Mangold und Bietole
Mangold wird in der Rezeptbeschreibung regional auch Bietole genannt. Grobe Stiele und Blätter werden getrennt vorbereitet, anschließend zusammen gegart und fein gehackt.
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Passwort vergessen?Ligurische Gemüsetorte
Herzhafte ligurische Torte aus vier dünnen Teigblättern, Mangold, Ricotta, Parmigiano und ganzen Eiern; ergibt 8 Stücke.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Die Torta pasqualina verbindet zarten Mangold, cremigen Ricotta und ganze Eier in einem dünnen, mit Olivenöl gebackenen Teigmantel. Beim Backen stocken Füllung und Eier, während die Teigschichten goldbraun und knusprig werden. Nach dem Abkühlen lässt sich die Torte sauber in Stücke schneiden und bei Raumtemperatur servieren.
Außen goldbraun und knusprig, innen weich und cremig mit grünem Mangold, mildem Ricotta und würzigem Parmigiano. Die eingesetzten Eier bleiben als feste, helle Stücke sichtbar.
Schritt für Schritt
Mehl und 6 g Salz in einer Schüssel mischen. Wasser und 25 g Olivenöl dazugeben und alles zu einem glatten, elastischen Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen, abdecken und 60 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen. Währenddessen den Ricotta in einem Sieb abtropfen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und elastisch.
Den Mangold waschen, grobe Stiele klein schneiden und die Blätter grob hacken. Zwiebel und Knoblauch fein würfeln. 15 g Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen, Zwiebel und Knoblauch bei mittlerer Hitze etwa 3 Minuten anschwitzen. Den Mangold dazugeben und 5 bis 7 Minuten zusammenfallen lassen, bis kaum noch Flüssigkeit in der Pfanne steht.
Daran erkennst du es: Der Mangold ist zusammengefallen und es steht kaum noch Flüssigkeit in der Pfanne.
Wichtig: Beim Arbeiten mit der heißen Pfanne vorsichtig vorgehen.
Den Mangold vollständig abkühlen lassen, anschließend sehr gut ausdrücken und fein hacken. Mit 1 Ei, 40 g Parmigiano, Majoran, 3 g Salz und dem Pfeffer verrühren.
Daran erkennst du es: Die Mangoldmasse ist gleichmäßig vermischt und nicht wässrig.
Den gut abgetropften Ricotta mit 1 Ei, 30 g Parmigiano und den restlichen 2 g Salz glatt verrühren.
Daran erkennst du es: Die Ricottamasse ist glatt und gleichmäßig gewürzt.
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Teig in vier gleich große Stücke teilen. Jedes Stück auf einer leicht geölten Arbeitsfläche sehr dünn ausrollen. Zwei Teigblätter sollten jeweils etwas größer als die Form sein, damit sie Boden und Rand bedecken; die beiden anderen dienen als Deckel.
Daran erkennst du es: Die Teigblätter sind sehr dünn ausgerollt; zwei davon reichen über Boden und Rand der Form hinaus.
Die Springform mit etwas Olivenöl ausstreichen und mit einem Teigblatt auslegen. Das zweite Blatt darauflegen und die Ränder überstehen lassen. Den Boden mit den Semmelbröseln bestreuen. Zuerst die Mangoldmasse, dann die Ricottamasse gleichmäßig darin verteilen.
Daran erkennst du es: Die beiden Füllungsschichten liegen gleichmäßig auf dem mit Semmelbröseln bestreuten Teigboden.
Mit dem Rücken eines Esslöffels sechs Mulden in die Ricottamasse drücken. Je ein Ei vorsichtig in eine Mulde schlagen, ohne die Eigelbe zu zerstören. Die Eier mit dem restlichen 10 g Parmigiano und dem Salz für die Mulden bestreuen.
Daran erkennst du es: Sechs Eier liegen getrennt in Mulden, die Eigelbe sind möglichst unversehrt.
Wichtig: Eierschalen sorgfältig entfernen, falls beim Aufschlagen Schalenstücke in die Form gelangen.
Die beiden übrigen Teigblätter auflegen und jede Schicht dünn mit dem restlichen Olivenöl bestreichen. Überstehenden Teig nach innen klappen und den Rand zusammendrücken. Die Oberfläche ebenfalls mit wenig Öl bestreichen.
Daran erkennst du es: Der Rand ist verschlossen und die Oberfläche dünn mit Öl bestrichen.
Die Torta pasqualina 50 bis 55 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Der Teig soll goldbraun sein, die Ricottafüllung gestockt und die Eier vollständig fest.
Daran erkennst du es: Der Teig ist goldbraun, die Ricottafüllung gestockt und die Eier sind vollständig fest.
Wichtig: Die Eier vollständig fest stocken lassen.
Die Torte mindestens 30 Minuten abkühlen lassen, damit sie schnittfest wird. Anschließend in acht Stücke schneiden und bei Raumtemperatur servieren.
Daran erkennst du es: Die Torte lässt sich in saubere Stücke schneiden und die Füllung bleibt dabei stabil.
Gut zu wissen
Mangold wird in der Rezeptbeschreibung regional auch Bietole genannt. Grobe Stiele und Blätter werden getrennt vorbereitet, anschließend zusammen gegart und fein gehackt.
Von den acht Eiern kommt eines in die Mangoldmasse, eines in die Ricottamasse und sechs werden ganz in die Mulden eingesetzt. Das zusätzliche Salz für die Mulden bleibt als eigene Zutatenzeile getrennt.
Die Füllung wird etwas körniger und weniger cremig als mit Ricotta.
Den körnigen Frischkäse vor der Verwendung ebenfalls gut abtropfen lassen und anschließend wie den Ricotta verrühren.
Der Geschmack wird milder; die Masse muss ebenso gründlich ausgedrückt werden.
Blattspinat wie den Mangold zusammenfallen lassen, abkühlen, sehr gut ausdrücken und fein hacken.
Mangold vollständig abkühlen lassen und sehr gut ausdrücken; Ricotta während der Teigruhe abtropfen lassen.
Die Torte vollständig auskühlen lassen; dadurch kann die Füllung noch nachfestigen, auch wenn sie weicher bleibt.
Sechs deutliche Mulden mit dem Löffelrücken formen und jedes Ei vorsichtig in eine Mulde gleiten lassen.
Die Torte wie vorgesehen fertig backen; die Füllung bleibt essbar, auch wenn die Eier nicht mehr klar getrennt sichtbar sind.
Den Backofen rechtzeitig auf 180 °C vorheizen und auf goldbraunen Teig sowie vollständig feste Eier achten.
Die Torte bei 180 °C weiterbacken, bis Teig, Ricottafüllung und Eier vollständig fest sind.
Mangold wird durch Blattspinat ersetzt; die Grundstruktur mit Ricotta, Käse und ganzen Eiern bleibt erhalten.
Die Torte wird nach der notwendigen Stabilisierung nicht vollständig ausgekühlt, sondern lauwarm serviert.
Häufig gefragt
Die Rezeptmenge ergibt acht Stücke aus einer runden Springform mit 24 cm Durchmesser.
So gelangt weniger Flüssigkeit in die Füllung und die gebackene Torte wird schnittfester.
Nachdem Mangold- und Ricottamasse in die Form geschichtet sind, werden sechs Mulden in die Ricottamasse gedrückt und je ein Ei vorsichtig hineingeschlagen.
Die mindestens 30-minütige Abkühlzeit gibt der Füllung Zeit, fest zu werden, sodass die Stücke sauber geschnitten werden können.
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