Sardellen als Würzbasis
Die Sardellen werden nicht separat gebraten, sondern bei kleiner Hitze im Olivenöl aufgelöst. Dadurch verteilen sie sich gleichmäßig über die gesamte Pasta.
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Passwort vergessen?Sizilien · Pasta mit Brotkrume
Würzige sizilianische Spaghetti aus Siracusa mit geschmolzenen Sardellen, Knoblauchöl und knusprig gerösteter Brotkrume.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Im Raum Siracusa trifft würziges Sardellenöl auf geröstete Brotkrume. Die Sardellen schmelzen sanft im Olivenöl, während die Mollica atturrata für herzhaften Duft und knusprigen Biss sorgt. Ein unkompliziertes Pastagericht für den Alltag, das klar würzig und mit wenigen Zutaten auf den Teller kommt.
Die Spaghetti sind bissfest und glänzend, mit intensivem Sardellen-Knoblauch-Aroma. Die grobe Brotkrume knuspert deutlich und schmeckt geröstet und herzhaft, während Petersilie einen frischen Abschluss setzt.
Schritt für Schritt
Die zweite Knoblauchzehe fein schneiden. Das übrige Olivenöl in einer großen Pfanne bei kleiner Hitze erwärmen. Den Knoblauch 2 Minuten sanft darin ziehen lassen, dann die Sardellenfilets hinzufügen und unter Rühren vollständig zerfallen lassen. Die Pfanne vom Herd nehmen, sobald das Sardellenöl gleichmäßig ist.
Daran erkennst du es: Die Sardellen sind vollständig zerfallen und das Öl wirkt gleichmäßig würzig.
Während das Sardellenöl ansetzt, Wasser mit Salz zum Kochen bringen und die Spaghetti nach Packungsangabe bissfest garen. Vor dem Abgießen 150 ml Kochwasser abschöpfen.
Daran erkennst du es: Die Spaghetti sind bissfest und haben im Kern noch leichten Widerstand.
Die Spaghetti direkt in die Pfanne mit dem Sardellenöl geben. 50–100 ml Kochwasser hinzufügen und alles 1–2 Minuten kräftig schwenken, bis das Öl die Pasta gleichmäßig umhüllt.
Daran erkennst du es: Die Pasta ist gleichmäßig glänzend umhüllt und die Flüssigkeit haftet an den Nudeln.
Die gehackte Petersilie und etwa die Hälfte der gerösteten Brotkrume unterheben. Die Spaghetti sofort auf vier Teller verteilen und mit der übrigen Mollica bestreuen.
Daran erkennst du es: Die Brotkrume bleibt teilweise knusprig und liegt sichtbar auf der Pasta.
Gut zu wissen
Die Sardellen werden nicht separat gebraten, sondern bei kleiner Hitze im Olivenöl aufgelöst. Dadurch verteilen sie sich gleichmäßig über die gesamte Pasta.
Grobe, altbackene Brotkrume sorgt für einen deutlicheren Knusperkontrast als sehr feine Semmelbrösel.
Von der Gesamtmenge werden 20 ml für die Brotkrume verwendet; das übrige Öl bildet die Sardellenbasis.
Die Pasta wird vegetarisch und bleibt würzig, schmeckt aber weniger tief und weniger fischig.
Kapern abtropfen lassen, grob hacken und im Knoblauchöl erwärmen. Nori-Flocken kurz vor dem Schwenken unterrühren.
Die Krume wird meist lockerer und besonders knusprig.
Panko genauso in der kleinen Pfanne rösten, aber gegen Ende besonders aufmerksam beobachten, da es schnell bräunt.
Das Aroma wird süßer und mediterraner, aber weniger petersilienfrisch.
Basilikum erst nach dem Ausschalten der Hitze grob zupfen und zusammen mit der Pasta unterheben.
Bei mittlerer Hitze ständig rühren und die Brotkrume herausnehmen, sobald sie goldbraun ist.
Leicht gebräunte Krume aussortieren und eine neue kleine Menge rösten; stark verbrannte Krume lässt sich nicht sinnvoll retten.
Den Knoblauch nur bei kleiner Hitze ziehen lassen und die Pfanne bei Bedarf kurz vom Herd nehmen.
Bei leichter Bitterkeit mit zusätzlichem Olivenöl und etwas Kochwasser verdünnen; stark verbranntes Öl neu ansetzen.
Kochwasser vor dem Abgießen sichern und zunächst 50 ml beim Schwenken hinzufügen.
Esslöffelweise weiteres Kochwasser einarbeiten und die Pfanne kräftig schwenken.
Nur etwa die Hälfte unterheben und den Rest erst auf den Tellern darüberstreuen.
Eine kleine zusätzliche Menge Brotkrume frisch rösten und unmittelbar vor dem Servieren ergänzen.
Eine milde bis pikante Chili-Note ergänzt das Sardellenöl.
Die Sardellen werden durch Kapern und Nori ersetzt, sodass die würzige Richtung erhalten bleibt.
Zitronenschale bringt einen helleren, frischeren Abschluss.
Die Brotkrume kann bis zu 24 Stunden vorher geröstet und vollständig abgekühlt luftdicht aufbewahrt werden. Pasta, Sardellenöl und Petersilie erst kurz vor dem Servieren zubereiten.
Übrig gebliebene Pasta nach dem Abkühlen abgedeckt in den Kühlschrank stellen. Die knusprige Brotkrume möglichst separat lagern.
Nicht länger als nötig bei Raumtemperatur stehen lassen und vor dem Verzehr gründlich erhitzen.
Die Pasta wird nach dem Einfrieren voraussichtlich weich und die geröstete Brotkrume verliert ihre Knusprigkeit.
Häufig gefragt
Für einen deutlichen Knusperkontrast ist eine grobe, ungleichmäßige Brotkrume ideal. Sehr feine Brösel werden schneller dunkel und wirken weniger strukturiert.
Die Sardellen werden im Olivenöl aufgelöst und würzen die gesamte Pasta. Ihr Aroma ist herzhaft und tief, aber nicht stückig; die Intensität hängt von den verwendeten Filets ab.
Die Stärke im Kochwasser hilft, das Olivenöl gleichmäßig an die Spaghetti zu binden und die Sauce geschmeidig zu machen.
Die Hälfte erst kurz vor dem Servieren unterheben und die übrige Hälfte separat auf die Teller streuen. So kommt sie möglichst wenig mit Flüssigkeit in Kontakt.
Aus unserer Küche
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