Ein trockener, herb-aromatischer Aperitivo aus London Dry Gin, Dry Vermouth und Campari Bitter, gerührt mit Eis und in einer gekühlten Cocktailschale serviert.
Von Italien auf dem TellerVeröffentlicht am 14. September 2026
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Was dieses Rezept zuverlässig macht
Das Verhältnis 40:20:10 hält Gin, Vermouth und Campari klar voneinander unterscheidbar.
Das Rühren mit Eis kühlt den Drink und verdünnt ihn kontrolliert, ohne die Textur eines geschüttelten Cocktails zu erzeugen.
Die über dem Drink ausgedrückte Zitronenschale setzt frische ätherische Öle frei und ergänzt die bitteren und kräuterigen Noten.
Der Cardinale verbindet klare Wacholdernoten mit der trockenen Kräuterwürze von Dry Vermouth und der markanten Bitterkeit von Campari. Die Rezeptur im Verhältnis 40:20:10 wird gerührt, gut gekühlt und mit Zitronenschale vollendet.
Klar und kühl im Glas, trocken und wacholderbetont im Auftakt, mit kräuteriger Würze, ausgeprägter Bitterkeit und einem frischen Zitrusaroma im Nachhall.
Schritt für Schritt
Zubereitung
Kühlen und Rühren
1
Cocktailschale vorkühlen
Stelle die Cocktailschale für 10 Minuten ins Gefrierfach oder kühle sie alternativ mit Eis und Wasser vor. Entferne das Kühlmittel kurz vor dem Eingießen.
10 Minuten
Während die Schale kühlt, kannst du die Zutaten und das Rührglas bereitstellen.
Wichtig: Beim Herausnehmen aus dem Gefrierfach vorsichtig mit sehr kaltem Glas umgehen.
2
Rührglas mit Eis füllen
Fülle das Rührglas mit etwa 120 g Eiswürfeln.
Verwende möglichst feste, nicht bereits stark angeschmolzene Eiswürfel.
3
Zutaten zugeben
Gib Gin, Dry Vermouth und Campari Bitter über das Eis.
4
Drink rühren
Rühre die Mischung etwa 15 Sekunden ruhig und gleichmäßig, bis sie gut gekühlt ist.
Daran erkennst du es: Der Drink ist klar, kalt und leicht verdünnt.
Rühre gleichmäßig statt kräftig zu schlagen, damit der Drink klar bleibt.
5
Abseihen
Seihe den Drink durch ein Barsieb in die gekühlte Cocktailschale ab.
Arbeite zügig, damit die gekühlte Schale und der Drink kalt bleiben.
6
Mit Zitronenschale vollenden
Drehe die Zitronenschale mit der gelben Seite nach unten über dem Drink, damit sich die ätherischen Öle lösen, und lege die Schale anschließend auf den Cocktail.
Die Schale nur leicht ausdrücken, damit die frischen Öle über der Oberfläche landen und nicht zu viel weißes Mark austritt.
Gut zu wissen
Hinweise zum Rezept
Sofort servieren: Der Cardinale schmeckt am ausgewogensten direkt nach dem Rühren und Abseihen.
Keine historische alkoholfreie Originalvariante: Eine alkoholfreie Rezeptur wird hier nicht als Cardinale ausgegeben.
Zutatenwissen
London Dry Gin
Die trockene, wacholderbetonte Gin-Art trägt die klare Grundstruktur des Cocktails.
Zitronenschale
Nur die gelbe Außenschale verwenden; ihr Öl sorgt für das frische Zitrusaroma beim Servieren.
Typische Fehler und ihre Lösung
Der Drink wirkt zu wässrig oder verliert seine klare, straffe Struktur.
Mit festem Eis ruhig und gleichmäßig etwa 15 Sekunden rühren.
Einen frischen Cardinale mit neuem Eis und gut gekühlter Schale zubereiten.
Der Cocktail wird schnell warm.
Die Schale 10 Minuten ins Gefrierfach stellen oder gründlich mit Eis und Wasser vorkühlen.
Den Drink in eine erneut gekühlte Schale abseihen, sofern er noch nicht serviert wurde.
Der Drink wirkt weniger frisch und aromatisch.
Die gelbe Seite der Schale nach unten über der Oberfläche drehen und leicht ausdrücken.
Servieren und kombinieren
Als Aperitivo servieren: Den Cardinale gut gekühlt und ohne zusätzliches Eis in der Cocktailschale servieren.
Häufig gefragt
Fragen zum Rezept
Warum wird der Cardinale gerührt und nicht geschüttelt?
Das Rühren kühlt und verdünnt die klare Mischung kontrolliert, ohne sie unnötig zu belüften oder trüb zu machen.
Wird der Cardinale auf Eis serviert?
Nein. Er wird mit Eis im Rührglas gekühlt und anschließend durch ein Barsieb in die gekühlte Cocktailschale abgeseiht.
Gibt es eine alkoholfreie Cardinale-Variante?
Eine alkoholfreie Rezeptur ist in der vorliegenden Grundlage nicht als historische Originalvariante belegt und wird deshalb nicht als Cardinale ausgegeben.
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