Mehligkochende Kartoffeln verwenden
Mehligkochende Kartoffeln liefern eine trockene, stärkehaltige Grundlage für einen formbaren Kartoffelteig.
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Passwort vergessen?Gefüllte Kartoffelgnocchi
Große, weich gekochte Kartoffelgnocchi mit einer ganzen zimtigen Zwetschge im Kern, umhüllt von lockerem Kartoffelteig und vollendet mit goldbraunen Butterbröseln.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese eigenständige Variante der Gnocchi di susine verbindet mehligkochende Kartoffeln, frische kleine Zwetschgen und süße Butterbrösel. Jede Gnocchi wird geformt, um eine gefüllte Zwetschge geschlossen und anschließend sanft in Salzwasser gegart. Zum Schluss werden die Gnocchi in knusprigen Butterbröseln mit Zucker und Zimt gewendet.
Die Gnocchi sind außen weich und zart, im Kern saftig-fruchtig und von süßen, warm duftenden Zimt-Butterbröseln umgeben. Außen sorgen goldbraune Brösel für einen leichten knusprigen Kontrast; der Geschmack reicht von buttrig und zimtig bis angenehm säuerlich durch die Zwetschgen.
Schritt für Schritt
Die Kartoffeln gründlich waschen und mit Schale in einem Topf mit kaltem Salzwasser aufsetzen. 25–30 Minuten kochen, bis sie sich leicht mit einem Messer einstechen lassen. Abgießen und 5 Minuten ausdampfen lassen.
Daran erkennst du es: Die Kartoffeln lassen sich leicht mit einem Messer einstechen.
Wichtig: Beim Abgießen und Pellen auf heißen Dampf achten.
Die Kartoffeln noch heiß pellen und durch eine Kartoffelpresse drücken. Die Masse auf der Arbeitsfläche verteilen und etwa 10 Minuten abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Kartoffelmasse ist noch warm, aber nicht mehr dampfend heiß.
Wichtig: Die Kartoffeln sind heiß; beim Pellen vorsichtig arbeiten.
200 g Mehl, Eigelb, geschmolzene Butter und ½ TL Salz zu den Kartoffeln geben. Alles nur kurz zu einem glatten, weichen Teig verkneten. Nicht länger als nötig arbeiten, damit die Gnocchi locker bleiben. Den Teig abdecken und 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist weich, geschlossen und nicht mehr klebrig an der Oberfläche.
Für die Füllung 20 g Butter in einer kleinen Pfanne schmelzen. Das Paniermehl darin goldgelb rösten. Zucker und Zimt einrühren, die Mischung auf einen Teller geben und abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Brösel duften und sind goldgelb, aber nicht dunkelbraun.
Wichtig: Die geschmolzene Butter und die Pfanne sind heiß.
Die Zwetschgen waschen, halbieren und entsteinen. In jede entstandene Vertiefung etwas von den Zimt-Butterbröseln geben und die Hälften wieder zusammensetzen.
Daran erkennst du es: Die Zwetschgenhälften sitzen wieder passend zusammen und die Füllung bleibt in der Vertiefung.
Wichtig: Beim Entsteinen das Messer vom Körper wegführen.
Den Teig in 16 gleich große Stücke teilen. Jedes Stück mit etwas vom zusätzlichen Mehl zu einer etwa 8 cm großen Scheibe flach drücken. Eine gefüllte Zwetschge in die Mitte setzen, den Teig rundherum schließen und die Naht sorgfältig zusammendrücken. Die Gnocchi rund formen und leicht bemehlen.
Daran erkennst du es: Die Naht ist vollständig geschlossen und die Zwetschge rundum von Teig umhüllt.
Einen großen Topf mit reichlich Salzwasser zum sanften Sieden bringen. Die Gnocchi portionsweise einlegen, damit das Wasser nicht stark abkühlt. 5–8 Minuten garen, bis sie aufsteigen und der Teig an der Naht nicht mehr roh wirkt. Mit einer Schaumkelle herausheben und gut abtropfen lassen.
Daran erkennst du es: Die Gnocchi steigen auf und der Teig an der Naht wirkt nicht mehr roh.
Wichtig: Beim Einlegen und Herausheben vor Spritzern durch heißes Wasser schützen.
Während die Gnocchi garen, 50 g Butter in einer großen Pfanne schmelzen. Das Paniermehl darin goldbraun rösten. Zucker und Zimt einrühren und die Pfanne vom Herd nehmen, sobald die Brösel duften.
Daran erkennst du es: Die Brösel sind goldbraun und duften deutlich nach Butter und Zimt.
Wichtig: Die Butterbrösel können schnell nachdunkeln; die Pfanne rechtzeitig vom Herd nehmen.
Die abgetropften Gnocchi vorsichtig in die Butterbrösel geben und rundum darin wenden. Sofort heiß servieren.
Daran erkennst du es: Die Gnocchi sind rundum mit den duftenden Butterbröseln überzogen.
Wichtig: Die Gnocchi und die Pfanne sind heiß.
Gut zu wissen
Mehligkochende Kartoffeln liefern eine trockene, stärkehaltige Grundlage für einen formbaren Kartoffelteig.
Kleine, feste Früchte lassen sich leichter entsteinen, füllen und vollständig mit Teig umhüllen.
Die Brösel für die Füllung und die äußere Hülle sind eigene Zutatenpositionen und werden in unterschiedlichen Arbeitsschritten verwendet.
Das Aroma kann etwas süßer und die Frucht größer ausfallen; die Gnocchi müssen gegebenenfalls größer geformt werden.
Kleine feste Pflaumen verwenden, halbieren, entsteinen und je nach Größe die Teigportionen anpassen.
Der Teig bleibt ähnlich, kann je nach Mehl etwas unterschiedlich viel Feuchtigkeit aufnehmen.
Mit der angegebenen Menge beginnen und nur beim Formen sparsam zusätzliches Mehl verwenden.
Die Teigkonsistenz und die Stabilität der Gnocchi können sich verändern.
Eine glutenfreie Kartoffelteig-Mehlmischung verwenden und beim Formen besonders vorsichtig schließen; das Paniermehl muss ebenfalls glutenfrei sein.
Kartoffeln ausdampfen lassen, den Teig nur kurz verkneten und das Mehl zum Formen sparsam einsetzen.
Falls der Teig noch ungeformt ist, nicht weiter Mehl einarbeiten; bei bereits geformten Gnocchi die Garzeit knapp halten.
Die Naht sorgfältig zusammendrücken und die Gnocchi nur in sanft siedendes Wasser geben.
Aufgeplatzte Gnocchi vorsichtig herausheben und die übrigen bei niedrigerer Wasserbewegung fertig garen.
Die Brösel aus der Resthitze nehmen, sobald sie goldbraun sind und duften.
Zu dunkel geröstete Brösel ersetzen, da sich der bittere Geschmack nicht zuverlässig ausgleichen lässt.
Kartoffeln nach dem Abgießen ausdampfen lassen und noch heiß pressen.
Etwas von der vorgesehenen Menge Formmehl sparsam verwenden, ohne den Teig stark zu verkneten.
Die Gnocchi werden wie in der Vorlage als süße eigenständige Speise gereicht und nicht als erster Gang eingeordnet.
Die Zimtnote wird im Finish verstärkt, ohne die Grundstruktur des Rezepts zu verändern.
Keine geprüfte Gefrierempfehlung aus dem Ausgangstext.
Häufig gefragt
Nein. Diese Variante besteht aus Kartoffelteig und ganzen gefüllten Zwetschgen. Sie wird geformt und gekocht, ist aber keine gefüllte Pasta.
Ja. Kleine, feste Pflaumen sind geeignet. Je nach Größe müssen die Teigportionen angepasst werden.
Die Kartoffeln sollten ausreichend ausgedampft sein. Beim Formen sparsam zusätzliches Mehl verwenden und den Teig nicht länger als nötig bearbeiten.
Beides ist möglich. In dieser Rezeptvariante sind sie als süß-würziger erster Gang angelegt; sie können ebenso als eigenständige Süßspeise serviert werden.
Aus unserer Küche
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