Sardellen als Würzbasis
Die Sardellen werden nicht separat angebraten, sondern langsam erwärmt, bis sie in Öl und Butter zerfallen und die Sauce würzen.
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Passwort vergessen?Kräftige piemontesische Pasta mit getrockneten Spaghetti und einer langsam gebundenen Sauce aus Sardellen, Knoblauch, Olivenöl und Butter.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese Pasta bringt die warme, würzige Bagna-càuda-Sauce in die Pfanne. Knoblauch und Sardellen werden langsam mit Olivenöl und Butter verbunden, bis eine glänzende Bindung entsteht. Die getrockneten Spaghetti nehmen die intensive Sauce besonders gut auf.
Glänzende, kräftige Sauce mit weichem Knoblauch, salziger Sardellenwürze und runder Butterigkeit; die Spaghetti bleiben bissfest und werden vollständig von der intensiven Sauce überzogen.
Schritt für Schritt
Den Knoblauch schälen, längs halbieren und den grünen Keim entfernen. Die Zehen in sehr dünne Scheiben schneiden.
Die Butter in einer großen, breiten Pfanne bei sehr niedriger Hitze schmelzen. Den Knoblauch hineingeben und 8 bis 10 Minuten langsam weich werden lassen. Er soll hell bleiben und nicht bräunen.
Daran erkennst du es: Der Knoblauch ist weich, aber noch hell und nicht gebräunt.
Das Olivenöl nach und nach angießen. Die Sardellenfilets hinzufügen und die Sauce weitere 10 bis 12 Minuten bei niedriger Hitze erwärmen. Dabei regelmäßig rühren, bis die Sardellen zerfallen und der Knoblauch weich ist. Die Sauce darf nicht brutzeln.
Daran erkennst du es: Die Sardellen sind zerfallen, der Knoblauch ist weich und die Sauce bleibt ruhig, ohne zu brutzeln.
Während die Sauce erwärmt wird, das Wasser mit dem Salz zum Kochen bringen. Die Spaghetti darin nach Packungsangabe bissfest garen. Etwa 250 ml Kochwasser auffangen.
Daran erkennst du es: Die Spaghetti sind bissfest und nicht weich gekocht.
Wichtig: Vorsicht beim Abgießen und beim Umgang mit kochendem Nudelwasser.
Die Spaghetti abgießen und direkt in die Pfanne geben. Zunächst 150 ml Kochwasser hinzufügen und alles 2 bis 3 Minuten schwenken, bis sich Öl, Butter und Kochwasser zu einer glänzenden Sauce verbinden. Falls nötig, noch etwas Kochwasser einarbeiten.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist glänzend gebunden und haftet gleichmäßig an den Spaghetti.
Die Pasta sofort heiß servieren.
Gut zu wissen
Die Sardellen werden nicht separat angebraten, sondern langsam erwärmt, bis sie in Öl und Butter zerfallen und die Sauce würzen.
Das Entfernen des grünen Keims unterstützt eine mildere Knoblauchnote und verhindert harte Stücke in der Sauce.
Die Spaghetti werden nach Packungsangabe bissfest gegart und anschließend in der Pfanne mit der Sauce fertig verbunden.
Die Sauce wird milder im Milchgeschmack und vollständig auf Öl-Basis, kann aber etwas weniger rund und cremig wirken.
Die Butter durch 25 g zusätzliches Olivenöl ersetzen und das Öl wie im Rezept in die Pfanne geben.
Bei sehr niedriger Hitze arbeiten und den Knoblauch regelmäßig beobachten und bewegen.
Falls nur einzelne Scheiben leicht gebräunt sind, diese entfernen und mit frischem Knoblauch bei niedrigerer Hitze fortfahren; bei stark bitterem Geschmack die Sauce neu ansetzen.
Die Sauce nur bei niedriger Hitze erwärmen; sie soll ruhig schmelzen, nicht braten.
Die Pfanne sofort von der Hitze nehmen und mit etwas Kochwasser sowie weiterem Rühren stabilisieren.
Zuerst 150 ml Kochwasser einarbeiten und die Pasta mehrere Minuten in der Pfanne schwenken.
Esslöffelweise weiteres Kochwasser zugeben und kräftig schwenken, bis sich die Sauce verbindet.
Die Spaghetti durch eine kurze Pastaform ersetzen, die die kräftige Sauce gut aufnimmt.
Eine mildere Version mit weniger Knoblauch, während die Sardellen- und Butterbasis erhalten bleibt.
Die Qualität der gebundenen Pasta nach dem Einfrieren ist auf Grundlage des Ausgangstextes nicht belegt.
Häufig gefragt
Ja. Eine kurze Pasta kann die Sauce ebenfalls gut aufnehmen. Sie sollte nach Packungsangabe bissfest gegart und anschließend in der Pfanne mit der Sauce geschwenkt werden.
Der Knoblauch soll langsam weich werden und mild bleiben. Zu starke Hitze kann ihn bitter machen und den kräftigen, aber runden Charakter der Sauce stören.
Das stärkehaltige Kochwasser hilft, Öl und Butter mit der Pasta zu einer glänzenden, gebundenen Sauce zu verbinden.
Am besten sofort nach dem Schwenken, solange die Sauce glänzend gebunden ist und die Pasta heiß bleibt.
Aus unserer Küche
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