Weizenmehl Type 00
Das fein vermahlene Mehl eignet sich für einen glatten, elastischen Eierteig und lässt sich dünn ausrollen.
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Passwort vergessen?Bologna · frische Eierpasta
Frische, handgeschnittene Eier-Tagliatelle werden mit einem langsam geschmorten Ragù aus Pancetta, Rindfleisch, Gemüse, Tomaten, Milch und Parmigiano Reggiano vermengt.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Tagliatelle al ragù bolognese verbinden fein geschnittene Eierpasta mit einem langsam geschmorten Ragù. Die seidigen Bandnudeln nehmen die kräftige Sauce besonders gut auf, ohne unter ihr zu verschwinden. Für die charakteristische Textur wird die Pasta frisch ausgerollt, von Hand geschnitten und direkt mit dem Ragù vermengt.
Seidige, leicht bissfeste Bandnudeln treffen auf ein sämiges, tiefwürziges Ragù mit feiner Süße von Gemüse und Tomate. Pancetta und Rindfleisch sorgen für herzhaften Körper, Milch rundet die Sauce ab, während Parmigiano Reggiano einen salzigen, nussigen Abschluss gibt.
Schritt für Schritt
Pancetta, Karotte, Staudensellerie und Zwiebel vorbereiten. Die Pancetta in einem schweren Topf bei niedriger bis mittlerer Hitze auslassen. Butter und Gemüse hinzufügen und sanft anschwitzen, ohne das Gemüse stark zu bräunen.
Daran erkennst du es: Die Pancetta ist leicht goldgelb und das Gemüse weich, aber nicht stark gebräunt.
Die Hitze erhöhen, das Rinderhackfleisch dazugeben und unter Rühren krümelig braten. Den trockenen Rotwein angießen und einkochen lassen, bis der Alkoholgeruch verschwunden ist.
Daran erkennst du es: Das Hackfleisch ist vollständig durchgegart, leicht gebräunt und der Wein deutlich reduziert.
Wichtig: Rinderhackfleisch vollständig durchgaren.
Passierte Tomaten, heiße Rinderbrühe, Salz und schwarzen Pfeffer einrühren. Das Ragù einmal aufkochen, dann die Hitze deutlich reduzieren. Den Topf halb zugedeckt sehr sanft schmoren lassen und zwischendurch umrühren, damit nichts ansetzt.
Daran erkennst du es: Das Ragù ist eingedickt, sämig und verbindet sich sichtbar mit dem Fleisch und Gemüse.
Während das Ragù schmort, das Mehl auf die Arbeitsfläche geben und eine Mulde formen. Eier und Salz hineingeben, mit einer Gabel verquirlen und nach und nach Mehl vom Rand einarbeiten. Den groben Teig anschließend mit den Händen kneten, bis er glatt und elastisch ist.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, elastisch und nicht mehr krümelig.
Den Teig abdecken und 30 Minuten ruhen lassen. In dieser Zeit kann sich das Ragù weiterentwickeln; gelegentlich umrühren und den Deckel wieder halb auflegen.
Daran erkennst du es: Der Teig lässt sich nach der Ruhezeit geschmeidiger ausrollen.
Den Teig portionsweise auf einer leicht bemehlten Fläche sehr dünn ausrollen. Die Teigplatten locker aufrollen und mit einem scharfen Messer in 7–8 mm breite Streifen schneiden. Die Tagliatelle auseinanderziehen, leicht bemehlen und auf einem sauberen Tuch antrocknen lassen.
Daran erkennst du es: Die Streifen kleben nicht zusammen und sind an der Oberfläche leicht trocken.
Etwa 20 Minuten vor Ende der Ragù-Garzeit die Vollmilch einrühren. Das Ragù ohne Deckel weiterköcheln lassen, bis es sämig ist. Falls es zu dick wird, später mit einem kleinen Schluck Nudelwasser wieder geschmeidig rühren.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist sämig, aber noch geschmeidig genug, um die Pasta vollständig zu umhüllen.
Wasser mit Salz in einem großen Topf sprudelnd aufkochen. Die frischen Tagliatelle hineingeben und je nach Dicke 2–3 Minuten garen. Die Pasta abgießen, direkt zum Ragù geben und sorgfältig vermengen. Parmigiano Reggiano unterheben und sofort servieren.
Daran erkennst du es: Die Tagliatelle sind gar, aber noch leicht bissfest.
Wichtig: Heißes Kochwasser und Dampf vorsichtig handhaben.
Gut zu wissen
Das fein vermahlene Mehl eignet sich für einen glatten, elastischen Eierteig und lässt sich dünn ausrollen.
Den Käse fein reiben und erst am Ende unterheben, damit er sich gleichmäßig im heißen Ragù verteilt.
Pancetta und Parmigiano Reggiano bringen bereits Würze mit. Die festen Salzgaben bleiben getrennt, sollten beim Abschmecken des fertigen Ragù aber berücksichtigt werden.
Das Ragù wird meist etwas rauchiger und salziger.
Den Speck wie die Pancetta fein würfeln und bei niedriger bis mittlerer Hitze auslassen. Die zusätzliche Salzigkeit beim Abschmecken berücksichtigen.
Die Sauce erhält weniger Weinaroma und bleibt milder.
Die Rinderbrühe anstelle des Rotweins angießen und kurz einkochen lassen, bevor Tomaten und restliche Brühe dazukommen.
Das Ragù wird etwas fettreicher und kräftiger.
Das gemischte Hackfleisch wie das Rinderhackfleisch krümelig braten und vollständig durchgaren.
Das Gemüse bei niedriger bis mittlerer Hitze sanft anschwitzen und nur leicht weich werden lassen.
Mit dem Fleisch und Wein fortfahren; bei deutlicher Bitterkeit das Ragù neu ansetzen.
Nach dem ersten Aufkochen die Hitze deutlich reduzieren, den Topf halb zugedeckt lassen und regelmäßig umrühren.
Mit etwas Nudelwasser lockern und ange setzte Stellen nicht vom Topfboden abkratzen.
Den Teig portionsweise sehr dünn ausrollen und die Schnittbreite von 7–8 mm einhalten.
Die dickeren Streifen etwas länger garen und die nächste Teigportion dünner ausrollen.
Nach 2 Minuten probieren und die Tagliatelle je nach Dicke höchstens etwa 3 Minuten garen.
Die Pasta sofort abgießen und direkt mit dem Ragù vermengen, damit sie nicht weiter im Wasser gart.
Eine helle Variante mit Rindfleisch, Pancetta, Gemüse, Milch und Brühe statt passierter Tomaten.
Die fertige Pasta wird mit einer größeren Menge Parmigiano Reggiano serviert.
Das Ragù wird ohne Rotwein zubereitet und mit zusätzlicher Brühe abgelöscht.
Das Ragù kann am Vortag zubereitet und abgedeckt gekühlt werden. Den Nudelteig kann man innerhalb der Ruhezeit vorbereiten; die geschnittenen Tagliatelle sollten erst kurz vor dem Kochen zubereitet oder gut abgedeckt werden.
Übrig gebliebene Pasta und Ragù möglichst rasch abkühlen lassen, getrennt oder zusammen in einem dicht schließenden Behälter im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 2 Tagen verbrauchen.
Nicht längere Zeit bei Raumtemperatur stehen lassen.
Die frischen Tagliatelle können beim Einfrieren und Auftauen an Struktur verlieren; die Rezeptgrundlage enthält dafür keine näheren Angaben.
Häufig gefragt
Die Teigplatte wird in etwa 7–8 mm breite Streifen geschnitten. So haben die Nudeln genug Oberfläche für das Ragù und behalten dennoch ihre eigene Textur.
Einen kleinen Schluck Nudelwasser einrühren, bis die Sauce wieder geschmeidig ist.
Ja. Die geschnittenen Tagliatelle können während des weiteren Schmorens etwa 20–30 Minuten auf einem sauberen Tuch antrocknen.
Die Vollmilch wird etwa 20 Minuten vor Ende der Ragù-Garzeit eingerührt und anschließend ohne Deckel weiter eingekocht.
Aus unserer Küche
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