Carnaroli oder Arborio
Carnaroli sorgt für eine cremige Risottokonsistenz und bleibt bei sorgfältigem Garen al dente. Arborio ist eine mögliche Alternative, macht den Sformato jedoch etwas weicher und cremiger.
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Passwort vergessen?Reis-Sformato aus den Marken
Ein formgestürzter Reisauflauf aus den Marken: cremig gegarter Carnaroli-Reis mit zartem Spinat und süßen Sultaninen, begleitet von warmer Safransahne.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Sformato di riso agli spinaci – ein formgestürzter Reisauflauf aus den Marken. Cremiger, al dente gegarter Reis trifft auf zarte Spinatblätter und süße Rosinen. Dazu kommt eine warme Safransahne, die das Gericht aromatisch abrundet.
Cremig und weich, aber im Kern noch leicht bissfest; dazu zarte Spinatblätter, süße Sultaninen und eine warme, duftende Safransahne mit feinem Safranaroma.
Schritt für Schritt
Die Sultaninen in den Weißwein geben und etwa 10 Minuten quellen lassen. Den Spinat waschen und grob hacken. Gleichzeitig die Gemüsebrühe erhitzen.
Die Frühlingszwiebeln putzen, in feine Ringe schneiden und in einem großen Topf mit 50 g Butter bei mittlerer Hitze weich dünsten.
Daran erkennst du es: Die Frühlingszwiebeln sind weich, aber noch nicht stark gebräunt.
Den Spinat zu den Frühlingszwiebeln geben und einige Minuten zusammenfallen lassen. Den Reis einstreuen und unter Rühren kurz anrösten.
Daran erkennst du es: Der Spinat ist zusammengefallen und die Reiskörner sind vollständig mit der Butter-Zwiebel-Mischung überzogen.
Den Weißwein zusammen mit den Sultaninen angießen und bei kräftiger Hitze vollständig verdampfen lassen.
Daran erkennst du es: Im Topf ist keine deutlich sichtbare Flüssigkeit mehr vorhanden.
Die heiße Brühe nach und nach zugießen und den Reis unter regelmäßigem Rühren etwa 16 bis 18 Minuten garen. Der Reis soll al dente und am Ende eher trocken sein. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Daran erkennst du es: Der Reis ist al dente und das Risotto wirkt cremig, aber eher trocken statt flüssig.
Den Backofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Vier kleine ofenfeste Förmchen mit der restlichen Butter ausstreichen. Das Risotto darin verteilen und leicht andrücken. Im vorgeheizten Backofen etwa 3 bis 4 Minuten backen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist gesetzt und die Förmchen lassen sich anschließend vorsichtig stürzen.
Wichtig: Die Förmchen sind sehr heiß; zum Herausnehmen einen geeigneten Topflappen verwenden.
Während die Förmchen backen, den Safran im warmen Wasser auflösen. Die Sahne in einem kleinen Topf erhitzen, vorsichtig salzen und den aufgelösten Safran einrühren.
Daran erkennst du es: Die Sahne ist warm und gleichmäßig goldgelb gefärbt, ohne stark zu kochen.
Die Förmchen vorsichtig auf Teller stürzen und den Sformato sofort mit der warmen Safransahne überziehen.
Daran erkennst du es: Die Reisform steht aufrecht und bleibt beim Stürzen möglichst geschlossen.
Wichtig: Förmchen nur mit einem geeigneten Tuch oder Topflappen anfassen.
Gut zu wissen
Carnaroli sorgt für eine cremige Risottokonsistenz und bleibt bei sorgfältigem Garen al dente. Arborio ist eine mögliche Alternative, macht den Sformato jedoch etwas weicher und cremiger.
Das Auflösen in warmem Wasser verteilt das Aroma gleichmäßig in der Sahne. Safranpulver ist praktisch, wirkt geschmacklich aber meist etwas weniger fein.
Frischer Blattspinat fällt beim Erhitzen stark zusammen. Deshalb sollte er grob gehackt und nur so lange gegart werden, bis er zusammenfällt.
Der Sformato wird etwas weicher und cremiger.
Arborio-Reis in derselben Menge verwenden und beim Garen besonders auf die Restfeuchte achten, damit die Masse vor dem Backen eher trocken bleibt.
Das Aroma wirkt meist etwas weniger fein als bei Safranfäden oder einem Safranbriefchen.
Safranpulver direkt in der warmen Sahne auflösen und die Menge nach Produktangabe dosieren.
Die Brühe gegen Ende vorsichtiger dosieren und den Reis eher trocken fertigstellen.
Das Risotto vor dem Einfüllen noch kurz ohne weitere Flüssigkeit einkochen lassen.
Regelmäßig rühren und die Hitze nach dem Ablöschen so regulieren, dass der Reis gleichmäßig gart.
Den nicht angebrannten Teil vorsichtig in einen sauberen Topf umfüllen und mit der restlichen Brühe weiterarbeiten.
Die Sahne nur erwärmen und gelegentlich umrühren.
Die Sahne vom Herd nehmen und kurz glatt rühren; bei Bedarf mit einem kleinen Teil der warmen Sahne erneut vermengen.
Alle Innenflächen dünn mit der restlichen Butter ausstreichen und den Sformato vorsichtig stürzen.
Den Rand vorsichtig mit einem dünnen Messer lösen und die Form erneut umdrehen.
Der Carnaroli-Reis wird durch Arborio ersetzt, wodurch die Reisform weicher und cremiger wird.
Safranpulver ersetzt das Safranbriefchen, wenn eine schnell lösliche Form bevorzugt wird.
Die Sultaninen werden weggelassen, sodass der Sformato herzhafter und weniger süß wirkt.
Das Risotto bis zum Ende von Schritt 5 zubereiten, in die gebutterten Förmchen füllen und abgedeckt bis zu 2 Stunden vorbereiten. Vor dem Servieren im vorgeheizten Backofen backen und die Safransahne frisch zubereiten.
Übrig gebliebenen Sformato und Safransahne getrennt aufbewahren. Nach dem Abkühlen abgedeckt in den Kühlschrank stellen und innerhalb von 2 Tagen verbrauchen.
Nicht länger als nötig bei Raumtemperatur stehen lassen; vor dem Verzehr gründlich erwärmen.
Die Reisform und besonders die Safransahne können nach dem Einfrieren und Auftauen an Cremigkeit und Struktur verlieren.
Häufig gefragt
Ja. Arborio-Reis ist laut Rezept eine mögliche Alternative. Der Sformato wird damit etwas weicher und cremiger.
Der Reis soll al dente sein und das Risotto am Ende eher trocken wirken. So lässt es sich in den Förmchen andrücken und anschließend stürzen.
Ja. Safranpulver ist praktisch, wirkt geschmacklich aber meist etwas weniger fein. Es wird direkt in der warmen Sahne aufgelöst und nach Packungsangabe dosiert.
Er kann sofort heiß mit warmer Safransahne serviert oder leicht abgekühlt lauwarm genossen werden. Die Rezeptanleitung sieht das unmittelbare Servieren nach dem Stürzen vor.
Aus unserer Küche
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