Kartoffelwahl
Mehligkochende Kartoffeln geben der Masse genügend Stärke und sorgen für eine cremige, gut schichtbare Konsistenz.
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Passwort vergessen?Ein herzhafter Kartoffel-Sformato aus Bologna mit cremiger Kartoffelmasse, würzigem Ragù aus Rind und Schwein sowie einer goldbraunen Parmesan-Paniermehl-Kruste.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Sformato di patate alla bolognese verbindet eine sämige Kartoffelmasse mit einer herzhaften Füllung aus langsam eingekochtem Ragù alla bolognese. Die Kartoffeln geben dem Auflauf Stabilität und Cremigkeit, während Parmesan und Paniermehl für eine aromatische, goldbraune Oberfläche sorgen. Warm in Stücke geschnitten ist er ein sättigendes Hauptgericht mit bodenständigem Charakter.
Außen goldbraun und leicht knusprig, innen weich und cremig. Das Ragù bringt eine würzige, fleischige Mitte mit konzentrierter Tomatennote; Parmesan sorgt für salzige Tiefe und Muskat für eine warme, zurückhaltende Würze.
Schritt für Schritt
Die Kartoffeln gründlich waschen und mit Schale in einem Topf mit Salzwasser 25 bis 30 Minuten weich kochen. Sie sollen sich leicht mit einem Messer einstechen lassen.
Daran erkennst du es: Die Kartoffeln lassen sich leicht mit einem Messer einstechen.
Während die Kartoffeln garen, das Olivenöl in einem breiten Topf erhitzen. Die Pancetta darin 3 Minuten auslassen. Zwiebel, Möhre und Sellerie zugeben und bei mittlerer Hitze etwa 8 Minuten weich dünsten.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist weich und die Pancetta hat etwas Fett abgegeben.
Das Hackfleisch einarbeiten und unter Rühren 7 bis 8 Minuten kräftig anbraten. Mit dem Weißwein ablöschen und vollständig einkochen lassen. Passierte Tomaten und Fleischbrühe einrühren, mit Salz und Pfeffer würzen und das Ragù bei kleiner Hitze etwa 60 Minuten offen köcheln lassen. Es soll am Ende sämig und nicht wässrig sein.
Daran erkennst du es: Das Ragù ist sämig und nicht wässrig.
Die gekochten Kartoffeln abgießen, kurz ausdampfen lassen, noch warm pellen und durch die Kartoffelpresse drücken. Die Kartoffelmasse 5 Minuten abkühlen lassen. Anschließend 40 g Butter, die Milch, 80 g Parmigiano Reggiano, die Eier und die Muskatnuss unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Daran erkennst du es: Die Masse ist glatt, cremig und würzig abgeschmeckt.
Wichtig: Beim Pellen und Pressen der heißen Kartoffeln vorsichtig arbeiten.
Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Auflaufform von etwa 24 x 18 cm mit einem Teil der restlichen Butter ausstreichen und mit 20 g Paniermehl ausstreuen.
Wichtig: Beim Umgang mit der heißen Form und dem vorgeheizten Backofen hitzefeste Handschuhe verwenden.
Die Hälfte der Kartoffelmasse in der Form verteilen und glatt streichen. Das eingekochte Ragù daraufgeben, dabei rundherum einen schmalen Rand frei lassen. Mit der übrigen Kartoffelmasse bedecken.
Daran erkennst du es: Die obere Kartoffelschicht bedeckt das Ragù möglichst vollständig.
Die Oberfläche mit dem restlichen Paniermehl und dem übrigen Parmigiano Reggiano bestreuen. Die verbleibende Butter in kleinen Stückchen daraufsetzen.
Daran erkennst du es: Paniermehl und Parmesan sind gleichmäßig über die Oberfläche verteilt.
Den Sformato 35 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist. Vor dem Anschneiden 10 Minuten ruhen lassen und anschließend warm in Stücke schneiden.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist goldbraun und die Masse wirkt am Rand gesetzt.
Wichtig: Die Form ist sehr heiß; vor dem Servieren vorsichtig auf eine hitzefeste Unterlage stellen.
Gut zu wissen
Mehligkochende Kartoffeln geben der Masse genügend Stärke und sorgen für eine cremige, gut schichtbare Konsistenz.
Der Parmesan wird teilweise in die Kartoffelmasse eingerührt und teilweise für die gratinierte Oberfläche verwendet.
Die Pancetta wird zuerst ausgelassen und gibt dem Ragù Würze sowie Fett für den Gemüseansatz.
Das Ragù bleibt herzhaft, kann aber etwas rauchiger und salziger schmecken.
Den Speck wie die Pancetta fein würfeln und zu Beginn im Olivenöl auslassen. Das Ragù erst danach vorsichtig salzen.
Die Kruste und die Kartoffelmasse bleiben würzig, mit etwas milderem Käsearoma.
Grana Padano fein reiben und in derselben Aufteilung für Kartoffelmasse und Oberfläche verwenden.
Das Ragù verliert etwas Säure und Weinaroma, bleibt aber schmackhaft.
Mit 100 ml Fleischbrühe ablöschen und diese vollständig einkochen lassen, bevor die restliche Brühe und die Tomaten dazukommen.
Das Ragù so lange köcheln lassen, bis es sämig und nicht wässrig ist.
Das Ragù vor dem Schichten offen weiter einkochen lassen.
Die Kartoffeln gut ausdampfen lassen, das Ragù ausreichend reduzieren und den fertigen Sformato 10 Minuten ruhen lassen.
Die Stücke vorsichtig mit einem breiten Pfannenwender portionieren und etwas länger abkühlen lassen.
Die Form mittig einschieben und die Oberfläche gegen Ende beobachten.
Die Form locker mit Backpapier abdecken und bis zum Ende weiterbacken.
Ein Teil des Fleisches wird durch zusätzliches fein gewürfeltes Gemüse ersetzt, wodurch die Füllung leichter und gemüsiger wird.
Die Kruste erhält eine frische Kräuternote, ohne die Grundstruktur des Sformato zu verändern.
Das Ragù wird ohne Weißwein zubereitet und mit Brühe abgelöscht.
Das Ragù vollständig einkochen und abkühlen lassen. Den Sformato bis einschließlich Schritt 7 vorbereiten, abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und vor dem Backen kurz temperieren lassen.
Reste vollständig abkühlen lassen, abdecken und im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Servieren gründlich erhitzen.
Nicht länger als nötig bei Raumtemperatur stehen lassen.
Den gebackenen und vollständig abgekühlten Sformato portionsweise luftdicht verpacken und einfrieren.
Über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen und anschließend im Ofen vollständig durchwärmen.
Die Kartoffelmasse kann nach dem Einfrieren und Auftauen etwas weicher werden; die Kruste wird beim erneuten Erhitzen wieder fester.
Häufig gefragt
Mehligkochende Kartoffeln sind am besten geeignet, weil sie eine stärkehaltige, cremige und gut formbare Masse ergeben.
Das Ragù sollte sämig und nicht wässrig sein. Überschüssige Flüssigkeit vor dem Schichten offen einkochen lassen.
Die zehnminütige Ruhezeit lässt die Schichten stabiler werden, sodass sich der Sformato sauberer in Stücke schneiden lässt.
Aus unserer Küche
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