Friarielli auswählen und vorbereiten
Verwendet werden die zarten Blätter, Triebe und Blütenstände. Welke Blätter sowie sehr harte und dicke Stängel sollten entfernt werden.
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Passwort vergessen?Kampanische Gemüsebeilage
Eine einfache Gemüsebeilage aus Kampanien: Frische Friarielli werden mit Olivenöl, Knoblauch und getrocknetem Peperoncino zunächst zugedeckt geschmort und anschließend offen vollendet.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Friarielli in padella bringen die zarten Blätter, Triebe und Blütenstände des Broccoli friariello direkt in die Pfanne. Das Gemüse wird mit Olivenöl, Knoblauch und Peperoncino gegart, bis es zart ist, während seine charakteristische leichte Bitterkeit erhalten bleibt. Die Beilage passt besonders gut zu rustikalen Gerichten.
Zarte, saftige Blätter und Triebe mit leicht bitterem Gemüsearoma, fruchtigem Olivenöl, mild bis pikantem Knoblauch und einer warmen Schärfe vom Peperoncino.
Schritt für Schritt
Friarielli gründlich verlesen. Welke Blätter und sehr harte, dicke Stängel entfernen, zarte Stängel, Blätter und Blütenstände behalten. Das Gemüse in reichlich kaltem Wasser mehrmals waschen und im Sieb abtropfen lassen; es darf noch leicht feucht sein.
Daran erkennst du es: Die zarten Pflanzenteile bleiben erhalten; welke und sehr harte Teile sind entfernt.
Olivenöl in der großen, tiefen Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen. Die Knoblauchzehen leicht andrücken und zusammen mit der Peperoncino 2–3 Minuten im Öl ziehen lassen, ohne den Knoblauch dunkel werden zu lassen.
Daran erkennst du es: Der Knoblauch duftet, bleibt aber hell und wird nicht dunkel.
Wichtig: Das Öl nicht unbeaufsichtigt stark erhitzen.
Die Friarielli portionsweise in die Pfanne geben und jeweils kurz zusammenfallen lassen, bevor die nächste Portion folgt. Salz und Wasser hinzufügen, alles vermengen und die Pfanne mit dem Deckel verschließen.
Daran erkennst du es: Die Friarielli sind deutlich zusammengefallen und gleichmäßig mit Öl und Flüssigkeit benetzt.
Wichtig: Beim Zugeben des feuchten Gemüses kann heißes Öl spritzen; vorsichtig arbeiten.
Die Friarielli bei mittlerer bis niedriger Hitze 15–20 Minuten schmoren. Alle 4–5 Minuten wenden, damit die Blätter gleichmäßig garen. Falls die Pfanne vorzeitig trocken wird, 1–2 Esslöffel heißes Wasser ergänzen.
Daran erkennst du es: Die Blätter und zarten Stängel sind zart, aber noch als einzelne Pflanzenteile erkennbar.
Wichtig: Beim Abnehmen des Deckels entweicht heißer Dampf; den Deckel vom Körper weg öffnen.
Den Deckel abnehmen und die Friarielli weitere 3–5 Minuten offen garen, bis überschüssige Flüssigkeit verdampft ist und die Blätter zart, aber nicht breiig sind. Knoblauch und Peperoncino entfernen und die Gemüsebeilage heiß servieren.
Daran erkennst du es: Die Blätter sind zart, die Pfanne enthält keine überschüssige Flüssigkeit und das Gemüse ist nicht breiig.
Gut zu wissen
Verwendet werden die zarten Blätter, Triebe und Blütenstände. Welke Blätter sowie sehr harte und dicke Stängel sollten entfernt werden.
Die kleine getrocknete Peperoncino gibt eine warme Schärfe. Für eine mildere Beilage kann sie vor dem Servieren entfernt oder von Anfang an reduziert werden.
Cime di rapa sind meist kräftiger und etwas bitterer; die Garzeit kann sich um wenige Minuten verlängern.
Cime di rapa wie die Friarielli verlesen, harte Stängel entfernen, gründlich waschen und nach derselben Methode portionsweise in die Pfanne geben.
Die Beilage wird milder, während die würzige Grundnote erhalten bleibt.
Eine mildere getrocknete Chilischote verwenden und nach dem Aromatisieren entweder ganz entfernen oder in der Pfanne belassen.
Den Knoblauch nur bei mittlerer Hitze 2–3 Minuten aromatisieren und nicht dunkel werden lassen.
Wenn der Knoblauch deutlich verbrannt ist, Öl und Aromaten entfernen und mit frischem Olivenöl sowie neuen Knoblauchzehen fortfahren.
Nach dem Schmoren den Deckel abnehmen und die Flüssigkeit 3–5 Minuten verdampfen lassen.
Die Friarielli bei mittlerer Hitze kurz weiter offen garen und dabei vorsichtig wenden.
Ab dem Ende der angegebenen Schmorphase regelmäßig die Zartheit prüfen und nur bei Bedarf heißes Wasser ergänzen.
Die Pfanne offen weitergaren, damit überschüssige Flüssigkeit verdampft, und die Friarielli anschließend sofort servieren.
Eine zurückhaltend gewürzte Version mit weniger Schärfe, bei der das leicht bittere Gemüsearoma stärker im Vordergrund steht.
Eine alternative Zubereitung mit Cime di rapa, wenn frische Friarielli nicht erhältlich sind.
Die zarte Blattstruktur kann nach dem Einfrieren und Auftauen an Qualität verlieren.
Häufig gefragt
Ja. Cime di rapa eignen sich als Alternative, sind meist kräftiger und etwas bitterer. Je nach Beschaffenheit kann sich die Garzeit um wenige Minuten verlängern.
Nein. Nach dem gründlichen Waschen dürfen sie im Sieb leicht feucht bleiben. Die Restfeuchtigkeit unterstützt das zugedeckte Schmoren.
Die Blätter und zarten Stängel sollen zart, aber nicht breiig sein. In der offenen Schlussphase verdampft überschüssige Flüssigkeit, während die Struktur erhalten bleibt.
Aus unserer Küche
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