Lardo
Lardo ist luftgetrockneter und gewürzter Schweinerückenspeck. Er wird langsam ausgelassen und bildet die herzhafte Fett- und Aromabasis des Gerichts.
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Passwort vergessen?Herzhafte Reissuppe aus Friaul
Eine dichte friulanische Minestra aus Borlotti-Bohnen, Kartoffeln, Reis, Lardo und Gemüse. Die Bohnen garen langsam in Brühe, bis ein Teil zerfällt und die Flüssigkeit natürlich bindet.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Riso e fasoi alla friulana verbindet Reis und Bohnen mit Kartoffeln, Lardo, Zwiebel, Sellerie und Lorbeer zu einem eigenständigen warmen Gericht aus Friuli-Venezia Giulia. Anders als ein Risotto wird die Minestra langsam in Brühe gekocht und direkt aus dem Topf serviert.
Dicht und cremig, mit weichen Bohnen, zarten Kartoffelwürfeln und noch erkennbaren Reiskörnern. Der Geschmack ist herzhaft, mild würzig und rund; einzelne Bohnen bleiben erhalten, während andere die Brühe binden.
Schritt für Schritt
Die getrockneten Borlotti-Bohnen in reichlich kaltem Wasser 10 bis 12 Stunden einweichen. Anschließend abgießen und gründlich abspülen.
Daran erkennst du es: Die Bohnen sind vollständig mit Wasser bedeckt und nach dem Einweichen abgespült.
Den Lardo in einem schweren Topf bei mittlerer bis niedriger Hitze 4 bis 5 Minuten langsam auslassen. Zwiebel und Sellerie hinzufügen und etwa 5 Minuten weich dünsten, ohne sie stark zu bräunen.
Daran erkennst du es: Der Lardo ist teilweise ausgelassen und Zwiebel und Sellerie sind weich, aber kaum gebräunt.
Bohnen, Kartoffelwürfel und Lorbeerblätter in den Topf geben. Mit der heißen Gemüsebrühe auffüllen, langsam aufkochen und den entstehenden Schaum abnehmen. Die Minestra halb zugedeckt 1 Stunde 50 Minuten bis 2 Stunden sanft köcheln lassen, bis die Bohnen weich sind und einige von ihnen zerfallen.
Daran erkennst du es: Die Bohnen sind weich; einige sind zerfallen und die Brühe wirkt bereits leicht gebunden.
Das Salz einrühren. Den Rundkornreis dazugeben und unter gelegentlichem Rühren 16 bis 18 Minuten sanft garen. Die Körner sollen weich, aber noch erkennbar sein; die Brühe soll dick und cremig wirken, nicht trocken. Bei Bedarf mit zusätzlichem Salz abschmecken.
Daran erkennst du es: Die Reiskörner sind weich, aber noch erkennbar, und die Minestra ist dick und cremig statt trocken.
Die Lorbeerblätter entfernen und die Minestra 5 Minuten ruhen lassen. Riso e fasoi alla friulana heiß und direkt aus dem Topf servieren.
Daran erkennst du es: Die Minestra ist heiß, dicht und löffelbar und wird direkt nach der kurzen Ruhezeit serviert.
Gut zu wissen
Lardo ist luftgetrockneter und gewürzter Schweinerückenspeck. Er wird langsam ausgelassen und bildet die herzhafte Fett- und Aromabasis des Gerichts.
Die getrockneten Bohnen werden eingeweicht und anschließend langsam gegart, bis einige zerfallen und die Brühe natürlich binden.
Der italienische Rundkornreis wird erst nach dem Weichgaren der Bohnen eingerührt und gart direkt in der gebundenen Brühe.
Pancetta schmilzt etwas weniger und macht das Gericht fleischiger und salziger, aber weniger rund.
Den fein gehackten Lardo in gleicher Menge durch ungeräucherte Pancetta ersetzen und nach dem Garen vorsichtig abschmecken.
Nach dem Aufkochen die Hitze reduzieren und die Minestra nur sanft, halb zugedeckt köcheln lassen.
Bei zu starker Reduktion vorsichtig heiße Gemüsebrühe ergänzen und anschließend die Konsistenz erneut prüfen.
Während des Reiskochens gelegentlich rühren und die Brühe nicht vollständig einkochen lassen.
Schrittweise etwas heiße Gemüsebrühe einrühren, bis die gewünschte cremige Konsistenz erreicht ist.
Bei mittlerer bis niedriger Hitze arbeiten und das Gemüse nur weich dünsten.
Für die fertige Minestra liegen im Ausgangstext keine Angaben zur Gefrierlagerung oder zur Veränderung der Reis- und Bohnenkonsistenz vor.
Häufig gefragt
Die getrockneten Borlotti-Bohnen werden 10 bis 12 Stunden in reichlich kaltem Wasser eingeweicht und anschließend gründlich abgespült.
Die Brühe soll dick und cremig wirken, aber nicht trocken. Die Bohnen sind weich, einige zerfallen, und die Reiskörner bleiben noch erkennbar.
Ja. Im Ausgangstext wird ungeräucherte Pancetta als Ersatz genannt. Sie schmilzt etwas weniger und macht das Gericht fleischiger und salziger, aber weniger rund.
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