Lardo auswählen
Mild gewürzter, luftgetrockneter Lardo eignet sich besonders gut. Die Schwarte vor dem Würfeln entfernen.
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Passwort vergessen?Herzhafte Crostini
Knusprig geröstete Crostini mit einem kräftigen grass pist aus Lardo, Knoblauch, Petersilie und schwarzem Pfeffer. Die Paste wird von Hand fein gehackt und unmittelbar auf das noch heiße Brot gestrichen.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese Crostini verbinden rustikales, goldbraun geröstetes Weizenbrot mit einer würzigen Paste aus Lardo, Knoblauch und Petersilie. Der grass pist wird nicht gekocht, sondern auf dem Schneidebrett fein gehackt, sodass der Lardo auf dem heißen Brot leicht anschmilzt und die Kräuter ihr Aroma entfalten.
Knusprige, warme Brotränder treffen auf einen weichen, leicht schmelzenden Belag mit kräftigem Lardoaroma, frischer Petersilie, deutlichem Knoblauch und pfeffriger Würze.
Schritt für Schritt
Heize den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vor. Lege die Brotscheiben auf ein Backblech und röste sie 5–7 Minuten, bis die Ränder goldbraun und die Oberflächen knusprig sind.
Daran erkennst du es: Die Ränder sind goldbraun und die Oberflächen knusprig.
Wichtig: Das Backblech und die Brotscheiben sind heiß; beim Herausnehmen einen Ofenhandschuh verwenden.
Schneide den Lardo zunächst in kleine Würfel. Schäle die Knoblauchzehe und hacke die Petersilie grob.
Gib Lardo, Knoblauch und Petersilie auf ein großes Schneidebrett. Hacke alles mit einem schweren Küchenmesser so lange fein, bis eine streichfähige, aromatische Paste entsteht. Würze mit dem schwarzen Pfeffer. Zusätzliches Salz ist bei Lardo meist nicht nötig.
Daran erkennst du es: Die Mischung ist fein gehackt und streichfähig, aber nicht vollständig glatt.
Wichtig: Beim feinen Hacken die Messerspitze kontrolliert auf dem Brett führen und die freie Hand aus dem Schnittbereich halten.
Verteile den grass pist sofort auf den noch heißen Brotscheiben. Die Wärme lässt das Lardo leicht anschmelzen, während die Kräuter ihr Aroma entfalten.
Daran erkennst du es: Der Belag haftet auf dem Brot und beginnt durch die Wärme leicht weich zu werden.
Wichtig: Das Brot ist direkt aus dem Ofen heiß; kurz vorsichtig abkühlen lassen, bevor es serviert wird.
Serviere die Crostini unmittelbar, solange das Brot knusprig und der Belag weich und würzig ist.
Daran erkennst du es: Die Crostini sind warm, knusprig und der Belag ist weich.
Gut zu wissen
Mild gewürzter, luftgetrockneter Lardo eignet sich besonders gut. Die Schwarte vor dem Würfeln entfernen.
Rustikales Weizenbrot mit etwa 1,5 cm dicken Scheiben bietet genug Oberfläche für den Belag und bleibt nach dem Rösten stabil.
Der Belag wird etwas salziger und weniger zart als mit Lardo.
Den Speck ebenfalls würfeln und zusammen mit Knoblauch und Petersilie fein hacken. Zusätzliches Salz weiterhin erst nach dem Abschmecken erwägen.
Ab Minute 5 kontrollieren und die Scheiben herausnehmen, sobald die Ränder goldbraun und die Oberflächen knusprig sind.
Sehr dunkle Stellen vorsichtig abschneiden und den grass pist auf weniger stark geröstete Scheiben geben.
Die Zutaten wiederholt zur Mitte schieben und weiterhacken, bis eine streichfähige Paste entsteht.
Die Mischung auf dem Schneidebrett weiter fein hacken, bevor sie auf das Brot kommt.
Den grass pist erst kurz vor dem Servieren auftragen.
Die bereits bestrichenen Crostini kurz unter starker Oberhitze erwärmen, ohne den Belag stark auszutrocknen.
Geröstetes Brot und frisch gehackter grass pist verlieren beim Einfrieren voraussichtlich ihre beste Knusprigkeit und Textur.
Häufig gefragt
Grass pist ist hier eine fein von Hand gehackte Paste aus Lardo, Knoblauch und Petersilie, die warm auf geröstetes Brot gestrichen wird.
Rustikales Weizenbrot mit etwa 1,5 cm dicken Scheiben eignet sich besonders gut, weil es beim Rösten knusprig wird und den Belag trägt.
Ja. Im Ausgangsrezept wird milder, ungeräucherter Speck ohne Schwarte als Ersatz genannt. Der Belag wird dann etwas salziger und weniger zart.
Meist nicht, weil Lardo bereits würzig ist. Das Rezept verwendet stattdessen schwarzen Pfeffer und sieht kein zusätzliches Salz vor.
Aus unserer Küche
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