurzen Saison frischer Favabohnen.

Servieren und kombinieren

  • Direkt heiß servieren: Das Riso con le fave unmittelbar nach der zweiminütigen Ruhezeit in vorgewärmten Schalen servieren, solange es sämig-fließend ist.

Planen und Reste genießen

Aufbewahren

Reste zügig abkühlen lassen, in einen dicht schließenden Behälter geben und im Kühlschrank aufbewahren. Die cremige Konsistenz verändert sich beim Lagern.

Vor dem Verzehr gründlich erhitzen und nur so viele Reste aufwärmen, wie benötigt werden.

Einfrieren

Das Einfrieren ist für dieses Gericht nicht empfohlen, weil der Reis seine cremig-fließende Konsistenz verlieren kann.

Aufwärmen

  • Topf: Das Riso con le fave mit einem kleinen Schuss Brühe in einem Topf bei mittlerer Hitze unter häufigem Rühren erwärmen.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Was kann ich außerhalb der Saison statt frischer Favabohnen verwenden?

Verwende 350 g tiefgekühlte Favabohnen. Sie sind meist bereits enthäutet und schmecken etwas süßer.

Wie soll die Konsistenz am Ende sein?

Das Riso con le fave soll cremig und sämig-fließend sein. Es darf nicht trocken oder schnittfest werden.

Muss ich die gesamte Brühe verwenden?

Nicht unbedingt. Gib die heiße Brühe nach und nach zu und verwende so viel, bis der Reis weich, leicht bissfest und sämig-fließend ist.

Aus unserer Küche

Kommentare zum Rezept

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