Latterini einkaufen
Diese kleinen Süßwasserfische sind am ehesten bei gut sortierten Fischhändlern oder in italienischen Feinkostläden auf Vorbestellung erhältlich.
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Passwort vergessen?Herzhafter Fischsnack aus Umbrien
Kleine küchenfertige Süßwasserfische werden leicht bemehlt, portionsweise in heißem neutralem Öl goldbraun frittiert und unmittelbar gesalzen serviert.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Latterini fritti sind ein schlichter Fischsnack aus der umbrischen Seenlandschaft rund um den Lago Trasimeno. Die kleinen Fische werden nur leicht bemehlt und portionsweise ausgebacken, damit ihre Oberfläche knusprig wird und das Innere saftig bleibt. Warm und frisch gesalzen schmecken sie am besten.
Außen goldbraun, leicht knusprig und fein mehlig, innen zart und saftig mit einem herzhaften, klaren Fischgeschmack. Heiß serviert wirken die Latterini besonders duftend und kross.
Schritt für Schritt
Die latterini unter kaltem Wasser kurz abspülen und anschließend sehr gründlich mit Küchenpapier trocken tupfen. Je trockener die Fische sind, desto gleichmäßiger haftet das Mehl und desto weniger spritzt das Öl.
Wichtig: Feuchtigkeit an den Fischen kann beim Kontakt mit heißem Öl stark spritzen.
Das Öl in einem hohen, breiten Topf auf 175 °C erhitzen. Die Temperatur mit einem Küchenthermometer prüfen und während des Frittierens möglichst zwischen 170 und 180 °C halten.
Wichtig: Heißes Öl vorsichtig erhitzen und niemals Wasser in das Öl geben.
Die latterini portionsweise im Mehl wenden und anschließend in einem Sieb leicht ausschütteln, damit überschüssiges Mehl abfällt.
Eine kleine Portion der bemehlten Fische vorsichtig in das heiße Öl geben. Die Fische etwa 4–5 Minuten frittieren, bis sie goldbraun und knusprig sind. Den Topf nicht überfüllen, damit die Öltemperatur nicht zu stark sinkt.
Daran erkennst du es: Die Fische sind goldbraun und knusprig.
Wichtig: Die Fische langsam vom Topfrand aus ins Öl gleiten lassen, um Spritzer zu vermeiden.
Die frittierten latterini mit einer Schaumkelle herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Sofort mit der vorgesehenen Salzmenge bestreuen, solange die Oberfläche noch heiß ist.
Daran erkennst du es: Das überschüssige Öl ist abgetropft und die Oberfläche bleibt knusprig.
Wichtig: Die Schaumkelle vollständig abtropfen lassen, bevor die Fische aus dem Topf genommen werden.
Die übrigen Portionen auf dieselbe Weise ausbacken und das Öl zwischen den Durchgängen wieder auf 175 °C bringen. Die latterini unmittelbar heiß servieren.
Daran erkennst du es: Alle Portionen sind goldbraun, knusprig und heiß.
Wichtig: Bei ungewöhnlichem Rauch oder starkem Überhitzen den Topf von der Hitze nehmen und nicht mit Wasser löschen.
Gut zu wissen
Diese kleinen Süßwasserfische sind am ehesten bei gut sortierten Fischhändlern oder in italienischen Feinkostläden auf Vorbestellung erhältlich.
Gründliches Trockentupfen verbessert die Mehlhaftung und reduziert Spritzer beim Einlegen in das heiße Öl.
Die angegebene Menge dient als Rezeptbasis. Je nach Topfbreite und Füllhöhe kann mehr oder weniger Öl erforderlich sein, damit die Fische ausreichend eingetaucht werden.
Der Geschmack wird kräftiger und salziger; die Sardellen sind keine regionale Originalzutat dieses Rezepts.
Kleine Sardellen küchenfertig vorbereiten und wie die latterini portionsweise bemehlen und frittieren. Die Salzmenge vorsichtig anpassen, da Sardellen von Natur aus salziger schmecken können.
Die latterini mit Küchenpapier sehr gründlich trocken tupfen, bevor sie bemehlt werden.
Spritzer abklingen lassen, die Hitze kontrollieren und die nächste Portion erst einlegen, wenn die Fische trockener sind.
Nur kleine Portionen frittieren und zwischen den Durchgängen wieder auf 175 °C erhitzen.
Die laufende Portion fertig garen, abtropfen lassen und die nächsten Portionen kleiner wählen.
Die bemehlten Fische im Sieb leicht ausschütteln, bevor sie ins Öl kommen.
Sichtbare Mehlreste vorsichtig entfernen, ohne Wasser in das heiße Öl zu bringen.
Am besten unmittelbar servieren. Falls Reste bleiben, vollständig abkühlen lassen, flach in einem Behälter lagern und innerhalb eines Tages verwenden.
Nicht längere Zeit ungekühlt stehen lassen.
Durch das Einfrieren und Auftauen würde die knusprige Oberfläche deutlich an Qualität verlieren.
Häufig gefragt
Als geschmacklich deutlich andere Alternative eignen sich kleine Sardellen. Sie schmecken kräftiger und salziger und sind keine regionale Originalzutat des Rezepts.
Kleine Portionen verhindern, dass die Öltemperatur zu stark sinkt. Dadurch werden die Fische gleichmäßiger goldbraun und knusprig.
Direkt nach dem Abtropfen, solange die Fische noch heiß sind. So haftet das feine Salz besonders gut an der Oberfläche.
Aus unserer Küche
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