Branzi richtig vorbereiten
Branzi ist ein milder lombardischer Bergkäse. Die Rinde vor dem Würfeln entfernen; kleine Würfel lassen sich am Ende gleichmäßig in die heiße Polenta einarbeiten.
Schön, dass du da bist.
Passwort vergessen?Cremige lombardische Polenta aus grobem Maismehl und Buchweizenmehl, die mit Butter und Branzi aus dem Topf serviert wird.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Polenta taragna verbindet grobes Maismehl mit Buchweizenmehl und erhält dadurch ihre dunklere Farbe und einen angenehm nussigen Ton. Butter und Branzi werden erst am Ende eingerührt, damit die Polenta weich, cremig und leicht fädig bleibt.
Dicklich, weich und cremig, mit einem nussigen Buchweizenton, buttriger Fülle und feinen, leicht fädigen Käsespuren.
Schritt für Schritt
Die Rinde vom Branzi entfernen und den Käse in kleine Würfel schneiden. Maismehl und Buchweizenmehl in einer Rührschüssel gründlich vermischen.
Wasser und Salz in einem schweren Topf oder Polentatopf aufkochen lassen.
Daran erkennst du es: Das Wasser kocht deutlich.
Wichtig: Beim Aufkochen und späteren Rühren vorsichtig arbeiten, da die heiße Polenta spritzen kann.
Die Hitze etwas reduzieren. Die Mehlmischung langsam und unter ständigem kräftigem Rühren mit dem Schneebesen in das heiße Wasser einrieseln lassen, damit keine Klümpchen entstehen.
Daran erkennst du es: Die Mehlmischung ist gleichmäßig eingearbeitet und die Masse beginnt anzudicken.
Wichtig: Die Mehlmischung langsam einarbeiten, um Spritzen der heißen Flüssigkeit zu vermeiden.
Sobald die Polenta andickt, mit einem Holzlöffel weiterrühren. Die Polenta bei niedriger bis mittlerer Hitze etwa 45 Minuten garen und dabei regelmäßig vom Boden lösen. Sie soll dicklich, aber noch weich bleiben.
Daran erkennst du es: Die Polenta ist dicklich, aber noch weich und lässt sich mit dem Holzlöffel gut bewegen.
Wichtig: Die Polenta kann beim kräftigen Rühren spritzen; den Topf nicht unbeaufsichtigt lassen.
Den Topf vom Herd nehmen. Butter und Branziwürfel nach und nach einrühren, bis die Butter geschmolzen ist und der Käse weitgehend schmilzt. Die Polenta soll cremig bleiben und einzelne feine Käsespuren behalten.
Daran erkennst du es: Die Butter ist geschmolzen, der Käse weitgehend eingearbeitet und die Polenta bleibt cremig.
Die Polenta taragna sofort in vorgewärmte Schalen geben und heiß servieren.
Daran erkennst du es: Die Polenta ist heiß, weich und cremig.
Gut zu wissen
Branzi ist ein milder lombardischer Bergkäse. Die Rinde vor dem Würfeln entfernen; kleine Würfel lassen sich am Ende gleichmäßig in die heiße Polenta einarbeiten.
Fontina schmilzt ähnlich, schmeckt jedoch etwas kräftiger.
Den Branzi in gleicher Funktion durch jungen Fontina ersetzen und den Käse ebenfalls ohne Rinde in kleine Würfel schneiden.
Mehl langsam einrieseln lassen und dabei mit dem Schneebesen ununterbrochen kräftig rühren.
Bei kleinen Klümpchen sofort weiter kräftig rühren; größere Klümpchen lassen sich nur begrenzt nachträglich auflösen.
Bei niedriger bis mittlerer Hitze garen und während der 45-minütigen Garzeit regelmäßig mit dem Holzlöffel rühren.
Den nicht angebrannten oberen Teil vorsichtig in einen sauberen Topf umfüllen und dort weitergaren.
Die Polenta dicklich, aber noch weich vom Herd nehmen und sofort Butter sowie Branzi einrühren.
Falls die Polenta noch heiß ist, vorsichtig etwas heißes Wasser einrühren, bis die gewünschte weiche Konsistenz erreicht ist.
Häufig gefragt
Polenta taragna ist eine kräftige lombardische Polenta aus Maismehl und Buchweizenmehl, die am Ende mit Butter und Branzi cremig gerührt wird.
Buchweizenmehl gibt der Polenta ihre dunklere Farbe und einen angenehm nussigen Ton.
Ja. Als Alternative eignet sich junger Fontina, der ähnlich schmilzt, aber etwas kräftiger schmeckt.
Die Polenta soll dicklich, aber noch weich und cremig sein. Sie wird beim Stehen fester und sollte deshalb sofort serviert werden.
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