Linsensorte
Kleine braune Linsen passen zur vorgesehenen Garweise und behalten nach dem Köcheln noch etwas Struktur.
Schön, dass du da bist.
Passwort vergessen?Minestra aus Apulien
Eine schlichte apulische Minestra aus kleinen braunen Linsen, italienischem Rundkornreis, Tomate, Zwiebel, Knoblauch und Olivenöl. Die cremige Linsenbrühe verbindet sich mit dem separat gekochten Reis zu einem warmen, sämigen Gericht.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Riso e lenticchie bringt zarten Rundkornreis und weich gegarte Linsen in einem einzigen warmen Teller zusammen. Die Linsen garen langsam in einer aromatischen Brühe, während der Reis separat knapp bissfest gekocht und erst am Ende untergehoben wird. So entsteht eine sämige Minestra, die nicht wie ein Risotto gerührt werden muss.
Warm, weich und leicht sämig: Die Linsen sind zart, der Rundkornreis bleibt knapp bissfest und die Tomate sorgt für milde Fruchtigkeit. Olivenöl und Knoblauch geben dem Gericht einen runden, herzhaften Abschluss.
Schritt für Schritt
Die Linsen in reichlich kaltem Wasser 8–12 Stunden einweichen. Anschließend im Sieb abgießen und gründlich abspülen.
Die Zwiebel schälen und halbieren. Den Knoblauch fein hacken und die Tomate klein würfeln.
60 ml Olivenöl in einem schweren Topf erwärmen. Knoblauch und Tomate darin bei niedriger Hitze 2–3 Minuten sanft anschwitzen. Die Zwiebelhälften und die abgetropften Linsen dazugeben.
Daran erkennst du es: Der Knoblauch duftet, ohne zu bräunen, und die Tomate ist leicht weich.
1,2 l Wasser und 5 g Salz angießen. Alles aufkochen, dann die Hitze reduzieren und die Linsen 45–55 Minuten leise köcheln lassen, bis sie weich sind. Die Brühe soll die Linsen gut umgeben, aber nicht wässrig wirken.
Daran erkennst du es: Die Linsen sind weich, behalten aber ihre Form; die Brühe wirkt gebunden statt wässrig.
Während die Linsen garen, 2 l Wasser mit 10 g Salz zum Kochen bringen. Den Rundkornreis darin nach Packungsangabe knapp bissfest kochen, meist 12–14 Minuten. Etwa 150 ml Kochwasser zurückbehalten und den Reis abgießen.
Daran erkennst du es: Die Reiskörner sind gegart, aber im Kern noch leicht fest.
Die Zwiebel aus dem Linsentopf nehmen. Den Reis unter die Linsen heben und alles 2–3 Minuten bei niedriger Hitze erwärmen. Falls die Minestra zu fest wirkt, nach und nach etwas vom zurückbehaltenen Reis-Kochwasser einrühren. Die gewünschte Konsistenz ist dicht und leicht sämig, aber nicht trocken.
Daran erkennst du es: Reis und Linsen sind gleichmäßig verbunden; die Minestra ist sämig und bleibt leicht löffelbar.
Den Topf vom Herd nehmen und die Minestra 5 Minuten ruhen lassen. Noch einmal abschmecken und heiß mit einem dünnen Faden des vorgesehenen Olivenöls servieren.
Daran erkennst du es: Die Konsistenz ist dicht und leicht sämig, aber nicht trocken.
Gut zu wissen
Kleine braune Linsen passen zur vorgesehenen Garweise und behalten nach dem Köcheln noch etwas Struktur.
Italienischer Rundkornreis gibt beim Vermengen Stärke ab und unterstützt dadurch die sämige Konsistenz.
Das Salz für die Linsen und das Salz für das Reiswasser bleiben als getrennte Mengen erhalten, damit beide Kochflüssigkeiten gezielt gewürzt werden können.
Die Minestra kann etwas weniger cremig werden und die Garzeit kann abweichen.
Nach Packungsangabe knapp bissfest kochen und wie im Rezept beschrieben mit den Linsen vermengen.
Die Linsen bleiben meist etwas fester und benötigen möglicherweise eine längere Garzeit.
Einweichen, abspülen und so lange köcheln lassen, bis sie weich sind; die Konsistenz der Brühe anschließend mit dem Reis-Kochwasser anpassen.
Das Gericht schmeckt weniger fruchtig und etwas zurückhaltender.
In derselben Menge verwenden.
Die Linsen mit der vorgesehenen Wassermenge garen und das Reis-Kochwasser am Ende nur nach und nach zugeben.
Die Minestra bei niedriger Hitze kurz weiterziehen lassen, bis sie dichter wird, ohne den Reis zu zerkochen.
Den Reis knapp bissfest abgießen und anschließend nur vorsichtig unter die Linsen heben.
Nicht weiter rühren und die Minestra kurz ruhen lassen; zusätzliche Flüssigkeit nur sehr sparsam verwenden.
Bei niedriger Hitze arbeiten und den Knoblauch nur sanft erwärmen, bis er duftet.
Falls der Knoblauch stark verbrannt ist, die aromatische Grundlage neu ansetzen.
Die Einweichzeit einhalten und die Linsen bis zur Weichheit köcheln lassen.
Mit etwas heißem Wasser weiterköcheln lassen, bis die Linsen weich sind; den Reis erst danach unterheben.
Eine lockerere, stärker löffelbare Variante mit mehr Brühe.
Eine mildere Variante ohne Knoblauch.
Eine kompaktere Variante mit weniger zusätzlichem Reis-Kochwasser.
Die Linsen können 8–12 Stunden vor dem Kochen eingeweicht werden. Das fertige Gericht sollte möglichst frisch serviert werden, da Reis und Linsen beim Stehen weiter Flüssigkeit aufnehmen.
Übrig gebliebene Minestra zügig abkühlen lassen, abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 3 Tagen verbrauchen.
Nicht längere Zeit lauwarm stehen lassen.
Nach dem Einfrieren kann der Reis weicher werden und die sämige Konsistenz ungleichmäßig ausfallen.
Häufig gefragt
Die vorliegende Zubereitung sieht eine Einweichzeit von 8–12 Stunden vor. Danach werden die Linsen abgegossen, abgespült und gekocht.
Vorgesehen ist italienischer Rundkornreis, zum Beispiel Originario. Er gibt beim Vermengen etwas Stärke ab und unterstützt die sämige Konsistenz.
Den Reis knapp bissfest kochen, etwas Kochwasser zurückbehalten und beim Vermengen nur nach und nach einrühren. Anschließend zieht das Gericht während der fünfminütigen Ruhezeit noch an.
Nein. Die halbierten Zwiebelhälften werden für das Aroma mitgekocht und vor dem Vermengen von Reis und Linsen aus dem Topf genommen.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Kommentare werden geladen …