Mehl Type 550
Weizenmehl Type 550 ergibt einen elastischen Teig mit guter Struktur und passt zur langen Gehzeit.
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Goldbraune, weich-elastische Focaccia aus Genua mit charakteristischen Mulden, Olivenöl und grobem Meersalz.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Focaccia genovese lebt von einem einfachen Teig aus Weizenmehl, Wasser, Hefe, Salz und Olivenöl. Nach mehreren Ruhe- und Gehzeiten wird der Teig im Blech vorsichtig ausgebreitet, tief eingedellt und mit einer Öl-Salzwasser-Mischung gebacken.
Außen goldbraun und leicht knusprig, innen weich und elastisch. Die Oberfläche ist glänzend, saftig und von kleinen Mulden durchzogen; grobes Meersalz sorgt für markante, herzhafte Akzente.
Schritt für Schritt
100 ml vom lauwarmen Wasser in die große Schüssel geben und die frische Hefe darin auflösen. Das Weizenmehl und das restliche Wasser hinzufügen und alles zu einem groben, klebrigen Teig verrühren.
Daran erkennst du es: Es entsteht ein grober, klebriger Teig ohne trockene Mehlstellen.
Den Teig abdecken und 15 Minuten ruhen lassen. Anschließend das feine Salz und 30 ml Olivenöl einarbeiten. Den Teig 8–10 Minuten kneten, bis er elastisch und noch leicht klebrig ist.
Daran erkennst du es: Der Teig ist elastisch, glatt und bleibt leicht klebrig.
Die Schüssel abdecken und den Teig 60 Minuten an einem zugfreien Ort gehen lassen. Nach 30 Minuten den Teig einmal von allen Seiten zur Mitte falten.
Daran erkennst du es: Der Teig wirkt sichtbar gelockert und etwas aufgegangen.
Das Backblech mit 20 ml Olivenöl ausstreichen. Den Teig hineingeben und 20 Minuten entspannen lassen. Anschließend den Teig mit geölten Fingerspitzen vorsichtig bis in die Ecken ziehen.
Daran erkennst du es: Der Teig lässt sich ohne starkes Zurückziehen bis in die Ecken ausbreiten.
Den Teig im Blech weitere 60 Minuten gehen lassen. Den Backofen während der letzten 30 Minuten dieser Gehzeit auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist sichtbar aufgegangen und wirkt weich und luftig.
Für die Oberfläche 30 ml Olivenöl und 50 ml Wasser in einer kleinen Schüssel verrühren. Die Mischung über den Teig verteilen. Mit den Fingerspitzen gleichmäßig tiefe Mulden eindrücken, ohne den Teig zu zerreißen. Das grobe Meersalz darüberstreuen und die Focaccia weitere 20 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist gleichmäßig mit Mulden versehen und glänzt leicht.
Die Focaccia 18–22 Minuten auf der mittleren Schiene backen, bis die Oberfläche goldbraun und die Unterseite gut gebräunt ist.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist goldbraun, die Unterseite gut gebräunt und der Teig vollständig durchgebacken.
Wichtig: Das heiße Blech nur mit geeignetem Ofenhandschutz herausnehmen.
Das Blech aus dem Ofen nehmen und die Focaccia 10 Minuten abkühlen lassen. Anschließend in Streifen oder handliche Stücke schneiden und am besten noch lauwarm servieren.
Daran erkennst du es: Die Focaccia ist noch lauwarm, lässt sich aber sauber schneiden.
Wichtig: Vor dem Schneiden kurz abkühlen lassen, damit Verbrennungen durch heißen Dampf vermieden werden.
Gut zu wissen
Weizenmehl Type 550 ergibt einen elastischen Teig mit guter Struktur und passt zur langen Gehzeit.
Die drei Olivenölmengen erfüllen unterschiedliche Aufgaben: Im Teig unterstützt das Öl die Geschmeidigkeit, auf dem Blech verhindert es das Anhaften und auf der Oberfläche sorgt es für Saftigkeit und Aroma.
Das feine Salz würzt den Teig gleichmäßig. Das grobe Meersalz bleibt an der Oberfläche wahrnehmbar und wird deshalb nicht mit dem Teigsalz zusammengegeben.
Die Gehzeit und das Aroma können je nach Produkt leicht abweichen.
Die Trockenhefe direkt mit dem Mehl vermischen oder nach Packungsanweisung verwenden. Die Teigentwicklung während der Gehzeiten beobachten.
Die Wasseraufnahme und die Teigstruktur können sich verändern.
Das Wasser zunächst nicht vollständig zugeben und die Konsistenz des Teigs beurteilen. Der Teig soll weich und leicht klebrig bleiben.
Den leicht klebrigen Teig mit geölten Händen und Fingerspitzen bearbeiten, statt ihn stark zu bemehlen.
Wenn der Teig noch nicht gebacken ist, vorsichtig etwas Olivenöl verwenden und ihm zusätzliche Ruhezeit geben.
Die angegebenen Gehzeiten einhalten und den Teig zugfrei ruhen lassen.
Vor dem Backen eine zusätzliche Ruhezeit geben, sofern der Teig noch nicht im Ofen ist.
Mit geölten Fingerspitzen sanft arbeiten und den Teig nicht ausrollen.
Kleinere Risse vorsichtig schließen und die Oberfläche erneut leicht eindellen.
Auf der mittleren Schiene backen und die Unterseite vor dem Herausnehmen prüfen.
Die Focaccia einige Minuten weiterbacken und dabei die Oberfläche beobachten.
Die Oberfläche kann vor dem Backen zusätzlich mit frischen Kräutern aromatisiert werden.
Für eine dünnere, stärker gebräunte Variante den Teig auf einem größeren Blech ausbreiten.
Die vollständig abgekühlte Focaccia luftdicht bei Raumtemperatur aufbewahren und möglichst innerhalb eines Tages verzehren. Für längere Aufbewahrung im Kühlschrank verpacken.
Vor dem Verpacken vollständig abkühlen lassen, damit sich möglichst wenig Kondenswasser bildet.
Einfrieren ist nicht näher festgelegt; die Focaccia schmeckt frisch oder innerhalb kurzer Zeit verzehrt am besten.
Häufig gefragt
Die Mulden sind charakteristisch für Focaccia genovese. Sie halten die Öl-Salzwasser-Mischung und sorgen für eine saftige, aromatische Oberfläche.
Der Teig soll nach dem Kneten elastisch und noch leicht klebrig sein. Mit geölten Händen lässt er sich leichter bearbeiten, ohne zusätzliches Mehl einzuarbeiten.
Die Oberfläche sollte goldbraun sein, während die Unterseite gut gebräunt ist. Die Focaccia darf innen weich und elastisch bleiben.
Nach etwa 10 Minuten Abkühlzeit in Streifen oder handliche Stücke schneiden und am besten noch lauwarm servieren.
Aus unserer Küche
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