Warum festkochende Kartoffeln
Festkochende Kartoffeln behalten beim Schneiden und Wenden besser ihre Form und liefern einen klaren Kontrast zwischen weicher Mitte und gebräunten Außenflächen.
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Passwort vergessen?Kartoffelbeilage aus Trentino-Südtirol
Goldbraune, vorgekochte Kartoffeln aus dem Trentino mit Zwiebel, Butter und mildem Olivenöl – eine rustikale Beilage aus der Pfanne.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Patate rostide steht für eine bodenständige Kartoffelbeilage aus Trentino-Südtirol. Vorgekochte Kartoffeln werden mit Zwiebel und Butter in der Pfanne geröstet, bis sie außen goldbraune Stellen entwickeln und innen weich bleiben. Im deutschsprachigen Südtirol gibt es verwandte Gröstl-Zubereitungen; diese Fassung bleibt bewusst bei Kartoffeln, Zwiebel und Butter.
Außen goldbraun und stellenweise knusprig, innen weich und saftig. Zwiebel und Butter sorgen für eine milde, leicht süße Würze, während schwarzer Pfeffer und Olivenöl den rustikalen Geschmack abrunden.
Schritt für Schritt
Kartoffeln gründlich waschen und ungeschält in den Topf legen. Mit dem kalten Wasser bedecken, 8 g Salz hinzufügen und zum Kochen bringen.
Daran erkennst du es: Das Wasser soll aufkochen, bevor die Garzeit beginnt.
Wichtig: Beim Abgießen und Umgang mit kochendem Wasser vorsichtig arbeiten.
Die Kartoffeln bei mittlerer Hitze 20 bis 25 Minuten garen, bis ein Messer leicht hineingleitet, sie aber noch nicht zerfallen. Abgießen und 30 Minuten abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Ein Messer gleitet leicht hinein, die Kartoffeln bleiben jedoch formstabil.
Wichtig: Die Kartoffeln und das Kochwasser vor dem Abgießen kurz absetzen lassen, um Spritzer zu vermeiden.
Kartoffeln pellen und in etwa 5 bis 7 mm dicke Scheiben schneiden. Die Zwiebel schälen, halbieren und in feine Streifen schneiden.
Öl und 20 g Butter in der großen beschichteten Pfanne erhitzen. Die Zwiebel bei mittlerer Hitze 5 bis 6 Minuten weich und leicht goldbraun braten.
Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist weich und leicht goldbraun, aber nicht dunkel gebräunt.
Wichtig: Das Fett vor dem Einlegen der Zwiebel nicht über den Rauchpunkt erhitzen.
Kartoffelscheiben vorsichtig in die Pfanne geben, mit dem restlichen Salz und dem Pfeffer würzen und möglichst nebeneinander verteilen. Bei mittlerer bis kräftiger Hitze 10 bis 12 Minuten braten und dabei alle 2 bis 3 Minuten wenden.
Daran erkennst du es: Die Scheiben beginnen an mehreren Stellen goldbraun zu werden und bleiben weitgehend intakt.
Wichtig: Beim Einlegen der Kartoffeln auf spritzendes Fett achten.
Die restlichen 20 g Butter hinzufügen und die Kartoffeln weitere 8 bis 10 Minuten rösten, bis mehrere goldbraune Stellen entstanden sind. Wenn die Pfanne zu klein ist, die Kartoffeln in zwei Durchgängen braten.
Daran erkennst du es: Mehrere goldbraune Röststellen sind sichtbar, während die Kartoffeln innen weich bleiben.
Patate rostide sofort warm aus der Pfanne als Beilage servieren.
Gut zu wissen
Festkochende Kartoffeln behalten beim Schneiden und Wenden besser ihre Form und liefern einen klaren Kontrast zwischen weicher Mitte und gebräunten Außenflächen.
Die Butter wird in zwei Portionen verwendet: zuerst für die Zwiebel und später für die abschließende Röstphase. So bekommt das Gericht Zwiebelaroma und einen buttrigen Abschluss.
Die Kartoffeln werden weniger buttrig und etwas leichter im Aroma; die Röstung bleibt möglich.
Die gesamte Butter durch zusätzliches mildes Olivenöl ersetzen und das Öl auf beide Bratphasen verteilen.
Die Zwiebelnote wird milder und etwas feiner.
Schalotten schälen, in feine Streifen schneiden und wie die Zwiebel bei mittlerer Hitze weich und leicht goldbraun braten.
Die Würze wirkt etwas milder und weniger aromatisch-fruchtig.
Den weißen Pfeffer in derselben Menge verwenden und gemeinsam mit dem restlichen Salz zu den Kartoffeln geben.
Nur garen, bis ein Messer leicht hineingleitet, die Kartoffeln aber noch formstabil sind. Vor dem Schneiden vollständig abkühlen lassen.
Zerfallene Stücke vorsichtig weiterbraten und als rustikale Kartoffelpfanne servieren, statt sie häufig zu wenden.
Eine große Pfanne verwenden und die Kartoffeln möglichst nebeneinander verteilen; bei Bedarf zwei Durchgänge einplanen.
Die Kartoffeln auf zwei Durchgänge aufteilen und jeden Durchgang separat weiterbraten.
Die Zwiebel bei mittlerer Hitze braten und regelmäßig wenden.
Stark verbrannte Zwiebelstücke entfernen und mit frischer Zwiebel fortfahren, sofern genügend Zutaten vorhanden sind.
Eine Variante mit stärkerem Kontrast zwischen goldbrauner Oberfläche und weicher Kartoffelmitte.
Eine mildere Variante mit weniger ausgeprägten Röststellen und stärkerem Butteraroma.
Die Kartoffeln können bis zu 24 Stunden vorher vorgekocht und vollständig abgekühlt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Vor dem Schälen und Schneiden gut abtrocknen; Zwiebel und abschließendes Braten erst kurz vor dem Servieren erledigen.
Übrig gebliebene Kartoffeln innerhalb von zwei Stunden abkühlen lassen, abgedeckt im Kühlschrank lagern und innerhalb von zwei Tagen verbrauchen.
Nicht längere Zeit ungekühlt stehen lassen.
Das Einfrieren kann die Textur der Kartoffeln nach dem Auftauen beeinträchtigen.
Häufig gefragt
Am besten eignen sich festkochende Kartoffeln, weil sie nach dem Vorkochen und Schneiden formstabil bleiben.
Ja. Die vorgekochten Kartoffeln vollständig abkühlen lassen und bis zu 24 Stunden im Kühlschrank aufbewahren. Vor der Weiterverarbeitung schälen und schneiden.
Die Abkühlzeit macht die Kartoffeln schnittfester und erleichtert das Wenden in der Pfanne.
Eine große Pfanne verwenden, die Kartoffeln möglichst nebeneinander verteilen und bei mittlerer bis kräftiger Hitze braten. Bei einer kleinen Pfanne in zwei Durchgängen arbeiten.
Ja. Die Butter kann durch zusätzliches mildes Olivenöl ersetzt werden. Das Ergebnis schmeckt dann weniger buttrig und etwas leichter.
Aus unserer Küche
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