Mehltype
Type 405 ergibt einen besonders feinen, Type 550 einen etwas kräftigeren Mürbeteig. Beide im Rezept angegebenen Mehltypen sind geeignet.
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Passwort vergessen?Ligurische Butterkekse
Mürbe ligurische Butterkekse aus Torriglia mit sechsblättriger Blütenform, Mittelloch und feiner Zitronennote.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Die Canestrelletti di Torriglia sind zarte, bröselige Butterkekse aus dem ligurischen Binnenland. Der Mürbeteig wird mit Eigelb gebunden, als kleine Blüten mit Loch ausgestochen und nach dem Backen mit Puderzucker bestäubt.
Zart mürbe und leicht bröselig, mit hellgoldenen Rändern, buttrigem Duft, feiner Zitronenfrische und einer milden Süße vom Puderzucker.
Schritt für Schritt
Mehl, Zucker und Zitronenschale in die große Rührschüssel oder auf die Arbeitsfläche geben. Die kühlen Butterwürfel und das Eigelb hinzufügen; das Eiweiß für später beiseitestellen.
Alles rasch zu einem glatten Mürbeteig verkneten. Nicht länger als nötig arbeiten. Den Teig zu einer flachen Scheibe formen, abdecken und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt zu einer flachen Scheibe geformt und gut abgedeckt.
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
Den gekühlten Teig auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche 1 bis 1,5 cm dick ausrollen. Blüten ausstechen und jeweils ein Loch in die Mitte setzen. Die Teigreste einmal vorsichtig zusammendrücken, erneut ausrollen und ausstechen.
Daran erkennst du es: Die ausgestochenen Blüten sind etwa 1 bis 1,5 cm dick und haben ein klares Mittelloch.
Die Canestrelletti mit etwas Abstand auf die vorbereiteten Backbleche legen. Das Eiweiß leicht verquirlen und die Oberfläche der Kekse dünn damit bestreichen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist dünn und gleichmäßig mit Eiweiß bestrichen.
Die Bleche nacheinander auf der mittleren Schiene bei 180 °C etwa 25 Minuten backen. Die Canestrelletti sind fertig, wenn die Ränder hellgolden sind; sie sollen nicht dunkel werden.
Daran erkennst du es: Die Ränder sind hellgolden, während die Kekse insgesamt hell bleiben.
Die Kekse 10 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen. Anschließend vorsichtig auf ein Kuchengitter setzen und vollständig auskühlen lassen. Danach mit Puderzucker bestäuben.
Daran erkennst du es: Die Kekse sind vollständig ausgekühlt und lassen sich vorsichtig vom Gitter lösen.
Gut zu wissen
Type 405 ergibt einen besonders feinen, Type 550 einen etwas kräftigeren Mürbeteig. Beide im Rezept angegebenen Mehltypen sind geeignet.
Für die abgeriebene Schale eine Bio-Zitrone verwenden und nur die gelbe äußere Schicht abreiben, damit keine bittere weiße Schicht in den Teig gelangt.
Das Eigelb kommt in den Teig. Das Eiweiß wird später leicht verquirlt und dünn auf die ausgestochenen Kekse gestrichen.
Die Kekse können geringfügig kräftiger und etwas weniger fein wirken.
Type 550 in gleicher Menge verwenden und den Teig ebenso kurz verkneten.
Das Aroma wird weniger buttrig; die Konsistenz hängt vom Wassergehalt der Margarine ab.
Eine feste, backgeeignete Margarine in gleicher Menge verwenden und den Teig weiterhin kühl verarbeiten.
Die Kekse erhalten eine süßere, rundere Zitrusnote.
Die Orangenschale wie die Zitronenschale fein abreiben und nur die farbige äußere Schicht verwenden.
Nur bis zu einem glatten, zusammenhängenden Teig kneten.
Den Teig vor dem Ausrollen nochmals gut kühlen; vollständig rückgängig machen lässt sich eine überarbeitete Struktur nicht.
Bei 180 °C backen und auf hellgoldene Ränder achten.
Die 30-minütige Kühlzeit einhalten und den Teig nur portionsweise kurz bearbeiten.
Den ausgerollten Teig oder die ausgestochenen Kekse vor dem Backen nochmals kurz kühlen.
Das Eiweiß nur dünn und gleichmäßig verstreichen.
Eine aromatische Zitrusvariante mit fein abgeriebener Orangenschale statt Zitronenschale.
Eine mildere Variante mit zusätzlichem Vanillearoma und ohne Zitrusnote.
Der ungebackene Mürbeteig kann abgedeckt bis zum nächsten Tag im Kühlschrank ruhen. Vor dem Ausrollen kurz temperieren lassen, ohne ihn warm werden zu lassen.
Vollständig ausgekühlte Canestrelletti in einer gut schließenden Keksdose trocken und bei Raumtemperatur aufbewahren.
Nur vollständig ausgekühlt einlagern, damit sich kein Kondenswasser bildet.
Keine belastbare Angabe zur Gefrierqualität in der vorliegenden Rezeptgrundlage.
Häufig gefragt
Die Rezeptgrundlage sieht zwei Bleche und das Backen nacheinander auf der mittleren Schiene vor. Für jedes Blech sind etwa 25 Minuten angegeben.
Der Teig wird 1 bis 1,5 cm dick ausgerollt. Dadurch bleiben die Canestrelletti zart und bekommen ihre charakteristische kompakte Form.
Ja. Für eine süßere Zitrusnote kann die Zitronenschale durch fein abgeriebene Schale von 1 Bio-Orange ersetzt werden.
Erst nach dem vollständigen Auskühlen auf dem Kuchengitter, damit der Puderzucker trocken bleibt und die empfindlichen Kekse nicht zerbrechen.
Aus unserer Küche
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