Eierspeisen Eier Gemüse Milchprodukte Schmoren Vegetarisch (Ei und Milch möglich) Als Beilage vorgesehen Als Hauptgericht vorgesehen

Zucchine cace e ova

Ei-Käse-Gemüsegericht aus Abruzzo

Weiche, cremig gebundene Zucchini mit Ei, Parmigiano Reggiano, Zwiebel und etwas Tomate aus der Pfanne.

Zum Rezept
Zucchine cace e ova: Zucchini mit Ei und Käse aus den Abruzzen
Vorbereitung 15 Minuten
Kochen / Backen 25 Minuten
Gesamtzeit ca. 40 Minuten
Menge 2 Portionen als Hauptgericht oder 4 Portionen als Beilage
Gerichtsform und Gerichtsart Eierspeisen
Prägende Zutatenfamilie Eier, Gemüse, Milchprodukte
Prägende Zubereitungsverfahren Schmoren
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich)
Servierrolle Als Beilage vorgesehen, Als Hauptgericht vorgesehen

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Die Zucchini garen zuerst mit wenig Flüssigkeit, sodass sie weich werden, aber ihre Form behalten.
  • Ei und Parmigiano Reggiano binden die Garflüssigkeit bei kleiner Hitze, ohne dass eine feste Frittata entsteht.
  • Zwiebel, Olivenöl und ein wenig Tomate geben dem milden Gemüse ausreichend Würze und Tiefe.

Zucchine cace e ova ist ein schlichtes Pfannengericht, bei dem Zucchini zunächst mit Zwiebel, Wasser und etwas passierter Tomate weich geschmort werden. Eine Mischung aus Ei und Parmigiano Reggiano bindet das Gemüse anschließend bei sehr kleiner Hitze sanft und cremig.

Warm serviert ist das Gericht weich und saftig, mit cremig gebundener Eimasse, zarten Zucchinischeiben und einer milden, würzigen Käsenote. Es bleibt bewusst locker und nicht schnittfest.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Zucchini und Zwiebel vorbereiten

    Zucchini waschen, die Enden entfernen und das Gemüse in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden. Die Zwiebel schälen und fein würfeln.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Zucchinischeiben sind gleichmäßig geschnitten und die Zwiebel ist fein gewürfelt.

    • Nicht zu dünn schneiden, damit die Zucchini beim Schmoren formstabil bleiben.
  2. Zwiebel dünsten

    Olivenöl in einer großen beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen. Die Zwiebel darin 3 bis 4 Minuten glasig dünsten.

    4 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist weich und glasig, aber nicht gebräunt.

    • Die Zwiebel gelegentlich rühren, damit sie gleichmäßig weich wird.
  3. Zucchini weich schmoren

    Zucchini, Wasser, passierte Tomaten und 2 g Salz dazugeben. Alles aufkochen, dann die Hitze reduzieren und die Zucchini 12 bis 15 Minuten ohne Deckel garen.

    15 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Zucchini sind weich, aber noch formstabil; die Flüssigkeit ist nicht vollständig verschwunden.

    • Ohne Deckel garen, damit überschüssige Flüssigkeit entweichen kann.
    • Die Zucchini nicht zerkochen; sie sollen noch als Scheiben erkennbar bleiben.
  4. Eier-Käse-Mischung anrühren

    Ei, Parmigiano Reggiano, den restlichen 1 g Salz und den Pfeffer in einer Schüssel gründlich verrühren.

    2 Minuten

    Daran erkennst du es: Ei und Käse sind gleichmäßig vermischt und die Masse enthält keine trockenen Käseklumpen.

    • Die Mischung erst kurz vor dem Einrühren in die Zucchini ansetzen.
  5. Cremig binden

    Die Hitze auf die kleinste Stufe stellen und die Eier-Käse-Mischung über die Zucchini gießen. Mit einem Kochlöffel 2 bis 3 Minuten langsam rühren, bis die Masse cremig bindet. Sie soll nicht trocken werden und nicht in feste Stücke stocken.

    3 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Masse legt sich cremig um die Zucchini und bleibt weich, ohne trockene oder feste Ei-Stücke zu bilden.

    • Langsam und kontinuierlich rühren.
    • Die Pfanne bei Bedarf früher vom Herd nehmen, da die Resthitze die Bindung fortsetzt.
  6. Sofort servieren

    Die Pfanne vom Herd nehmen und das Gericht sofort warm servieren.

    Daran erkennst du es: Das Gericht ist warm und cremig gebunden.

    • Nicht lange in der heißen Pfanne stehen lassen, damit die Eiermasse weich bleibt.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Konsistenz erhalten: Die Eier-Käse-Mischung nur bei kleinster Hitze und kurz rühren. Zu starke oder zu lange Hitze macht das Ei trocken und lässt feste Stücke entstehen.
  • Arbeitsschritte parallel nutzen: Während die Zucchini schmoren, kann die Eier-Käse-Mischung angerührt werden. So bleibt die Gesamtzeit bei ungefähr 40 Minuten.

Zutatenwissen

Zucchini nicht zerkochen

Etwa 1 cm dicke Scheiben bleiben beim Schmoren formstabiler als sehr dünne Scheiben und tragen zur weichen, aber nicht breiigen Textur bei.

Käse fein reiben

Fein geriebener Parmigiano Reggiano verteilt sich gleichmäßiger in der Eiermasse und unterstützt die cremige Bindung.

Salz auf zwei Schritte verteilen

Von den insgesamt 3 g Salz kommen 2 g zu den Zucchini und 1 g in die Eier-Käse-Mischung.

Sinnvolle Alternativen

Grana Padano oder ein anderer fein geriebener Hartkäse

Der Geschmack kann etwas milder oder salziger ausfallen; die cremige Bindung bleibt ähnlich.

Den Hartkäse in gleicher Menge fein reiben und wie den Parmigiano Reggiano mit dem Ei verrühren.

Rote Zwiebel

Das Gericht erhält eine leicht süßere und farblich kräftigere Zwiebelnote.

Die rote Zwiebel genauso schälen, fein würfeln und dünsten.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Eiermasse stockt fest oder wird trocken.

Nach dem Eingießen nur auf kleinster Stufe langsam rühren und die Pfanne bei cremiger Bindung sofort vom Herd nehmen.

Falls die Masse nur leicht zu fest ist, einen kleinen Schuss heißes Wasser unterrühren und sofort servieren.

Die Zucchini zerfallen oder werden wässrig.

Zucchini etwa 1 cm dick schneiden und den Gargrad nach 12 Minuten prüfen.

Bei stark zerfallenen Zucchini die Eiermasse nur kurz einarbeiten und das Gericht als weiches Pfannengericht servieren.

Die Zwiebel schmeckt bitter oder dominiert das Gericht.

Bei mittlerer Hitze dünsten und rühren, bis die Zwiebel glasig statt braun ist.

Eine leicht gebräunte Zwiebel kann weiterverwendet werden; bei verbrannten Stellen sollte sie ersetzt werden.

Varianten

Mit frischen Kräutern

Das fertige Gericht kann mit frisch gehackter Petersilie oder Basilikum ergänzt werden, ohne die cremige Grundkonsistenz zu verändern.

Ausgeprägtere Tomatennote

Etwas mehr passierte Tomaten macht das Gericht saftiger und verleiht ihm eine deutlichere Tomatennote.

Servieren und kombinieren

  • Mit Brot als Hauptgericht: Warm direkt aus der Pfanne mit kräftigem Brot servieren, das die cremige Flüssigkeit aufnehmen kann.
  • Als Gemüsebeilage: In kleineren Portionen zu gegrilltem oder gebratenem Gemüse, Fleisch oder Fisch reichen.

Planen und Reste genießen

Aufbewahren

Reste nach dem Abkühlen abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 2 Tagen verbrauchen.

Nicht längere Zeit bei Raumtemperatur stehen lassen.

Einfrieren

Die cremige Eier-Käse-Bindung kann nach dem Einfrieren und Auftauen körnig oder wässrig werden.

Aufwärmen

  • Pfanne: Bei kleinster Hitze in einer beschichteten Pfanne langsam erwärmen und vorsichtig rühren. Falls nötig, einen kleinen Schuss Wasser hinzufügen.

Allergene und Nährwerte

  • Ei: enthält · Das Rezept enthält ein ganzes Ei.
  • Milch: enthält · Parmigiano Reggiano ist ein Milchprodukt.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Wird das Gericht fest wie eine Frittata?

Nein. Die Eier-Käse-Mischung wird bei kleinster Hitze nur sanft gebunden. Das Ergebnis bleibt weich und cremig.

Woran erkenne ich, dass die Zucchini gar sind?

Die Scheiben sollen weich sein, aber noch ihre Form behalten. Sie sollten nicht vollständig zerfallen.

Wann kommt das Salz dazu?

2 g Salz kommen zu den Zucchini. Das restliche 1 g wird mit Ei, Parmigiano Reggiano und Pfeffer verrührt.

Kann ich das Gericht als Beilage servieren?

Ja. Die angegebene Menge reicht als Hauptgericht für 2 Personen oder als Beilage für 4 Personen.

Aus unserer Küche

Kommentare zum Rezept

Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.

Kommentare werden geladen …

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Nach dem Absenden siehst du, ob dein Kommentar bereits sichtbar ist oder noch auf Freigabe wartet.