Fiscìu finden
Fiscìu ist ein gesalzener Schafmilchkäse in Salzlake. Er ist am ehesten in sardischen Feinkostläden, gut sortierten italienischen Käsetheken oder bei spezialisierten Onlinehändlern erhältlich.
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Passwort vergessen?Herzhafte Frittelle aus Sardinien
Ringförmige sardische Kartoffel-Frittelle aus der Ogliastra mit grober Semola, Fiscìu und Ei. Die ungepanierten Ringe werden direkt in Erdnussöl goldbraun frittiert.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Gathulis sind kleine, ringförmige Kartoffel-Frittelle aus der Ogliastra im Osten Sardiniens. Die herzhafte Masse verbindet Kartoffeln, grobe Semola di grano duro, Fiscìu und Eier. Nach dem Formen werden die Ringe ohne Panierung direkt frittiert: außen kross, innen weich und würzig.
Außen goldbraun und kross, innen weich und kompakt, mit würzig-salzigem Schafmilcharoma und einer leicht körnigen Semola-Textur.
Schritt für Schritt
Die Kartoffeln gründlich waschen und ungeschält in einen großen Topf geben. Mit kaltem Wasser bedecken, aufkochen und je nach Größe 35–60 Minuten garen, bis sie weich sind. Abgießen und vollständig abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Kartoffeln lassen sich vollständig weich einstechen.
Wichtig: Beim Abgießen auf heißes Wasser und heißen Dampf achten.
Die kalten Kartoffeln pellen, fein zerdrücken und 2 kg Kartoffelmasse abwiegen. Den Fiscìu fein zerbröseln oder durch eine Kartoffelpresse drücken.
Kartoffeln, Fiscìu, Semola und Eier in einer großen Schüssel vermengen. Nur wenn der Käse wenig salzig ist, bis zu 3 g Salz einarbeiten. Die Masse mehrere Minuten kräftig kneten, bis ein formbarer, homogener Teig entsteht.
Daran erkennst du es: Der Teig ist homogen und lässt sich zu Rollen formen, ohne auseinanderzufallen.
Den Teig sofort weiterverarbeiten und nicht ruhen lassen. Auf einer leicht mit Semola bestäubten Arbeitsfläche fingerbreite Rollen formen, in etwa 8–10 cm lange Stücke teilen und die Enden jeweils zu kleinen Ringen zusammendrücken. Eine Panierung ist bei Gathulis nicht vorgesehen.
Daran erkennst du es: Die Ringe halten ihre Form und haben gleichmäßige, fingerbreite Stränge.
Das Erdnussöl in einem hohen, breiten Topf auf 175 °C erhitzen. Die Temperatur während des Frittierens möglichst zwischen 170 und 175 °C halten. Nicht mehr Ringe einlegen, als locker nebeneinander Platz haben.
Wichtig: Heißes Öl niemals unbeaufsichtigt erhitzen und niemals Wasser in das Öl gelangen lassen.
Die Gathulis portionsweise in das heiße Öl geben. Wenn sie nach kurzer Zeit an die Oberfläche steigen, etwa 1½–2 Minuten frittieren, wenden und weitere 1½–2 Minuten ausbacken, bis sie rundum goldbraun sind.
Daran erkennst du es: Die Ringe steigen an die Oberfläche und sind rundum goldbraun.
Wichtig: Gathulis vorsichtig in das heiße Öl geben, um Spritzer zu vermeiden.
Die fertigen Ringe mit einer Schaumkelle herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Die übrigen Gathulis ebenso frittieren und warm servieren.
Daran erkennst du es: Überschüssiges Öl ist abgetropft und die Oberfläche bleibt knusprig.
Wichtig: Die frittierten Ringe vor dem Servieren kurz abkühlen lassen, da die Füllung sehr heiß sein kann.
Gut zu wissen
Fiscìu ist ein gesalzener Schafmilchkäse in Salzlake. Er ist am ehesten in sardischen Feinkostläden, gut sortierten italienischen Käsetheken oder bei spezialisierten Onlinehändlern erhältlich.
Grobe Semola di grano duro gibt der Kartoffelmasse Struktur und unterstützt die formbare, leicht körnige Teigkonsistenz.
Die angegebene Ölmenge ist ein Bereich. Entscheidend ist, dass die Gathulis beim Frittieren weitgehend eingetaucht sind und locker nebeneinander Platz haben.
Die Gathulis werden trockener und schmecken weniger salzig.
Fiscìu durch gut abgetropften Pecorino Sardo in vergleichbarer Menge ersetzen. Das zusätzliche Salz besonders vorsichtig dosieren und die Käsewürze vor dem Kneten prüfen.
Kartoffeln vollständig abkühlen lassen, möglichst ungeschält garen und die fertige Kartoffelmasse auf 2 kg abwiegen.
Die Masse kurz weiterkneten und die Formbarkeit prüfen; keine zusätzliche Panierung einarbeiten, da sie für Gathulis nicht vorgesehen ist.
Den Käse vor dem Zugeben probieren und zusätzliches Salz nur bei Bedarf verwenden.
Bei zu geringer Würze die nächste Charge vorsichtig nachsalzen; zu stark gesalzene Masse lässt sich nur schwer korrigieren.
Das Öl bei 170–175 °C halten und nur so viele Ringe frittieren, dass sie locker nebeneinander Platz haben.
Die nächste Portion erst einlegen, wenn das Öl wieder die Zieltemperatur erreicht hat.
Die Masse mehrere Minuten kräftig kneten und fingerbreite, gleichmäßige Rollen formen.
Die betroffenen Stücke vorsichtig neu zusammendrücken und erst dann frittieren.
Für die fertig frittierten Gathulis ist im Ausgangstext keine geprüfte Einfrier- und Auftauempfehlung angegeben.
Häufig gefragt
Fiscìu ist ein gesalzener Schafmilchkäse in Salzlake. Er sorgt für die charakteristische salzige und würzige Note der Gathulis.
Ja. Als Alternative eignet sich gut abgetropfter Pecorino Sardo. Die Gathulis werden dadurch trockener und weniger salzig; zusätzliches Salz sollte besonders vorsichtig dosiert werden.
Nein. Die Ringe werden ohne Panierung geformt und direkt in heißem Erdnussöl ausgebacken.
Kalte Kartoffeln ergeben eine besser formbare Masse. Außerdem lässt sich die vorgesehene Menge von 2 kg Kartoffelmasse dann zuverlässig abwiegen.
Aus unserer Küche
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