Pane di Matera
Das kräftige Hartweizenbrot gibt der Masse Struktur und ein herzhaftes Aroma. Es ist in gut sortierten Bäckereien, italienischen Feinkostläden oder bei Bäckereien mit regionalem Brotsortiment zu finden.
Schön, dass du da bist.
Passwort vergessen?Brot-Polpette aus Basilicata
Goldbraun ausgebackene Brot-Polpette aus Pane di Matera, die in einem aromatischen Tomatensugo weich und saftig ziehen.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Polpette di pane di Matera al sugo verbinden altbackene Brotkrume aus kräftigem Hartweizenbrot mit Ei, Pecorino und Petersilie. Die geformten Bällchen werden ausgebacken und anschließend in Tomatensauce gegart. So entsteht ein bodenständiges Gericht mit leicht krosser Oberfläche, weicher Mitte und würzigem Sugo.
Außen goldbraun und leicht kross, innen weich und saftig; dazu ein würziger Tomatensugo mit Knoblauch und Basilikum.
Schritt für Schritt
Die Brotkrume in eine große Schüssel geben, mit der Milch übergießen und 15 Minuten einweichen lassen.
Daran erkennst du es: Die Brotkrume ist vollständig durchfeuchtet.
Das eingeweichte Brot kräftig ausdrücken, bis keine Milch mehr herausläuft, und die Krume mit den Händen fein zerzupfen.
Daran erkennst du es: Die Krume ist feucht, aber nicht mehr milchig-nass.
Ei, Pecorino, geriebenen Knoblauch, Petersilie und Salz zum Brot geben. Alles 3 bis 4 Minuten zu einer gleichmäßigen, formbaren Masse verkneten. Die Schüssel abdecken und die Masse 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Die Masse ist gleichmäßig, formbar und nach der Kühlzeit stabiler.
Während die Brotmasse im Kühlschrank ruht, das Olivenöl in einer weiten Kasserolle erhitzen. Die angedrückte Knoblauchzehe 1 bis 2 Minuten sanft anrösten und herausnehmen. Die zerdrückten Tomaten und das Salz einrühren und den Sugo 20 Minuten offen bei niedriger bis mittlerer Hitze sanft köcheln lassen.
Daran erkennst du es: Der Sugo ist aromatisch und leicht eingekocht.
Aus der Brotmasse mit angefeuchteten Händen 16 gleich große Bällchen von jeweils etwa 45 g formen. Die Polpette nicht zu fest pressen, damit sie nach dem Garen weich bleiben.
Daran erkennst du es: Die Bällchen halten ihre Form, sind aber nicht hart zusammengepresst.
Das Olivenöl zum Ausbacken in einer großen Pfanne auf etwa 170 °C erhitzen. Die Polpette portionsweise 8 bis 10 Minuten rundum goldbraun ausbacken und dabei vorsichtig wenden. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Daran erkennst du es: Die Polpette sind rundum goldbraun und lassen sich vorsichtig wenden.
Wichtig: Heißes Öl vorsichtig handhaben und die Polpette behutsam einlegen und wenden.
Die ausgebackenen Polpette in den heißen Tomatensugo legen. Die Kasserolle abdecken und alles 10 bis 12 Minuten bei niedriger Hitze ziehen lassen. Die Polpette einmal vorsichtig wenden, damit sie den Sugo aufnehmen, aber nicht zerfallen. In den letzten 2 Minuten die Basilikumblätter einlegen.
Daran erkennst du es: Die Polpette sind weich, heiß und mit Tomatensugo überzogen; sie bleiben beim vorsichtigen Wenden ganz.
Die Polpette di pane di Matera al sugo sofort mit reichlich Tomatensauce servieren. Nicht stark umrühren, sondern die Sauce beim Anrichten über die Bällchen geben. Als belegter Serviervorschlag passt etwas geriebener Pecorino dazu.
Daran erkennst du es: Das Gericht wird heiß und mit reichlich Sauce angerichtet.
Gut zu wissen
Das kräftige Hartweizenbrot gibt der Masse Struktur und ein herzhaftes Aroma. Es ist in gut sortierten Bäckereien, italienischen Feinkostläden oder bei Bäckereien mit regionalem Brotsortiment zu finden.
Der gereifte Schafskäse aus der Basilicata würzt die Brotmasse kräftig und salzig. Er ist meist in italienischen Feinkostläden oder gut sortierten Käsetheken erhältlich.
Die Polpette werden etwas rustikaler; die Struktur kann je nach Brot geringfügig variieren.
Pane di Matera durch ein sehr trockenes Hartweizen- oder Sauerteigbrot ersetzen, entrinden und in der angegebenen Ausgangsmenge verwenden. Die Brotkrume wie beschrieben einweichen und gründlich ausdrücken.
Der Geschmack bleibt kräftig und würzig, ist aber weniger regionaltypisch.
Den Pecorino di Moliterno in gleicher Menge durch einen anderen gereiften Pecorino ersetzen und fein reiben.
Das Brot kräftig ausdrücken, bis keine Milch mehr herausläuft, bevor die übrigen Zutaten eingearbeitet werden.
Die Masse länger kühlen und beim Formen besonders vorsichtig vorgehen.
Mit angefeuchteten Händen nur so stark formen, dass die Bällchen zusammenhalten.
Portionsweise ausbacken, vorsichtig wenden und im Sugo nur einmal behutsam drehen.
Die Qualität nach dem Einfrieren ist für diese Rezeptfassung nicht belegt.
Häufig gefragt
Ja. Als Alternative eignet sich sehr trockenes Hartweizen- oder Sauerteigbrot. Die Polpette werden dadurch etwas rustikaler.
Die Brotkrume gründlich ausdrücken, die Masse 30 Minuten kühlen und die geformten Bällchen nicht zu fest pressen. Beim Wenden und im Sugo außerdem vorsichtig arbeiten.
Ein anderer gereifter Pecorino passt als Ersatz. Er schmeckt ähnlich würzig, ist aber weniger regionaltypisch.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Kommentare werden geladen …