Mehligkochende, möglichst ältere Kartoffeln
Kartoffeln mit hohem Stärkeanteil und möglichst geringem Wassergehalt ergeben eine trockene, gut formbare Masse.
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Passwort vergessen?Herzhafte Fritti aus Kampanien
Längliche Kartoffelkroketten mit cremig-würziger Provola-Füllung, knuspriger Panierung und goldbrauner Kruste.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Außen knusprig, innen weich und mit geschmolzener Provola gefüllt: Diese länglichen Kartoffelkroketten sind eine herzhafte Spezialität der kampanischen Friggitoria. Eine würzige Kartoffelmasse, sorgfältiges Formen, eine dreifache Panierung und heißes Frittieren sorgen für den typischen Kontrast aus knuspriger Hülle und weichem Käsekern.
Außen goldbraun und knusprig, innen weich und würzig mit einem geschmolzenen Provola-Kern. Parmigiano, Petersilie und schwarzer Pfeffer geben der Kartoffelmasse zusätzliche Würze.
Schritt für Schritt
Die Kartoffeln gründlich waschen und mit der Schale in einen Topf geben. Mit kaltem Wasser bedecken, nicht salzen und zum Kochen bringen. Je nach Größe 30–40 Minuten garen, bis ein Messer leicht bis zur Mitte gleitet.
Daran erkennst du es: Ein Messer gleitet leicht bis zur Mitte der Kartoffeln.
Die Kartoffeln abgießen und 5 Minuten ausdampfen lassen. Noch warm schälen und durch eine Kartoffelpresse drücken. Die Masse auf einem flachen Teller oder Blech verteilen und vollständig abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Kartoffelmasse ist vollständig abgekühlt, bevor die übrigen Zutaten eingearbeitet werden.
Wichtig: Beim Schälen und Pressen sind die Kartoffeln noch heiß; vorsichtig arbeiten.
Die kalte Kartoffelmasse mit Eigelb, Parmigiano Reggiano, Petersilie, Salz und Pfeffer gründlich vermengen. Nicht lange kneten, sondern nur so weit arbeiten, bis eine gleichmäßige, formbare Masse entsteht.
Daran erkennst du es: Die Masse ist gleichmäßig und formbar, ohne lange geknetet worden zu sein.
Die Masse in 15 gleich große Portionen teilen. Jede Portion flach drücken, ein Provola-Stäbchen in die Mitte legen und die Kartoffelmasse vollständig darum schließen. Zu einem kompakten, länglichen Zylinder formen. Risse sorgfältig verschließen, damit beim Frittieren kein Käse austritt.
Daran erkennst du es: Jedes Crocchè ist vollständig geschlossen und hat eine kompakte, längliche Form.
Mehl, verquirlte Eier und Semmelbrösel jeweils in einen tiefen Teller geben. Jedes Crocchè zuerst im Mehl, dann im Ei und zuletzt in den Semmelbröseln wenden. Die Panierung leicht andrücken.
Daran erkennst du es: Die Panierung bedeckt jedes Crocchè vollständig und haftet gleichmäßig.
Die panierten Crocchè auf einen Teller legen und 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Durch diese Kühlzeit wird die Hülle stabiler.
Daran erkennst du es: Die Panierung ist nach der Kühlzeit fest und stabil.
Wichtig: Die geformten Crocchè während der Ruhezeit gekühlt aufbewahren.
Das Erdnussöl in einem hohen, ausreichend großen Topf auf 170–175 °C erhitzen. Nicht mehr als 3–4 Crocchè gleichzeitig hineingeben, damit die Temperatur nicht stark abfällt.
Daran erkennst du es: Das Öl liegt stabil im Bereich von 170–175 °C.
Wichtig: Heißes Öl niemals unbeaufsichtigt lassen und kein Wasser in das Öl gelangen lassen.
Die Crocchè 4–5 Minuten frittieren und vorsichtig wenden, bis sie rundum goldbraun sind. Mit einer Schaumkelle herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Mit den übrigen Crocchè ebenso verfahren.
Daran erkennst du es: Die Crocchè sind rundum goldbraun und die Hülle ist knusprig.
Wichtig: Die Crocchè vorsichtig ins Öl geben und herausheben, um Spritzer zu vermeiden.
Die Crocchè wenige Minuten abkühlen lassen und heiß servieren, solange die Provola im Inneren noch weich ist.
Daran erkennst du es: Der Käsekern ist weich und geschmolzen, ohne dass die Crocchè zu heiß zum Servieren sind.
Gut zu wissen
Kartoffeln mit hohem Stärkeanteil und möglichst geringem Wassergehalt ergeben eine trockene, gut formbare Masse.
Provola wird in längliche Stäbchen geschnitten, damit jedes Crocchè einen zusammenhängenden weichen Käsekern erhält. Sie ist in italienischen Feinkostläden, an gut sortierten Käsetheken und teilweise in größeren Supermärkten erhältlich.
Das Erdnussöl wird ausschließlich als Frittierfett verwendet. Die tatsächliche benötigte Menge hängt zusätzlich von der Größe und Höhe des Topfes ab.
Der Geschmack wird milder und etwas weniger würzig; der Käsekern bleibt weich und geschmolzen.
Mozzarella gut abtropfen lassen, in 15 längliche Stäbchen schneiden und wie die Provola verwenden.
Kartoffelmasse vollständig abkühlen lassen, die Provola mittig platzieren und alle Risse sorgfältig verschließen.
Offene Stellen vor dem Panieren mit etwas Kartoffelmasse verschließen und die Crocchè anschließend vollständig kühlen.
Die Panierung leicht andrücken und die Crocchè zwei Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
Bereits panierte, aber noch ungegarte Crocchè erneut vorsichtig in Semmelbröseln wenden und nochmals kühlen.
Das Öl bei 170–175 °C halten und höchstens 3–4 Crocchè gleichzeitig frittieren.
Die nächste Charge erst einlegen, wenn das Öl wieder die Zieltemperatur erreicht hat.
Die Provola wird durch gut abgetropften, festen Mozzarella ersetzt. Dadurch wird der Käsekern milder und etwas weniger würzig.
Die geformten und panierten Crocchè können bis zu zwei Stunden im Kühlschrank ruhen, bevor sie frittiert werden. Diese Kühlzeit ist Teil der beschriebenen Zubereitung.
Das Einfrieren und Auftauen ist in der Rezeptgrundlage nicht beschrieben.
Häufig gefragt
Ja. Als Alternative eignet sich gut abgetropfter, fester Mozzarella. Er schmeckt milder und bringt etwas weniger würzige Tiefe.
Die Kühlzeit stabilisiert die Hülle und hilft, dass die Panierung beim Frittieren besser hält.
Wenige Minuten nach dem Frittieren, solange die Crocchè heiß und die Provola im Inneren noch weich ist.
Die angegebene Menge ergibt 15 längliche Kartoffelkroketten.
Aus unserer Küche
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